Starkregen im Juni 2016 - Hochwasserschutz
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- Entwicklung Gewerbeflächen Talstraße/Carbonestraße19.06.2026 · V (Auskunftsersuchen)
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Stellungnahme des Magistrats vom 02.09.2016, ST 1170
Betreff: Starkregen im Juni 2016 - Hochwasserschutz In den Monaten Mai und Juni 2016 kam es im Stadtgebiet zu mehreren lokalen Starkregen. Die Intensitäten reichten nach Aufzeichnungen der Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) bis hin zu 100-jährlichen Ereignissen (Sachsenhausen, Bergen-Enkheim). Der Regenmesser der SEF am Kalbach (Nähe Stadtbahnquerung) hat neben kleineren Regen im Mai am 12. Juni 2016 als höchsten Wert ein 5-jährliches Niederschlagsereignis aufgezeichnet. Der SEF sind aus den aktuellen Starkregen in den Baugebieten Riedberg und Am Martinszehnten keine Schadensfälle durch Überflutungen bekannt. Die Kanalisation und die naturnahen Regenwasserbewirtschaftungsanlagen, die auf 5-jährliche Niederschlagsereignisse ausgelegt sind, haben bestimmungsgemäß und störungsfrei funktioniert. Die gedrosselte Ableitung des Regenwassers vom Riedberg in die Kätcheslach und die Rückhaltung an der Mündung der Kätcheslach in den Kalbach dämpfen den Gewässerabfluss. Auch die anschließende Einleitung aus dem Baugebiet Am Martinszehnten (Höhe Bonifatiusstraße) in den Kalbach erfolgt nur stark gedrosselt. Der Bau der Flutmulde (2006) nördlich der Stadtbahntrasse war eine entscheidende Maßnahme zum Hochwasserschutz am Kalbach und für die Ortslage von Bonames. Eine Verkleinerung des Durchlasses unter der Stadtbahn reduziert den Abfluss in den Unterlauf des Kalbachs bei einem 50-jährlichen Ereignis von ca. 8,5 m3/s auf etwa 3,5 m3/s. Was mehr kommt, wird am Durchlass in die Flutmulde geleitet und fließt von dort zunächst entlang der Stadtbahntrasse nach Westen und dann in das Feuchtgebiet westlich des ehemaligen Flugplatzes Bonames. Der Unterlauf des Kalbachs kann dadurch ein 50-jährliches Hochwasserereignis für die Bebauung schadensfrei ableiten. Grünflächen am Kalbach werden bei diesen Ereignissen allerdings teilweise überflutet. Der Magistrat sieht auf Grund der aktuellen Starkregen keine Veranlassung für weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Überflutungs- bzw. Hochwasserschutzes im Bereich des Ortsbezirkes 12. Um für die Verkehrssicherheit der Bürger bei Starkregen zu sorgen, veranlasst der Magistrat alle nötigen Verkehrsmaßnahmen. Seitens des örtlich zuständigen Baubezirks Nord/Ost sind jedoch keinerlei weitere Maßnahmen erforderlich gewesen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Juni 2016OFOF 46/12Starkregen im Juni 2016Ortsbeiratsantrag · CDU
- 1. Juli 2016OMOM 281Starkregen im Juni 2016 - HochwasserschutzDirektanregung
- 2. September 2016Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 11 WochenSTST 1170Starkregen im Juni 2016 - HochwasserschutzStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab