Höchst: Öffentliche Komposttoiletten in der Bruno-Asch-Anlage
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, öffentliche Komposttoiletten in der Bruno-Asch-Anlage aufzustellen, um das wilde Urinieren zu verringern und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu fördern. Dies soll durch eine Aufklärungskampagne unterstützt werden.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Umwelt und Energie verfolgenAnregung
Die Bruno-Asch-Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Höchst, der mit rund 28.000 Menschen einer der am stärksten frequentierten Bahnhöfe in Hessen und Treffpunkt für viele Menschen, die rund um die Uhr ihre Notdurft verrichten möchten, ist. Die sanitären Anlagen im Bahnhof Höchst sind und werden nicht für diese Anforderungen ausgelegt sein. Es ist davon auszugehen, dass es zu weiteren starken Verunreinigungen und Gestank kommen wird.
Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, die notwendigen Schritte zu ergreifen, öffentliche Komposttoiletten aufzustellen. Neben Trocken-Minipissoirs soll auch eine barrierefreie Komposttoilette aufgestellt werden. Wichtig ist außerdem eine Aufklärungskampagne, die die Gleichwertigkeit zu konventionellen öffentlichen Toiletten hervorhebt.
Begründung
Öffentliche Komposttoiletten bieten die Möglichkeit, das wilde Urinieren in der Bruno-Asch-Anlage zu verringern. Durch den Einsatz von Komposttoiletten wird der natürliche Kreislauf geschlossen und der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen gefördert. Die gewonnenen Restmaterialen aus den öffentlichen Komposttoiletten können durch das Grünflächenamt kompostiert und zum Düngen der Grünanlagen im Frankfurter Westen genutzt werden. Die Vermeidung von Klärschlämmen hilft, das Grundwasser nicht weiter zu belasten. Komposttoiletten benötigen kein Wasser, ohne geruchsintensiv zu sein. Einen Anschluss an die Kanalisation wird nicht benötigt und auf den Einsatz von Chemikalien kann verzichtet werden. Neben München und Darmstadt könnte Frankfurt-Höchst ein Vorreiter im Bereich der nachhaltigen Nutzung von Restmaterialen aus öffentlichen Komposttoiletten werden, und dieses Konzept reiht sich perfekt in die Green-City-Initiativen ein.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Januar 2022OFOF 354/6Höchst: Öffentliche Komposttoiletten in der Bruno-Asch-AnlageOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 8. Februar 2022Sie sind hierOMOM 1536Höchst: Öffentliche Komposttoiletten in der Bruno-Asch-AnlageDirektanregung
- 10. Oktober 2022Antwort des Magistrats · nach 39 WochenSTST 2350Höchst: Öffentliche Komposttoiletten in der Bruno-Asch-AnlageStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats