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Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?

Vorlagentyp: OM
17 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Anregung an den Magistrat vom 30.08.2016, OM 447 entstanden aus Vorlage: OF 150/6 vom 29.07.2016

Betreff: Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd? Der Magistrat wird gebeten, 1. wie in den Jahren 2008 bis 2010 das Unterholz im siedlungsnahen Bereich möglichst breitflächig zu entfernen; 2. die Wohnungsgesellschaften in Goldstein-Süd aufzufordern, die auf ihrem waldnahen Gelände vorhandenen Gebüsche möglichst breitflächig zurückzuschneiden; 3. Fütterungen - auch durch regelmäßige Bestreifung des Ordnungsamtes in den Abendstunden im waldnahen Bereich - zu verhindern und die Bürgerinnen und Bürger bspw. mit der schon im Jahr 2010 aufgelegten Broschüre "Wildschweine in Frankfurt" zu informieren; 4. darüber hinaus folgende Fragen zu beantworten: - Wie viele Wildschweine wurden seit 2010 jährlich geschossen? - Wurden diese lediglich in der Jagdsaison geschossen? - Wie viele wurden in der Jagdsaison geschossen? - Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, Wildschweine auch außerhalb der Jagdsaison zu dezimieren? - Ist nicht doch eine weiträumige Einzäunung Goldsteins und Schwanheims mit Zugangstoren an den Wegen geboten?

Begründung: Das Schwarzwild scheint sich durch die aktuellen Witterungsverhältnisse stark vermehrt zu haben. Jedenfalls lassen unterschiedliche Vorfälle, bspw. mehrere durch Straßenbahnen angefahrene Wildschweine, sowie in der örtlichen Presse dargestellte Tötungen durch Polizisten und Darstellungen von Anwohnern dies vermuten. Im Bereich der Haltestelle "Waldfriedhof Goldstein" war bei einer Begehung von Mitgliedern des Ortsbeirates zudem festzustellen, dass Anwohner regelrechte Katzenfütterungsstationen betreiben. Diese locken natürlich nicht nur Katzen an. Diese Fütterungen müssen durch Kontrollen künftig ausgeschlossen werden. Positiv zu erwähnen sei, dass es mittlerweile - wie bereits 2008 gefordert - wildschweinsichere Müllbehälter gibt, von denen einige jedoch etwas ungünstig aufgestellt wurden. Auch die Behältnisse im Wald sollten gegen wildschweinsichere Behälter getauscht werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Juli 2016OFOF 150/6Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 30. August 2016Sie sind hier
    OMOM 447Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?
    Direktanregung
  3. 25. November 2016Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1633Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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