Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 14.06.2013, ST 861
Betreff: Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Die Planungskonferenz wurde für den "Sozialrathausbezirk Bockenheim" durchgeführt. Der genannte Planungsraum umfasst die Stadtteile Bockenheim und Rödelheim und Westend-Süd. Der Magistrat berichtet zu den Fragestellungen des Ortsbeirats wie folgt: zu 1) Die Planungskonferenz im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Sozialrathausbezirk Bockenheim wurde im September 2012 vom Jugendhilfeausschuss beauftragt und am 17. November 2012 unter Federführung des Jugend- und Sozialamts durchgeführt. Der Planungsraum umfasst die Stadtteile Bockenheim, Rödelheim und Westend-Süd. Für die Planung und Durchführung wurde eine Vorbereitungsgruppe einberufen, zu der auch Vertreter des zuständigen Sozialrathauses und der AG § 78 - Kinder- und Jugendarbeit gehörten. Die im Zuge der Planungskonferenz aufgenommenen Erkenntnisse wurden mit den Trägern von Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Planungsraum Sozialrathausbezirk Bockenheim erörtert und bewertet. Die Ergebnisse des Dialogs sind in einen Bericht an den Jugendhilfeausschuss in Form von Empfehlungen für das weitere Vorgehen eingeflossen. Die Diskussion im Jugendhilfeausschuss zur Umsetzung der Empfehlungen ist zurzeit noch nicht abgeschlossen. Im Fokus der Planungskonferenz stand auftragsgemäß die offene Kinder- und Jugendarbeit im Planungsraum Sozialrathausbezirk Bockenheim. Der Kulturcampus Frankfurt-Bockenheim hat keine eigene Betrachtung erfahren. zu 2) Ziel der Planungskonferenz war es, in den Planungsräumen Kooperation und Vernetzung zu fördern. Hierzu sollen Ideen, Anregungen und Erfahrungen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Schule, Kinderbetreuung, Jugendhilfe, Kommunalverwaltung und Politik, aber auch von Vereinen, Kirchen und anderen Glaubensgemeinschaften diskutiert werden. zu 2a) Für die Verteilung der Zuschüsse im Bereich der Jugendhilfe ist der Jugendhilfeausschuss zuständig. Dem Magistrat ist nicht bekannt, dass der Jugendhilfeausschuss eine Diskussion zur Stellenumverteilung vom Planungsraum Sozialrathausbezirk Bockenheim in andere Planungsräume im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit führt. Unabhängig von Ungleichgewichten zwischen den verschiedenen Planungsräumen innerhalb der Stadt gab es auf der Planungskonferenz Hinweise darauf, dass junge Menschen aus bestimmten Quartieren im Planungsraum Sozialrathausbezirk Bockenheim unterschiedliche Zugänge zu den Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit haben. zu 2b) Der Jugendhilfeausschuss hat sich auf Kriterien geeinigt, nach denen die Stellenausstattung im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit in den verschiedenen Planungsräumen der Stadt bewertet werden soll. Während rd. zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Stellen nach der jeweiligen Zahl der jungen Menschen vergeben werden sollen, wird der Rest nach dem jeweiligen Grad der sozialen Belastung in deren Stadtbezirken und Stadtteilen vergeben. Diese Kriterien gelten nach wie vor. Legt man diese Kriterien zugrunde, ist der Sozialrathausbezirk Bockenheim besser ausgestattet als andere Planungsräume in Frankfurt am Main. Es ist geplant, das Strukturmodell im dritten Quartal 2013 zu aktualisieren. Änderungen in der Bevölkerungszusammensetzung und der sozialen Belastungen können ggf. zu anderen Bewertungen der jeweiligen Stellenausstattung führen. zu 3) Weder in der Dokumentation der Planungskonferenz noch im anschließenden Ergebnisdialog mit den Trägern wurde eine Überarbeitung des Berichtswesens für die offene Kinder- und Jugendarbeit thematisiert. Das bestehende Berichtswesen wurde mit dem Fachfeld erarbeitet und wird fortlaufend den Erfordernissen angepasst.
Zu 4. Die Begleitgruppe Planungskonferenzen wurde vom Jugendhilfeausschuss berufen und setzt sich aus Vertretungen des Jugend- und Sozialamtes, des Stadtschulamtes, des Caritasverbandes, des Evangelischen Regionalverbandes, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der Kommunalen Kinder-, Jugend-, und Familienhilfe, der Arbeiterwohlfahrt sowie des Fachausschusses Kinder- und Jugendförderung zusammen. zu 5) Das Konzept der Planungskonferenzen wir unter Berücksichtigung der Erfahrungen der beiden Konferenzen im "Sozialrathausbezirk Bockenheim" und "Sozialrathausbezirk Höchst" weiterentwickelt. Es ist geplant, im Rahmen des Programms "Zukunft für Frankfurter Kinder sichern" (vgl. Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 29.3.12, § 1437) zentrale Erkenntnisse des Programms in die Weiterentwicklung der Planungskonferenzen einfließen zu lassen. Auch in den nächsten Jahren sollen Planungskonferenzen durchgeführt werden. Die Fachdiskussion ist momentan aber noch nicht abgeschlossen. Soweit möglich, wird der Ortsbeirat 2 und 7 über die weitere Umsetzung der im Bericht dargestellten Empfehlungen informiert.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Januar 2013OFOF 296/2Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 4. März 2013OMOM 1999Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitDirektanregung
- 14. Juni 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 861Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab