Höchst: Bauverzögerungen, angestrebte Anpassung der Baupläne und Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb in der Hostatoschule
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Kommunikation während des Umbaus der Hostatoschule zu verbessern und die Wünsche der Schulleitung sowie der Elternvertretung in die Bauplanung zu integrieren. Ziel ist es, die Bauverzögerungen zu klären und die Auswirkungen auf den Schulbetrieb zu minimieren.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Aus medialer Presseerstattung und einem Telefonat mit der Elternvertretung der Hostatoschule wurde der Ortsbeirat über die aktuelle Umbausituation den damit entstehenden Beeinträchtigungen im laufenden Schulbetrieb informiert.
Seit 01.02.2020 (Baubeginn) laufen die Arbeiten zur Erweiterung der Schule. Als Bauzeit wurden seitens des Magistrats zunächst 1,5 Jahre veranschlagt. Nach Auskunft der Elternvertretung soll sich die Bauzeit laut vorgelegten Plänen des Magistrats nun wesentlich verlängert haben (beabsichtigt November 2023).
Die derzeitige Umbauphase verlangt viel von den Lehrkräften und der Schülerschaft ab. Die als Inklusionsschule tätige Hostatoschule kann mangels entsprechender Räume weder inklusionsgerechten Unterricht verfolgen, mangels Fachräume nur eingeschränkten Fachunterricht ausüben. Des Weiteren gibt es aufgrund der Raumsituation erhebliche Probleme im Bereich der Kinderbetreuung, Essensangeboten etc.
Besonderes Unverständnis wirft die Tatsache auf, dass der geplante neue Kreativraum (für Werkunterricht, Malereien etc. ausgelegt) laut den vorgelegten Plänen ohne entsprechende Waschbecken errichtet werden soll. Die Anregungen zur Installation der Waschbecken wurden seitens des Magistrats bisher unzureichend kommentiert.
Diesen Ausführungen vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat wird alsbald gebeten:
- Entsprechende Kommunikation im Rahmen des Umbauprozesses in regelmäßigen Abständen mit der Schulleitung und der Elternvertretung durchzuführen.
- Wünsche und Anregungen der Schulleitung und der Elternvertretung in die Bauplanung zu integrieren
- Zu berichten, weshalb es zu einer Verzögerung des Bauabschlusses kommt und zu prüfen, ob durch besondere Maßnahmen der Ursprungszeitplan eingehalten werden kann.
- Alle Notwendigen Maßnahmen einzuleiten, dass es zu keiner weiteren Verzögerung (über November 2023) kommt.
- In die Planung des Kreativraums den geäußerten Wunsch zur Installation entsprechender Waschvorrichtungen aufzunehmen.
- Zu prüfen und zu berichten, ob es möglich ist, stufenweise die Fertigstellung des Anbaus zu realisieren, um bereits vor Fertigstellung nach und nach Unterrichtsräume in den laufenden Schulbetrieb zu überführen und so die Raumproblematik zu entschärfen.
Begründung
Anpassung der Baupläne und Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb in der Hostatoschule Aus medialer Presseerstattung und einem Telefonat mit der Elternvertretung der Hostatoschule wurde der Ortsbeirat über die aktuelle Umbausituation den damit entstehenden Beeinträchtigungen im laufenden Schulbetrieb informiert. Seit 01.02.2020 (Baubeginn) laufen die Arbeiten zur Erweiterung der Schule. Als Bauzeit wurden seitens des Magistrats zunächst 1,5 Jahre veranschlagt. Nach Auskunft der Elternvertretung soll sich die Bauzeit laut vorgelegten Plänen des Magistrats nun wesentlich verlängert haben (beabsichtigt November 2023). Die derzeitige Umbauphase verlangt viel von den Lehrkräften und der Schülerschaft ab. Die als Inklusionsschule tätige Hostatoschule kann mangels entsprechender Räume weder inklusionsgerechten Unterricht verfolgen, mangels Fachräume nur eingeschränkten Fachunterricht ausüben. Des Weiteren gibt es aufgrund der Raumsituation erhebliche Probleme im Bereich der Kinderbetreuung, Essensangeboten etc. Besonderes Unverständnis wirft die Tatsache auf, dass der geplante neue Kreativraum (für Werkunterricht, Malereien etc. ausgelegt) laut den vorgelegten Plänen ohne entsprechende Waschbecken errichtet werden soll. Die Anregungen zur Installation der Waschbecken wurden seitens des Magistrats bisher unzureichend kommentiert. Diesen Ausführungen vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat wird alsbald gebeten: - Entsprechende Kommunikation im Rahmen des Umbauprozesses in regelmäßigen Abständen mit der Schulleitung und der Elternvertretung durchzuführen. - Wünsche und Anregungen der Schulleitung und der Elternvertretung in die Bauplanung zu integrieren - Zu berichten, weshalb es zu einer Verzögerung des Bauabschlusses kommt und zu prüfen, ob durch besondere Maßnahmen der Ursprungszeitplan eingehalten werden kann. - Alle Notwendigen Maßnahmen einzuleiten, dass es zu keiner weiteren Verzögerung (über November 2023) kommt. - In die Planung des Kreativraums den geäußerten Wunsch zur Installation entsprechender Waschvorrichtungen aufzunehmen. - Zu prüfen und zu berichten, ob es möglich ist, stufenweise die Fertigstellung des Anbaus zu realisieren, um bereits vor Fertigstellung nach und nach Unterrichtsräume in den laufenden Schulbetrieb zu überführen und so die Raumproblematik zu entschärfen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Januar 2023Sie sind hierOFOF 678/6Höchst: Bauverzögerungen, angestrebte Anpassung der Baupläne und Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb in der HostatoschuleOrtsbeiratsantrag · CDU
- 7. Februar 2023OMOM 3516Höchst: Bauverzögerungen, angestrebte Anpassung der Baupläne und Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb in der HostatoschuleDirektanregung
- 20. Januar 2024OFOF 926/6Höchst: Mangelnde Transparenz im Umbauprozess, unzureichende Kommunikation seitens des Magistrats... Hostatoschule kämpft mit massivsten Auswirkungen im laufenden SchulbetriebOrtsbeiratsantrag · CDU
- 6. Februar 2024OMOM 5070Höchst: Mangelnde Transparenz im Umbauprozess, unzureichende Kommunikation seitens des Magistrats - Hostatoschule kämpft mit massivsten Auswirkungen im laufenden SchulbetriebDirektanregung
- 26. April 2024Antwort des Magistrats · nach 66 WochenSTST 829Höchst: Bauverzögerungen, angestrebte Anpassung der Baupläne und Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb in der HostatoschuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme