Übergangslösung für die Schülerbetreuung an der Kirchnerschule
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Anregung an den Magistrat vom 12.06.2012, OM 1275 entstanden aus Vorlage: OF 140/4 vom 29.05.2012
Betreff: Übergangslösung für die Schülerbetreuung an der Kirchnerschule Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, 1. inwieweit es für die Kirchnerschule bereits konzeptuelle wie bauliche Planungen zum Ausbau der Nachmittagsbetreuung gibt; 2. ob, in welchem Zeitraum und mit welchem finanziellen Aufwand der Dachstuhl des Hauptbaus ausgebaut werden kann, um kurzfristig die Übermittagbetreuung ausbauen zu können und mittelfristig damit bereits erste Räume für den Umbau in eine Ganztagsschule zu erhalten; 3. wie eine Containerlösung - z. B. eine Mit- oder Nachnutzung der aktuell auf dem KT-Gelände hinter der Schule aufgebauten Container - aussehen könnte und in welchem Zeitrahmen diese umsetzbar wäre.
Begründung: Die Hortsituation in Bornheim ist trotz des engagierten Ausbaus auf Stadtebene nicht befriedigend. Die vor einiger Zeit errechnete oder erhobene Hortversorgungsquote scheint angesichts der Zuzüge von Familien mit Kindern und der Neubaumaßnahmen Makulatur. In zunehmendem Maße kommt es im Frühjahr zu Protestaktionen und Versammlungen von Eltern mit angehenden Grundschülerinnen und Grundschülern der Kirchnerschule. Musste aktuell bereits der Mehrzweckraum zu Klassenräumen umgebaut werden, scheint diese Maßnahme bereits im nächsten Jahr nicht mehr ausreichend. Es wird über die Erhöhung der Klassenstärke bis auf 26 Schülerinnen und Schüler und Containerlösungen nachgedacht, um der wachsenden Schülerzahl einigermaßen Herr zu werden. Das bedeutet auch, dass in den folgenden Jahren noch mehr Hortplätze fehlen werden, denn der langfristig geplante Umbau in eine Ganztagsschule, der in den nächsten Jahren stattfinden soll, erscheint zum einen aus finanziellen wie baulichen Gründen (Platzmangel) kurzfristig nicht realisierbar. Daher sollte über Übergangs- oder Kompromisslösungen nachgedacht werden, wie den Grundschülerinnen und Grundschülern und ihren Eltern in dieser Übergangszeit zur Ganztagsschule geholfen werden kann. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 4
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Mai 2012OFOF 140/4Übergangslösung für die Schülerbetreuung an der KirchnerschuleOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 12. Juni 2012Sie sind hierOMOM 1275Übergangslösung für die Schülerbetreuung an der KirchnerschuleDirektanregung
- 17. August 2012Antwort des Magistrats · nach 11 WochenSTST 1291Übergangslösung für die Schülerbetreuung an der KirchnerschuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats