Höchst: Regenwasserkonzept für den Bahnhof und Umgebung
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Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, Gespräche über ein Regenwassernutzungskonzept für den Bahnhof Höchst und die angrenzenden Gebäude aufzunehmen. Dies ist notwendig, um die Bausubstanz zu schützen und wertvolles Trinkwasser einzusparen, insbesondere angesichts der drohenden Wasserknappheit in der Stadt.
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Thema Stadtplanung verfolgenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, mit der Bürgervereinigung Höchst e. V., der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) und der Deutschen Bahn (DB) Gespräche über ein Regenwassernutzungskonzept für den Bahnhof Höchst und die angrenzenden Gebäude aufzunehmen. Hintergrund für diese Anregung ist eine Potenzialanalyse, die die Bürgervereinigung Höchst e. V. ausgearbeitet und der Verwaltung der Stadt Frankfurt sowie den Fraktionen des Ortbeirates 6 am 30.08.2022 per E-Mail zur Kenntnis gegeben hat. Der Magistrat wird gebeten, sich dieses Konzept anzuschauen und die Realisierung zu prüfen sowie dem Ortsbeirat 6 darüber zu berichten. Zu erwähnen ist außerdem, dass Frankfurt Klimakommune ist und deswegen evtl. Fördermittel des Landes erhältlich sind.
Begründung
Die Fußgängerunterführung des Bahnhofs Höchst scheint schon wenige Jahre nach der Modernisierung erneut zu einem Sanierungsfall zu werden. Die Stahlträger in der Decke sind zu einem großen Teil stark korrodiert. Offensichtlich sickert Regenwasser von den Gleiskörpern und Bahnsteigen in die Decken und Wände und richtet an den lastragenden Bauteilen erhebliche Schäden an. Zudem bestehen Pläne zur Sanierung der Bahnhofsgebäude (Eigentum der DB) sowie dem ehemaligen Verwaltungsgebäude, dem Flach- und Hochbunker (bald Eigentum der Stadt Frankfurt). Daraus ergibt sich die Chance, in die Pläne die Nutzung der Niederschläge zu integrieren und das Regenwasser in Tanks bzw. Behältern zu sammeln. Dies würde die Bausubstanz schützen und zugleich die Möglichkeit eröffnen, die Pflanzbeete und die Bäume der nahe gelegene Bruno-Asch-Anlage mit Regen- statt Trinkwasser zu bewässern. Auf diese Weise könnte wertvolles Trinkwasser eingespart und der drohenden Wasserknappheit der Stadt ebenso begegnet werden, wie den Auswirkungen auf den alten Baumbestand, der durch häufigere und länger anhaltende Dürreperioden besonders stark gefährdet ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Februar 2022BB 63Wasserkonzept der Stadt Frankfurt am MainMagistratsbericht
- 31. Dezember 2022OFOF 656/6Höchst: Regenwasserkonzept für den Bahnhof und UmgebungOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 17. Januar 2023Sie sind hierOMOM 3362Höchst: Regenwasserkonzept für den Bahnhof und UmgebungDirektanregung
- 7. August 2023Antwort des Magistrats · nach 78 WochenSTST 1658Höchst: Regenwasserkonzept für den Bahnhof und UmgebungStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme Aktenzeichen: 60-1