Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten: Wie sollen die im Rahmen der Regionalen Planungskonferenz konkretisierten Bedarfs- und Problemlagen aufgenommen werden? - Wird darin der Kulturcampus auftauchen? Wenn ja, in welcher Form? Wie soll die integrierte Bedarfsermittlung unter Einbezug der Fachkräfte konkret aussehen? - Gibt es zur aktuellen Diskussion um die Stellenumverteilung vom Sozialrathaus Bockenheim nach Höchst (sog. "Stellenüberhang in Bockenheim") nähere aktuelle Informationen? - Wurden diese Stellen (5,5) mittlerweile neu bewertet? Wenn ja, welche Bemessungs-grundlage liegt dem zugrunde? Wann ist mit einem, wie während der Planungskonferenz geforderten, "angemessenen Berichtswesen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit" (OKJA) zu rechnen? Wer wohnt dem Beirat bzw. der Begleitgruppe für den Prozess der Implementierung bei? Wird es 2013 weitere Planungskonferenzen geben? Wenn ja, wann und wo? Abschließend wird die Stadtverordnetenversammlung aufgefordert, den OBR 2 an der weiteren Vorgehensweise in Bezug auf den Stadtteil Bockenheim zu beteiligen und ggf. über z.B. Maßnahmen zu informieren. Begründung: Seit den 1970er Jahren gibt es in Bockenheim eine soziale Infrastruktur bestehend aus engagierten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Diese Menschen leisten vermittelnde und integrative Arbeit, die für das friedliche Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen unabdingbar ist. Entstanden ist diese notwendige und förderungswürdige Arbeit vor über 50 Jahren aus der Not heraus. Berichten langjähriger Bewohner Bockenheims zufolge, die schon zu dieser Zeit im Stadtteil Bockenheim ansässig waren, gab es damals regelmäßig Ausschreitungen im Viertel, d.h., dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei oder aber Anwohnern gekommen ist. Diese reduzierten sich erst, als Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an diesen Problemen zu arbeiten begannen. Seither hat sich die damalig prekäre Lage entspannt, sodass es sich heute in Bockenheim um einen Stadtteil handelt, der ein multikulturelles Neben- und Miteinander zulässt und das Quartier somit zu einem attraktiven Viertel macht. An diesen durchaus angenehmen Zustand ist ohne die integrativen Arbeiten von Seiten der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern nicht zu denken. Ja, man kann sogar soweit gehen und sagen, dass es sich hierbei um einen Stadtteil handelt, der Vorbildcharakter hat.
Inhalt
Antrag vom 21.01.2013, OF 296/2
Betreff: Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten: Wie sollen die im Rahmen der Regionalen Planungskonferenz konkretisierten Bedarfs- und Problemlagen aufgenommen werden? - Wird darin der Kulturcampus auftauchen? Wenn ja, in welcher Form? Wie soll die integrierte Bedarfsermittlung unter Einbezug der Fachkräfte konkret aussehen? - Gibt es zur aktuellen Diskussion um die Stellenumverteilung vom Sozialrathaus Bockenheim nach Höchst (sog. "Stellenüberhang in Bockenheim") nähere aktuelle Informationen? - Wurden diese Stellen (5,5) mittlerweile neu bewertet? Wenn ja, welche Bemessungs-grundlage liegt dem zugrunde? Wann ist mit einem, wie während der Planungskonferenz geforderten, "angemessenen Berichtswesen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit" (OKJA) zu rechnen? Wer wohnt dem Beirat bzw. der Begleitgruppe für den Prozess der Implementierung bei? Wird es 2013 weitere Planungskonferenzen geben? Wenn ja, wann und wo? Abschließend wird die Stadtverordnetenversammlung aufgefordert, den OBR 2 an der weiteren Vorgehensweise in Bezug auf den Stadtteil Bockenheim zu beteiligen und ggf. über z.B. Maßnahmen zu informieren.
Begründung: Seit den 1970er Jahren gibt es in Bockenheim eine soziale Infrastruktur bestehend aus engagierten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Diese Menschen leisten vermittelnde und integrative Arbeit, die für das friedliche Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen unabdingbar ist. Entstanden ist diese notwendige und förderungswürdige Arbeit vor über 50 Jahren aus der Not heraus. Berichten langjähriger Bewohner Bockenheims zufolge, die schon zu dieser Zeit im Stadtteil Bockenheim ansässig waren, gab es damals regelmäßig Ausschreitungen im Viertel, d.h., dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei oder aber Anwohnern gekommen ist. Diese reduzierten sich erst, als Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an diesen Problemen zu arbeiten begannen. Seither hat sich die damalig prekäre Lage entspannt, sodass es sich heute in Bockenheim um einen Stadtteil handelt, der ein multikulturelles Neben- und Miteinander zulässt und das Quartier somit zu einem attraktiven Viertel macht. An diesen durchaus angenehmen Zustand ist ohne die integrativen Arbeiten von Seiten der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern nicht zu denken. Ja, man kann sogar soweit gehen und sagen, dass es sich hierbei um einen Stadtteil handelt, der Vorbildcharakter hat.Beratung im Ortsbeirat: 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Januar 2013Sie sind hierOFOF 296/2Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 4. März 2013OMOM 1999Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitDirektanregung
- 14. Juni 2013Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 861Planungskonferenz zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und JugendarbeitStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung SPD und FDP