Jugendhilfe und Bildung stärker miteinander verzahnen
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 14.06.2019, ST 1140
Betreff: Jugendhilfe und Bildung stärker miteinander verzahnen Der Magistrat ist sich der Situation in der Platensiedlung bewusst. Es ist festzustellen, dass es in der eigentlichen Platensiedlung eine Jugendeinrichtung, den "Jugendclub Stefan Zweig", gibt. Der Träger dieses Jugendclubs betreibt auch das Jugendzentrum Ginnheim in der Ginnheimer Landstraße. In der Platensiedlung gibt es keine Schule. Die Platensiedlung gehört zum Grundschulbezirk der Diesterwegschule. Mit dieser Schule werden bereits Gespräche zur Einführung eines Jugendhilfeangebots geführt (Programm "Jugendhilfe in der Grundschule"). In der Siedlung und im unmittelbaren Umfeld gibt es keine weiterführende allgemeinbildende Schule. Die Kinder und Jugendlichen aus der Platensiedlung besuchen verschiedene weiterführende Schulen im Stadtgebiet. Sofern es sich um eine Haupt-, Real- oder Gesamtschule handelt, gibt es an diesen bereits Angebote der Jugendhilfe in Schule. Die geforderte Kooperation zwischen Angeboten der Jugendhilfe und der Schule gibt es bereits nahezu flächendeckend. Mit dem Träger des "Jugendclub Stefan Zweig" ist das Jugend- und Sozialamt in intensivem Austausch, damit die Arbeit und die Angebote dieser Einrichtung angemessen auf die Bedürfnisse und Probleme der jungen Menschen in der Platensiedlung reagieren und sich bedarfsgerecht weiterentwickeln. Vor diesem Hintergrund würde sich die Evaluation nur mit einer einzigen Einrichtung befassen, mit der das Jugend- und Sozialamt bereits in Kontakt steht. Einer weiteren Unterstützung durch externe wissenschaftliche Berater bedarf es derzeit aus Sicht des Magistrats nicht. Vielmehr geht der Magistrat davon aus, dass der Träger der betreffenden Einrichtung wie auch die Fachleute des Jugend- und Sozialamtes in der Lage sind, die Angebotspalette der Einrichtung bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Verschiedene Träger der Kinder- und Jugendhilfe kooperieren bereits heute im Stadtteilarbeitskreis Ginnheim und in der AG Kind in Ginnheim. Aus Sicht des Magistrates ist es nicht erforderlich, ein Sozialforschungsinstitut zu beauftragen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. November 2018OFOF 551/9Haushalt 2019 Jugendhilfe und Bildung stärker miteinander verzahnen!Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 29. November 2018EAEA 325Produktbereiche: 18 Soziales 20 Bildung Produktgruppen: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Jugendhilfe und Bildung stärker miteinander verzahnen!Etatanregung
- 14. Juni 2019Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 30 WochenSTST 1140Jugendhilfe und Bildung stärker miteinander verzahnenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab