Rassistische, rechtsextreme Gewalt und Diskriminierung in Frankfurt am Main
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, Informationen über rechtsextreme und rassistische Gewalt sowie Diskriminierung in Frankfurt am Main zu prüfen und zu berichten. Dies ist notwendig, um die wachsende Bedrohung für das gesellschaftliche Zusammenleben zu erkennen und zu bekämpfen.
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- ob, und wenn ja, welche Erkenntnisse ihm über konkrete Fälle rechtsextremer und rassistischer Gewalt oder Diskriminierung in Frankfurt am Main insbesondere im Ortsbezirk 2 vorliegen;
- ob er Rechtsextremismus und Rassismus für eine wachsende Bedrohung für das gesellschaftliche Zusammenleben hält, das im vielfältig geprägten Frankfurt am Main zugenommen hat.
Begründung
People of Color und Menschen mit einer Eiwanderungsgeschichte berichten von zunehmenden Übergriffen, Diskriminierungen und Bedrohungen. Bekannte Beispiele sind unter anderem der antisemitische Angriff auf das Restaurant "Zeil Kitchen" und die Morddrohungen gegen die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz. Auch Bürgerinnen und Bürger aus der Zivilgesellschaft und Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die sich gegen Rassismus und rechte Gewalt engagieren, sind immer häufiger Ziele von Drohungen und Gewaltangriffen aus der rechtsextremen Szene. Zum Schutz unserer offenen und vielfältigen Gesellschaft ist es notwendig, Rassismus und Rechtsextremismus als zunehmendes und strukturelles Problem anzuerkennen und zur Bekämpfung dieses Problems alle städtischen Kräfte zu bündeln.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. Februar 2020OFOF 1054/2Rassistische, rechtsextreme Gewalt und Diskriminierung in Frankfurt am MainOrtsbeiratsantrag · SPD
- 26. Mai 2020OFOF 1072/2Extremistische Gewalt und Diskriminierung in Frankfurt am MainOrtsbeiratsantrag · BFF
- 27. Mai 2020Sie sind hierVV 1626Rassistische, rechtsextreme Gewalt und Diskriminierung in Frankfurt am MainAnfrage
- 27. Mai 2020VV 1627Extremistische Gewalt und Diskriminierung in Frankfurt am MainAnfrage
- 18. Februar 2022STST 424Extremistische Gewalt und Diskriminierung in Frankfurt am MainStellungnahme
- 18. Februar 2022Antwort des Magistrats · nach 103 WochenSTST 423Rassistische, rechtsextreme Gewalt und Diskriminierung in Frankfurt am MainStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen
Beratungsverlauf11 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
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Abstimmung im Original
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Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme Aktenzeichen: 101