Neufassung der Ausschreibungskriterien für den Betrieb von Schulkantinen - aktuelle Situation im Ortsbezirk 2
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Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Neufassung der Ausschreibungskriterien für den Betrieb von Schulkantinen im Ortsbezirk 2. Ziel ist es, die Essensversorgung an Schulen zu verbessern und die Qualität der Speisen sicherzustellen. Die Maßnahmen sollen eine wirtschaftliche und hygienische Essensausgabe gewährleisten.
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Voltastraße — 11 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.08.2026.
- Fußwegeverbindung zwischen Westbahnhof und Schönhofviertel21.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Sicherer Fahrradweg in der Voltastraße17.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Unerlaubtes Parken auf dem Gehweg Galvanistraße verhindern17.08.2026 · V (Auskunftsersuchen)
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Neues zu Voltastraße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Zu Frage 1: Bonifatiusschule: Warmanlieferung/Ausgabeküche; die Organisation der Essensversorgung erfolgt durch einen freien Träger. Franckeschule: Warmanlieferung/Ausgabeküche; die Organisation der Essensversorgung erfolgt durch einen freien Träger. Georg-Büchner-Schule: Warmanlieferung/Ausgabeküche; Warmanlieferung aus der Dahlmannschule (Dienstleistungskonzessionsvertrag mit Caterer) Max-Beckmann-Schule (Gymnasiale Oberstufe): keine Essensversorgung, Kioskbetrieb Johanna-Tesch-Schule: Warmanlieferung/Ausgabeküche; Warmanlieferung aus der Hellerhofschule, provisorischer Essensbereich bis zu den Sommerferien SJ 2019/2020, ab dem neuen SJ 2020/2021 Ausgabeküche in Mensa-Containern; (Dienstleistungskonzessionsvertrag mit Caterer) Bettinaschule: Mischküche; Produktion des Essens vor Ort; (Dienstleistungskonzessionsvertrag mit Caterer) Elsa-Brandström-Schule: Warmanlieferung/Ausgabeküche; Warmanlieferung aus der Bettinaschule; (Dienstleistungskonzessionsvertrag mit Caterer) Engelbert-Humperdinck-Schule: Kaltanlieferung (Lieferleistung durch Caterer); Organisation (Bestellung, Abrechnung und Personalstellung sowohl für die Endzubereitung der Speisen, als auch für die Essensausgabe, als auch für das anschließende Reinigen des Geschirrs und Speisesaals) durch den Förderverein. Holzhausenschule: Mischküche mit dem Adorno-Gymnasium; seit Frühjahr 2020 im Schulcampus Westend (Dienstleistungskonzessionsvertrag mit Caterer). Frankfurter Schule für Bekleidung & Design / Gutenbergschule: (Berufsschulen) keine Essensversorgung, Kiosk. Goethegymnasium: Warmanlieferung/ Ausgabeküche; Warmanlieferung aus der Carlo-Mierendorff-Schule. (Dienstleistungskonzessionsvertrag mit Caterer) Gymnasium Römerhof: Mischküche; Produktion vor Ort, Mitbelieferung der Günderrodeschule, ab SJ 2020/2021 Mitversorgung der Panoramaschule für ein Schuljahr; (Dienstleistungskonzessionsvertrag mit Caterer). Lessing Gymnasium: Cook & Chill-Küche; Pachtvertrag mit Caterer (Privatperson) NGO; Voltastraße: Warmanlieferung/Ausgabeküche; aktuell nur Zwischenverkauf, da keine warme Essensversorgung seitens der Schule gewünscht ist, zum Schuljahr 2021/22 wird diese Schule nach Ablauf der Gesamtvertragslaufzeit neu ausgeschrieben; die Schule wünscht sich dann wieder eine warme Essensversorgung. Philipp-Holzmann-Schule (Berufsschule): Kioskverkauf Viktoria-Luise-Schule: Mischküche; Produktion des Essens vor Ort; (Dienstleistungskonzessionsvertrag mit Caterer) Zu Frage 2: Folgende Schulen werden von benachbarten bzw. Frankfurter Schulmensen mit freien Kapazitäten und guter Anbindung mitversorgt: - Georg-Büchner-Schule von der Dahlmannschule (Mischküche) - Johanna-Tesch-Schule von der Hellerhofschule (Mischküche) - Elsa-Brandström-Schule von der Bettinaschule (Mischküche) - Goethe-Gymnasium von der Carlo-Mierendorff-Schule (Mischküche) Es gibt keine Beschwerden über Qualität oder über die Essenstemperatur. Grundsätzlich werden daher kurze Transportwege (zur Vermeidung von langen Warmhaltezeiten) sowie die Auslastung der Produktionsküchen (=Mischküchen) geplant, um eine gute Qualität sicherzustellen. Zu Frage 3: - NGO (aufgrund des Ablaufs der Vertragslaufzeit) Allenfalls können noch Schulen hinzukommen, wo gravierende Vertragsverstöße oder hohe Unzufriedenheit seitens der Schulgemeinden gemeldet werden oder der Caterer uns negative Rückmeldungen (wie z.B. keine Wirtschaftlichkeit mehr) gibt. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Abfragen der Schulgemeinden und Caterer entscheidet sich, ob mögliche Vertragsverlängerungen gezogen oder Neuausschreibungen durchgeführt werden müssen. Zu Frage 4: Nein, lediglich die Möglichkeit einer hygienischen einwandfreien Essensausgabe im räumlichen Kontext muss gegeben sein. Damit die Wirtschaftlichkeit für den Caterer gegeben ist, werden bei einer geringen Anzahl an Schüleressen, seit 2015 immer wieder Standorte zusammengefasst und ausgeschrieben. Somit erhöhen sich die Umsatzzahlen und die Objekte sind für die Caterer damit interessanter und rentabler. Zu Frage 5: Der Schulträger ist in der Verantwortung die Essensversorgung für alle Schülerinnen und Schüler in städtischen Schulen sicherzustellen. In 2018 wurde hierfür eine multiprofessionelle Arbeitsgruppe zur Überarbeitung des bisherigen Vergabeverfahrens für die Essensversorgung an Frankfurter Schulen gegründet, in der die Kriterien der grundlegenden Mindestanforderungen und Standards an das warme Mittagessen festgelegt und beschlossen wurde. Darüber hinaus sind grundsätzlich immer alle öffentlichen Leistungen über entsprechende Ausschreibungen sicherzustellen. Zu Frage 6: Die Standorte werden nicht zu Großpaketen zusammengefasst. Es werden immer wieder einzelne Grundschulen gesondert ausgeschrieben um kleineren und mittleren Betrieben auch die Möglichkeit zu geben, Schulen übernehmen zu können. Die Zuschlags-/Bewertungskriterien "Kommunikationskonzept" und "Umsetzung des Verpflegungskonzeptes der Schule" und wurden in der AG ebenfalls auf "kleinere Caterer" abgeändert. Hier können vor allem kleinere und mittlere Caterer, eine individuelle Darstellung der Anforderungen der Schule Beschreiben und damit eher punkten, als Groß-Caterer, die vorgefertigte und standardisierte Texte nutzen. Weiterhin können kleinere und mittlere Betriebe im Rahmen des Kommunikationskonzeptes punkten, da diese flexibler auf die Anforderungen der Schulen eingehen können und die Kommunikationswege direkter laufen. Zu Frage 7: Nein.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Februar 2020MM 27Essensversorgung an Frankfurter SchulenMagistratsvortrag
- 27. Februar 2020OFOF 1037/2Neufassung der Ausschreibungskriterien für den Betrieb von Schulkantinen - aktuelle Situation im Ortsbezirk 2Ortsbeiratsantrag · LINKE.
- 27. Mai 2020VV 1625Neufassung der Ausschreibungskriterien für den Betrieb von Schulkantinen - aktuelle Situation im Ortsbezirk 2Anfrage
- 10. August 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 26 WochenSTST 1426Neufassung der Ausschreibungskriterien für den Betrieb von Schulkantinen - aktuelle Situation im Ortsbezirk 2Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab