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Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?

Vorlagentyp: OFSPD
17 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Begründung

Goldstein-Süd? Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, 1. wie in den Jahren 2008 - 2010 das Unterholz im siedlungsnahen Bereich möglichst breitflächig zu entfernen. 2. Die Wohnungsgesellschaften in Goldstein Süd aufzufordern, die auf Ihrem waldnahen Gelände vorhandenen Gebüsche möglichst breitflächig zurück zu schneiden. 3. Fütterungen -auch durch regelmäßige Bestreifung des Ordnungsamtes in den Abendstunden im waldnahen Bereich- zu verhindern und die Bürgerinnen und Bürger bspw. mit der schon 2010 aufgelegten Broschüre "Wildschweine in Frankfurt" zu informieren. 4. Darüber hinaus folgende Fragen zu beantworten: - Wie viele Wildschweine wurden jährlich seit 2010 geschossen? - Wurden diese lediglich in der Jagdsaison geschossen? - Wie viele wurden in der Jagdsaison geschossen? - Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat Wildschweine auch außerhalb der Jagdsaison zu dezimieren? - Ist nicht doch eine weiträumige Einzäunung Goldsteins und Schwanheims mit Zugangstoren an den Wegen geboten? Begründung: Das Schwarzwild scheint sich durch die aktuellen Witterungsverhältnisse stark vermehrt zu haben. Jedenfalls lassen unterschiedliche Vorfälle, bspw. mehrere durch Straßenbahnen angefahrene Wildschweine, sowie in der örtlichen Presse dargestellte Tötungen durch Polizisten, sowie Darstellungen von Anwohnern dies vermuten. Im Bereich der Haltestelle Waldfriedhof Goldstein war bei einer Begehung des Antragstellers zudem festzustellen, dass Anwohner regelrechte Katzenfütterungsstationen betreiben. Diese locken natürlich nicht nur Katzen an. Diese Fütterungen müssen durch Kontrollen künftig ausgeschlossen werden. Positiv zu erwähnen sei, dass es mittlerweile -wie bereits 2008 gefordert- wildschweinsichere Müllbehälter gibt, einige davon jedoch etwas ungünstig aufgestellt wurden. Jedoch auch die Behältnisse im Wald sollten gegen wildschweinsichere Behälter getauscht werden.

Inhalt

Antrag vom 29.07.2016, OF 150/6

Betreff: Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?

Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, 1. wie in den Jahren 2008 - 2010 das Unterholz im siedlungsnahen Bereich möglichst breitflächig zu entfernen. 2. Die Wohnungsgesellschaften in Goldstein Süd aufzufordern, die auf Ihrem waldnahen Gelände vorhandenen Gebüsche möglichst breitflächig zurück zu schneiden. 3. Fütterungen -auch durch regelmäßige Bestreifung des Ordnungsamtes in den Abendstunden im waldnahen Bereich- zu verhindern und die Bürgerinnen und Bürger bspw. mit der schon 2010 aufgelegten Broschüre "Wildschweine in Frankfurt" zu informieren. 4. Darüber hinaus folgende Fragen zu beantworten: - Wie viele Wildschweine wurden jährlich seit 2010 geschossen? - Wurden diese lediglich in der Jagdsaison geschossen? - Wie viele wurden in der Jagdsaison geschossen? - Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat Wildschweine auch außerhalb der Jagdsaison zu dezimieren? - Ist nicht doch eine weiträumige Einzäunung Goldsteins und Schwanheims mit Zugangstoren an den Wegen geboten?

Begründung: Das Schwarzwild scheint sich durch die aktuellen Witterungsverhältnisse stark vermehrt zu haben. Jedenfalls lassen unterschiedliche Vorfälle, bspw. mehrere durch Straßenbahnen angefahrene Wildschweine, sowie in der örtlichen Presse dargestellte Tötungen durch Polizisten, sowie Darstellungen von Anwohnern dies vermuten. Im Bereich der Haltestelle Waldfriedhof Goldstein war bei einer Begehung des Antragstellers zudem festzustellen, dass Anwohner regelrechte Katzenfütterungsstationen betreiben. Diese locken natürlich nicht nur Katzen an. Diese Fütterungen müssen durch Kontrollen künftig ausgeschlossen werden. Positiv zu erwähnen sei, dass es mittlerweile -wie bereits 2008 gefordert- wildschweinsichere Müllbehälter gibt, einige davon jedoch etwas ungünstig aufgestellt wurden. Jedoch auch die Behältnisse im Wald sollten gegen wildschweinsichere Behälter getauscht werden.Beratung im Ortsbeirat: 6

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Juli 2016Sie sind hier
    OFOF 150/6Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 30. August 2016OMOM 447Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?Direktanregung
  3. 25. November 2016Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1633Erneut eine Wildschweinplage in Goldstein-Süd?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 4 · 30.08.2016
TO I, TOP 43
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 447 2016 Die Vorlage OF 150/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDBFFREPFreie Wähler
Ablehnung:
GrüneLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, BFF, REP und FREIE WÄHLER gegen GRÜNE und LINKE. (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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