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Auskunftsersuchen zum Angebot von inklusiven Schulplätzen in der Bildungsregion Süd

Vorlagentyp: STMagistrat
27 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
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Idee
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Zusammenfassung

Der Magistrat hat festgestellt, dass es in der Bildungsregion Süd kein festgelegtes Kontingent an Plätzen für die inklusive Beschulung gibt, sondern diese an den Bedarf angepasst werden. Aktuell sind bauliche Mängel an der IGS Süd vorhanden, die eine vollständige Barrierefreiheit in den bestehenden Standorten beeinträchtigen. Eine Erweiterung und vollständige Erschließung sind jedoch in Planung.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Stellungnahme des Magistrats

Beantwortung der Frage

  1. Wie viele Plätze für die inklusive Beschulung von Schülerinnen und Schülern in den einzelnen Jahrgängen der weiterführenden Schulen in der Bildungsregion Süd gibt es nach dem Umzug der IGS Süd an den Biegwald und an welchen Schulen werden diese angeboten und genutzt? Es gibt kein festgelegtes Kontingent an Plätzen zur inklusiven Beschulung von Schüler*innen pro Schuljahr, daher lässt sich diese Frage nicht konkret beziffern. Das Angebot an Plätzen inklusiver Beschulung richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf und wird jährlich über das regionale Beratungs- und Förderzentrum Frankfurt Süd in Abstimmung mit den Schulleitungen aller Schulformen der Bildungsregion Süd im Rahmen der inklusiven Schulbündnis (iSB) Konferenzen abgestimmt, festgelegt und durch das zuständige Staatliche Schulamt bestätigt. Da die IGS Süd auch nach dem Umzug in die Liegenschaft am Biegweg weiterhin unverändert der Bildungsregion Süd zugeordnet bleibt, kommt es bezogen auf die sonderpädagogische Ressourcenverteilung im Rahmen der inklusiven Schulbündnis-Konferenzen zu keinen Veränderungen. Die sonderpädagogische Ressource der IGS Süd bleibt in der Auslagerung in vollem Umfang bestehen. In den ausgelagerten Schulklassen der IGS Süd gibt es in den Jahrgängen 5-7 insgesamt 46 Schüler*innen mit festgestelltem Förderbedarf in unterschiedlichen Förderschwerpunkten und 30 Schüler*innen, die im Bereich der sogenannten "Vorbeugenden Maßnahmen" unterstützt werden. Folgende weiterführende Schulen in der Bildungsregion Süd haben im aktuellen Schuljahr 2025/26 Schüler*innen in inklusiver Beschulung: Deutschherrenschule, Freiherr-vom-Stein-Schule, IGS Süd, KGS Niederrad. Im vergangenen Schuljahr 2024/25 hatten darüber hinaus auch die Carl-von-Weinberg-Schule und das Gymnasium Süd Schüler*innen in inklusiver Beschulung. Beantwortung der Frage
  2. Ist der inklusive Unterricht an der IGS Süd zurzeit in vollem Umfang und ohne Einschränkungen gewährleistet? Aufgrund baulicher Mängel ist die IGS Süd derzeit auf zwei Standorte verteilt: die Liegenschaft am Biegweg (ehemaliges Hessenkolleg) und im Gebäude der ehemaligen Holbeinschule in Frankfurt Sachsenhausen. Beide Gebäude verfügen weder über einen Treppenlift noch über einen Personenaufzug. Um Barrierefreiheit zu ermöglichen werden schulische Hilfsmittel eingesetzt. Für die Schüler*innen der IGS Süd der Jahrgänge 5-7 (verortet am Standort Biegweg) wurde ein Bustransfer mit Haltestellen am Südbahnhof, am Buchrainplatz in Oberrad und am Westbahnhof zum neuen Schulstandort im Biegweg eingerichtet. Der Bustransfer wird auch von inklusiv beschulten Schüler*innen genutzt; für inklusiv beschulte Schüler*innen steht zudem ein Fahrdienst zur Beförderung (auch für Teilhabeassistenzen, soweit erforderlich) zur Verfügung. Für den Sommer 2026 ist am Standort Biegweg die Errichtung einer zusätzlichen Stahlcontaineranlage für die Mittelstufe der IGS Süd geplant. Diese Erweiterung soll dazu dienen, den Schulbetrieb vollständig an diesem Standort zu konzentrieren. Da es sich um eine provisorische Lösung handelt, sieht der Magistrat im aktuellen Interimsstadium keine Möglichkeit, einen Treppenlift oder Personenaufzug nachzurüsten. Perspektivisch ist für die IGS Süd eine Auslagerung in eine moderne Holzmodulanlage im Länderweg in der Bildungsregion Süd geplant. Parallel wird das Hauptgebäude in Sachsenhausen unter Berücksichtigung der entsprechenden Bedarfe aufwändig saniert und gemäß den Planungen umgebaut. Für beide Liegenschaften ist eine vollständig barrierefreie Erschließung vorgesehen. Wie bewertet der Magistrat die sich aus den Antworten auf die Fragen 1. und 2. ergebende aktuelle Situation im Frankfurter Süden? Grundsätzlich gibt es unverändert an allen Schulen im Frankfurter Süden die Möglichkeit der inklusiven Beschulung. Zudem ist anzumerken, dass der Bereich der sonderpädagogischen Förderung Bestandteil der kommenden Fortschreibung des integrierten Schulentwicklungsplans (iSEP) 2025-2034 sein wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. September 2025VV 1267Auskunftsersuchen zum Angebot von inklusiven Schulplätzen in der Bildungsregion SüdAnfrage
  2. 5. September 2025OFOF 1527/5Auskunftsersuchen zum Angebot von inklusiven Schulplätzen in der Bildungsregion SüdOrtsbeiratsantrag · Linke
  3. 13. März 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 27 Wochen
    STST 488Auskunftsersuchen zum Angebot von inklusiven Schulplätzen in der Bildungsregion Süd
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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