Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
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Anregung an den Magistrat vom 04.03.2013, OM 1999 entstanden aus Vorlage: OF 296/2 vom 21.01.2013
Betreff: Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Der Magistrat wird gebeten, Folgendes zu prüfen und zu berichten:
- Wie sollen die im Rahmen der Regionalen Planungskonferenz konkretisierten Bedarfs- und Problemlagen aufgenommen werden? Wird darin der Kulturcampus auftauchen? Wenn ja, in welcher Form?
- Wie soll die integrierte Bedarfsermittlung unter Einbeziehung der Fachkräfte konkret aussehen?
- a)Gibt es zur aktuellen Diskussion um die Stellenumverteilung vom Sozialrathaus Bockenheim nach Höchst (sogenannter "Stellenüberhang in Bockenheim") nähere aktuelle Informationen?
- b)Wurden diese 5,5 Stellen mittlerweile neu bewertet? Wenn ja, welche Bemessungsgrundlage liegt dem zugrunde?
- Wann ist mit einem, wie während der Planungskonferenz geforderten, "angemessenen Berichtswesen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit" (OKJA) zu rechnen?
- Wer wohnt dem Beirat bzw. der Begleitgruppe für den Prozess der Implementierung bei?
- Wird es 2013 weitere Planungskonferenzen geben? Wenn ja, wann und wo? Abschließend wird der Magistrat aufgefordert, den Ortsbeirat 2 an der weiteren Vorgehensweise in Bezug auf den Stadtteil Bockenheim zu beteiligen und ggf. über Maßnahmen zu informieren. Begründung: Seit den 1970er-Jahren gibt es in Bockenheim eine soziale Infrastruktur bestehend aus engagierten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Diese Menschen leisten vermittelnde und integrative Arbeit, die für das friedliche Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen unabdingbar ist. Entstanden ist diese notwendige und förderungswürdige Arbeit vor über 50 Jahren aus der Not heraus. Berichten langjähriger Bewohner Bockenheims zufolge, die schon zu dieser Zeit im Stadtteil Bockenheim ansässig waren, gab es damals regelmäßig Ausschreitungen im Viertel, das heißt, dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei oder aber Anwohnern gekommen ist. Diese reduzierten sich erst, als Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an diesen Problemen zu arbeiten begannen. Seither hat sich die damalig prekäre Lage entspannt, sodass es sich heute bei Bockenheim um einen Stadtteil handelt, der ein multikulturelles Neben- und Miteinander zulässt und das Quartier somit zu einem attraktiven Viertel macht. An diesen durchaus angenehmen Zustand ist ohne die integrative Arbeit vonseiten der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter nicht zu denken. Man kann sogar soweit gehen zu sagen, dass es sich hierbei um einen Stadtteil mit Vorbildcharakter handelt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Januar 2013OFOF 296/2Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 4. März 2013Sie sind hierOMOM 1999Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitDirektanregung
- 14. Juni 2013Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 861Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats