Bewässerung des Stadtgrüns vor dem Hintergrund des Wassermangels
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Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Bewässerung des Stadtgrüns in Frankfurt am Main, insbesondere im Hinblick auf den Wassermangel. Es wird vorgeschlagen, alternative Wasserquellen zu nutzen, um die Bäume und Grünanlagen während extremer Temperaturen zu bewässern und somit die Klimaresilienz der Stadt zu unterstützen.
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Hafenpark — 15 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.09.2026.
- Boulderwand für Erwachsene im Hafenpark errichten14.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Errichtung von weiteren Trinkbrunnen in Bornheim und Ostend18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Kennzeichnung von Trinkbrunnen in Bornheim und im Ostend18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Hafenpark per E-MailStellungnahme des Magistrats
zu 1.:
Prinzipiell werden Bäume und Grünanlagen während der Vegetationsperiode, je nach Witterung, ab Ende April bis Ende September bewässert.
zu 2.:
Um die Klimaresilienz der Stadt zu unterstützen und den wertvollen Baumbestand in Frankfurt erhalten und schützen zu können, ist die Bewässerung der Bäume und ausgewählter Grünflächen gerade bei Extremtemperaturen notwendig. Die Verwendung von Mainwasser, aber auch das Erschließen anderer alternativer Wasserquellen, wie die Verwendung von Wasser aus Wasserspielanlagen oder ähnliches, soll die Bewässerung der Bäume unabhängig von den Grundwasserständen sicherstellen und die Ressource Wasser schützen. Bei kritischen Grundwasserständen können im Einzelfall Vorgaben u.a. durch die zuständigen Wasserbehörden gemacht werden. Während der Hitzesommer 2018, 2019, 2020 und 2022 wurden Grünanlagen (Rasen- und Wiesenflächen) im Rahmen von Wassersparmaßnahmen nicht bewässert. Die Bewässerung konzentrierte sich auf den Erhalt des Baumbestands und hochwertiger Pflanzflächen.
zu 3.:
Im Rahmen der Bewässerung wird keine Unterscheidung nach Pflanzenarten vorgenommen. Aktuell wird in Frankfurt der Bereich des Hafenparks über eine automatische Bewässerung, welche mit Mainwasser gespeist wird, versorgt. Ebenso existiert eine automatische Bewässerung aus Uferfiltrat am nördlichen und südlichen Mainufer. Darüber hinaus liegt dem Grünflächenamt eine Entnahmegenehmigung von 1.500 m³/a für Mainwasser an zwei Entnahmestellen am Mainufer vor. Von dort wird das Wasser mit Tankfahrzeugen weiter verteilt. Auch die mobilen "Grünen Zimmer" werden darüber bewässert. Die Verwendung von Mainwasser und weiterer alternativer Wasserquellen soll sukzessive ausgebaut werden.
zu 4.:
Aktuell erstellt das Grünflächenamt ein Konzept, welches die Verwendung von Brauchwasser zur Bewässerung der Straßenbäume und Bäumen in Grünanlagen untersucht und den Umstieg auf alternative Wasserquellen, in mehreren Ausbaustufen, vorsieht. So soll auch bei heißen und trockenen Sommern gewährleistet werden, dass ausreichend Wasser zu Verfügung steht, um Bäume, Gehölze und wertvolle Staudenpflanzungen zu erhalten und Grünanlagen weiter auszubauen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Mai 2024OFOF 1284/1Bewässerung des Stadtgrüns vor dem Hintergrund des WassermangelsOrtsbeiratsantrag · CDU
- 28. Mai 2024VV 964Bewässerung des Stadtgrüns vor dem Hintergrund des WassermangelsAnfrage
- 26. August 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 15 WochenSTST 1575Bewässerung des Stadtgrüns vor dem Hintergrund des WassermangelsStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab