Lieferzonen evaluieren
Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Umwidmung von Straßenparkplätzen zu Lieferzonen, um die Sicherheit und Effizienz des Lieferverkehrs zu erhöhen. Ziel ist es, durch die Schaffung von exklusiven Lieferzonen Behinderungen im Straßenverkehr zu reduzieren und den steigenden Bedarf an Lieferungen in Wohngebieten zu berücksichtigen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenStellungnahme des Magistrats
Zu 1.:
Die Umwidmung von allgemeinen Straßenparkplätzen zu Lieferzonen leitet sich aus den Zielsetzungen des Masterplans Mobilität bzw. der zugehörigen Fachstrategie Logistikkonzept Frankfurt a.M. ab, wonach die Sicherheit und Leichtigkeit des Lieferverkehrs gefördert werden soll. Durch ein exklusives Angebot von Flächen für Liefer- und Ladevorgänge sollen die entsprechenden Verkehre effizienter und verkehrsregelkonform abgewickelt werden und Behinderungen und Gefährdungen der übrigen Verkehrsteilnehmer:innen durch Verhinderung von Halten in der 2. Reihe vermindert werden. Für die Funktionsfähigkeit dieses Ansatzes ist eine hohe Verfügbarkeit nutzbarer Lieferzonen von Bedeutung.
Zu 2. und 3.:
Lieferzonen werden dort installiert, wo ein konkret erkennbarer örtlicher Bedarf besteht, z.B. im Bereich von Einzelhandelsgeschäften oder gewerblichen Betrieben. Zum anderen gibt es einen flächenhaften Ansatz zur Schaffung eines Grundangebots in angemessener Dichte. Die Angemessenheit ergibt sich dabei aus dem gerade in Wohngebieten deutlich steigenden Lieferverkehrsaufkommen, durch die Lieferanten akzeptierte Entfernungen zwischen Lieferzone und eigentlichem Ziel und der Würdigung weiterer Flächenansprüche an den öffentlichen Straßenraum. Ein etabliertes Bemessungsverfahren zur Dichte der Lieferzonen existiert nicht. Insofern gilt es Erfahrungen zu sammeln und ggf. nachzusteuern.
Zu 4.:
Die Lieferzonen selbst müssen tagsüber exklusiv für den Lieferverkehr zur Verfügung stehen - nicht zuletzt, um eine effiziente Parkraumüberwachung gewährleisten zu können. Eine gleichzeitige Nutzung als Kurzzeitparkplätze erscheint daher nicht praktikabel. Eine Mehrfachnutzung als Lieferzone tagsüber und Bewohnerparkplatz abends und nachts ist aber möglich und wird praktiziert.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Februar 2024OFOF 865/2Lieferzonen evaluierenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 11. März 2024VV 910Lieferzonen evaluierenAnfrage
- 21. Juni 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1303Lieferzonen evaluierenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab