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Schiffsanlegestelle in Höchst

Vorlagentyp: STMagistrat
112 Wochen bis zur Antwort9 Stationen im Verfahren

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Stellungnahme des Magistrats vom 19.02.2018, ST 348

Betreff: Schiffsanlegestelle in Höchst Die neu zu errichtende Spundwand im Bauabschnitt 2 Main-km 24,540 bis Main-km 24,590 hat eine Länge ca. 150 Metern und wird in einem Abstand von 3 Metern und um einen Meter abgesenkt vor der alten Spundwand errichtet. Durch die Absenkung der Oberkannte, die eine Vorgabe des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) war, soll der Verlust des Retentionsraums begrenzt werden. Technisch wäre hier eine Liegestelle für ein bis zu 110 Meter langes Flusskreuzfahrtschiff möglich. Die Absenkung der Oberkante um 1 Meter sowie die Lage der Spundwand im Verlauf des Flussbogens führen jedoch dazu, dass ein Anlegen von Schiffen in diesem Bereich erschwert wird. Auch wurde in Gesprächen mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) von diesem auf die örtliche Situation, insbesondere die Lage in der engen Außenkurve sowie den zu geringen Abstand zur Fahrrinnengrenze, verwiesen. Aufgrund dessen wurde eine alternative Stelle für die Errichtung einer Hotelschiffsliegestelle am Höchster Mainufer im Bereich der Batterie in Betracht gezogen. Ein Liegeplatz für ein bis zu 110 Meter langes Flusskreuzfahrtschiff könnte im Bereich des Süwag-Parkplatzes geschaffen werden. Diese Möglichkeit wurde ebenfalls mit dem WSA eruiert, eine Stellungnahme des WSAs hierzu liegt der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH bereits vor. Zwar könnten an dieser Stelle lediglich Schiffe mit einer Länge von bis zu 110 Metern festmachen, jedoch weist diese Lage gegenüber der zuvor skizzierten die im Folgenden aufgeführten Vorteile auf: Ausreichend Abstand zur Fahrrinne Anlegemöglichkeiten sowie Landgänge können den örtlichen Gegebenheiten entsprechend, nach dem heutigen Stand der Technik errichtet werden Möglichkeit zur Andienung durch Busse, Taxen sowie LKW zur Abwasser-, Fäkalien- und Abfallbeseitigung In der Grünanlage an der Batterie, welche dem Erholungszweck dient, gibt es keine Interessenskollisionen (Erholung/Freizeitqualität vs. Schifffahrt). Die Stellungnahme vom 20.01.2017, ST 205, kann aus den genannten Gründen nicht uneingeschränkt bestätigt werden. Grundsätzlich ist die Errichtung einer Hotelschiffsliegestelle am Höchster Mainufer technisch möglich.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. Oktober 2016VV 166Fragen zu einer Schiffsanlegestelle in HöchstAnfrage
  2. 20. Januar 2017STST 205Fragen zu einer Schiffsanlegestelle in HöchstStellungnahme
  3. 12. Oktober 2017OFOF 511/6Schiffsanlegestelle in HöchstOrtsbeiratsantrag · fraktionslos
  4. 7. November 2017VV 650Schiffsanlegestelle in HöchstAnfrage
  5. 19. Februar 2018Sie sind hier
    STST 348Schiffsanlegestelle in Höchst
    Stellungnahme
  6. 19. Mai 2018OFOF 700/6Hotelschiffsanlegestelle am Höchster MainuferOrtsbeiratsantrag · fraktionslos
  7. 27. Juli 2018OFOF 761/6Hotelschiffsanlegestelle am Höchster MainuferOrtsbeiratsantrag · fraktionslos
  8. 7. August 2018OMOM 3394Hotelschiffsanlegestelle am Höchster MainuferDirektanregung
  9. 26. November 2018Antwort des Magistrats · nach 112 WochenSTST 2226Hotelschiffsanlegestelle am Höchster MainuferStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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