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Planungswerkstatt für Alt-Praunheim verbindlich zusagen

Vorlagentyp: OFSPD
29 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Die B 555 enthält keine Zusage für eine Planungswerkstatt, sondern wachsweiche Erklärungen. Da Gelände und Gebäude der Praunheimer Werkstätten nach deren Auszug wieder von der Stadt übernommen werden müssen, können die hier gewählten Formulierungen schon fast als Missachtung von Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeirat gewertet werden. Der Magistrat kann eine Planungswerksatt ohne Probleme zeitnah beginnen und einer möglichen Veräußerung vorschalten. Die Ergebnisse können dann zum Inhalt eines städtebaulichen Vertrags mit dem Investor gemacht werden. Der Ortsbeirat hat nach einem Gespräch mit Vertretern der Stadtplanung auf die weitere Forderung nach einem Bebauungsplan verzichtet, allerdings mit der eindeutigen Erwartung, dass eine Planungswerkstatt in jedem Fall vor einer städtebaulichen Neuordnung stattfinden wird. Der Ortsbeirat geht davon aus, dass entsprechend verfahren wird.

Inhalt

Antrag vom 31.08.2009, OF 593/7

Betreff:

Planungswerkstatt für Alt-Praunheim verbindlich zusagen

Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung folgenden Beschluss zu fassen:

Die B 555 wird abgelehnt

Eine vorgeschaltete Planungswerkstatt im Sinne der NR 1324 ist Bedingung für eine mögliche städtebauliche Neuordnung des Areals der Praunheimer Werkstätten

Die Ergebnisse der Planungswerkstatt werden verbindliche Leitlinie für die städtebaulichen Neuordnung des Areals.

Begründung:

Die B 555 enthält keine Zusage für eine Planungswerkstatt, sondern wachsweiche Erklärungen. Da Gelände und Gebäude der Praunheimer Werkstätten nach deren Auszug wieder von der Stadt übernommen werden müssen, können die hier gewählten Formulierungen schon fast als Missachtung von Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeirat gewertet werden.

Der Magistrat kann eine Planungswerksatt ohne Probleme zeitnah beginnen und einer möglichen Veräußerung vorschalten. Die Ergebnisse können dann zum Inhalt eines städtebaulichen Vertrags mit dem Investor gemacht werden.

Der Ortsbeirat hat nach einem Gespräch mit Vertretern der Stadtplanung auf die weitere Forderung nach einem Bebauungsplan verzichtet, allerdings mit der eindeutigen Erwartung, dass eine Planungswerkstatt in jedem Fall vor einer städtebaulichen Neuordnung stattfinden wird. Der Ortsbeirat geht davon aus, dass entsprechend verfahren wird.

Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 19.06.2009, B 555 Beratung im Ortsbeirat: 7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. Juni 2009BB 555Bebauungsplan für Alt-Praunheim hier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGBMagistratsbericht
  2. 31. August 2009Sie sind hier
    OFOF 593/7Planungswerkstatt für Alt-Praunheim verbindlich zusagen
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  3. 15. September 2009OAOA 975Planungswerkstatt für Alt-Praunheim verbindlich zusagen Bericht des Magistrats vom 19.06.2009, B 555Anregung
  4. 11. Januar 2010Antwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 21Bebauungsplan für Alt-Praunheim hier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGBMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 7
Sitzung 36 · 15.09.2009
TO I, TOP 13
Angenommen
Anregung OA 975 2009 1. Die Vorlage B 555 wird zurückgewiesen. 2. Die Vorlage OF 593/7 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
SPDGrüneFarbechteFreie Wähler
Ablehnung:
CDUREP
Enthaltung:
FDP
zu 2)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Enthaltung:
1 CDU
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. SPD, GRÜNE, FARBECHTE, FREIE WÄHLER, Jourdan und Wöhle gegen CDU und REP (= Kenntnis) bei Enthaltung FDP zu 2. zu 1) SPD, GRÜNE, FARBECHTE, FREIE WÄHLER, Jourdan und Wöhle gegen CDU und REP (= Ablehnung) bei Enthaltung FDP zu 2) Einstimmige Annahme zu 3) Annahme bei Enthaltung 1 CDU

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