eungesheimTitel/Betreff: Künftiger Bedarf an Hortplätzen für den Ortsbezirk 10
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 08.03.2013, ST 386
Betreff: Künftiger Bedarf an Hortplätzen für den Ortsbezirk 10 Im Ortsbeirat 10 stellt sich die Schulsituation in den einzelnen Stadtteilen folgendermaßen dar: Frankfurter Berg Die Albert-Schweitzer-Schule arbeitet als ganztägig arbeitende Grundschule seit dem Schuljahr 2005/2006 als Schule mit Pädagogischer Mittagsbetreuung (jetzt Profil 1 (zusätzliche pädagogische Angebote im Bereich der Hausaufgabenbetreuung, der Fördermaßnahmen sowie weitere Angebote im Bildungs- und Freizeitbereich an mindestens drei Tagen pro Woche bis 14:30 Uhr). In der Schule werden in enger Verzahnung mit dem Träger der Erweiterten Schulischen Betreuung insgesamt 45 Betreuungsplätze bis 17:00 Uhr (inklusive Ferienbetreuung bei maximal 25 Schließtagen) angeboten. Im Schulbezirk stehen außerdem weitere 163 Hortplätze zur Verfügung. Berkersheim Die Berkersheimer Grundschule als kleinste Grundschule Frankfurts wird ab dem kommenden Schuljahr das bisherige Platzangebot der Übermittagbetreuung bis 14:00 Uhr in der Schule zeitlich und zahlenmäßig auf 30 Plätze Erweiterte Schulische Betreuung erweitern. Die Schule hat bislang keinen Ganztagsstatus. Eckenheim Die Münzenbergerschule gehört zu den Grundschulen, die seit 2002 ein umfängliches Nachmittagsprogramm täglich bis 16 Uhr/17:00 Uhr anbietet und seit 2004 als ganztägig arbeitende Schule im Ganztagsschulprogramm des Landes Hessen anerkannt ist. Seit 2010 hat sie den Status als Ganztagsschule mit offener Konzeption bzw. jetzt Profil 2 (zusätzliche pädagogische Angebote im Bereich der Hausaufgabenbetreuung, der Fördermaßnahmen sowie weitere Angebote im Bildungs- Freizeitbereich an 5 Tagen pro Woche bis 17:00 Uhr, freitags bis mindestens 14:00 Uhr). Neben 60 verlässlichen Betreuungsplätzen bis 14:00 Uhr in der Übermittagbetreuung der Schule werden das Angebot eines warmen Mittagessens, Hausaufgabenbetreuung und offene Angebote am Nachmittag von weiteren Kindern in Anspruch genommen. Im Schulbezirk selbst stehen zusätzlich 130 Hortplätze zur Verfügung. Preungesheim Die Theobald-Ziegler-Schule wurde 2006 als Schule mit Pädagogischer Mittagsbetreuung in das Ganztagsschulprogramm des Landes Hessen aufgenommen und arbeitet seit 2010 als Ganztagsschule mit offener Konzeption bzw. als Schule mit Nachmittagsangeboten Profil 2. Im Rahmen des Ganztagsprogramms nehmen rund 80 Kinder das Angebot eines warmen Mittagessens und Hausaufgabenbetreuung sowie weitere offene Angebote in der Schule wahr. In der Schule stehen zudem in der Erweiterten Schulischen Betreuung insgesamt 80 Plätze bis 17:00 Uhr (inklusive Ferienbetreuung bei maximal 25 Schließtagen) zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es im Schulbezirk weitere 124 Hortplätze. Die Liesel-Oestreicher-Schule hat sich für das kommende Schuljahr 2013/2014 für das Ganztagsschulprogramm des Landes Hessen beworben und wird - vorbehaltlich der Zustimmung durch das Hessische Kultusministerium - ab diesem Zeitpunkt als Schule mit Nachmittagsangeboten Profil 1 aufgenommen werden. Die Schule befindet sich derzeit mit dem Träger der Erweiterten Schulischen Betreuung in der Konzeptentwicklung, um hier zum einen den hohen Bedarf der Eltern nach verlässlichen Betreuungszeiten und zum anderen die Entwicklung eines Ganztagskonzeptes aufeinander abzustimmen. In der Schule selbst stehen bereits 140 Plätze in der Erweiterten Schulischen Betreuung zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es im Schulbezirk weitere 101 Hortplätze. Als weiterführende Schule im Bezirk des Ortsbeirats 10 arbeitet die Carlo-Mierendorff-Schule seit vielen Jahren als ganztägig arbeitende Schule. Sie hat den Status als Schule mit Pädagogischer Mittagsbetreuung bzw. als Schule mit Nachmittagsangeboten Profil
- Aufgrund der unzureichenden Mittelzuweisung durch das Land im Rahmen der Ganztagsschulentwicklung hat die Stadt Frankfurt am Main entschieden, im kommenden Schuljahr nur Grundschulen in das Ganztagsprogramm des Landes aufzunehmen. Auf Grund der höheren Betreuungsbedürftigkeit jüngerer Kinder werden deshalb derzeit Grundschulen für das Ganztagsprogramm empfohlen. Der weitere Ausbau in Profilstufe 2 auch von weiterführenden Schulen ist wünschenswert. Ziel der Stadt Frankfurt ist es, in einem ersten Schritt den Ausbau der Frankfurter Grundschulen zu Ganztagsschulen zu erreichen. Dieses Ziel soll durch die Bündelung der dafür bereitgestellten Landesressourcen mit kommunalen Ressourcen realisiert werden. Im Rahmen der Entwicklung von Bildungslandschaften sollen schulische und außerschulische Lernorte verknüpft und verbunden werden. Das bedeutet gerade für die bestehenden Horte, aber auch für Kinder- und Jugendhäuser in einem abgestimmten, verlässlichen Kooperationsmodell diese Veränderung der Schullandschaft mitzugestalten. Vor diesem Hintergrund hat sich der Magistrat als Ziel gesetzt, die Weiterentwicklung von Ganztagsschulen zu unterstützen, indem zum einen der Platzausbau direkt am Standort Schule im Rahmen des Ausbaus von Erweiterten Schulischen Betreuungen als verlässliches Betreuungsangebot für Grundschulkinder fokussiert wird. Zum anderen unterstützt der Magistrat die Weiterentwicklung von Ganztagsschulen im Rahmen des Strukturmodells "Offene Frankfurter Ganztagsschule" (siehe dazu Bericht des Magistrats vom 13.01.2012, B 19).
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Oktober 2012OFOF 336/10eungesheimFraktion: FDPTitel/Betreff: Künftiger Bedarf an Hortplätzen für den Ortsbezirk 10Ortsbeiratsantrag
- 30. Oktober 2012VV 527eungesheimTitel/Betreff: Künftiger Bedarf an Hortplätzen für den Ortsbezirk 10Anfrage
- 8. März 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 386eungesheimTitel/Betreff: Künftiger Bedarf an Hortplätzen für den Ortsbezirk 10Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab