Der Stadtteil Gallus wächst und der Magistrat will Kita-Plätze streichen
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Sodener Straße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.12.2025.
- Einrichtung eines Fußgängerüberwegs Sodener Straße/Ecke Frankenallee15.12.2025 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Umgestaltung der Frankenallee im Abschnitt zwischen Fischbacher Straße und Schloßborner Straße (3. Bauabschnitt) hier: Vorlage zur Freigabe der Vorplanung sowie der Planungsmittel für die weiterführende Planung24.10.2025 · M (Vortrag des Magistrats)
- Verkehrssicherheit für zu Fuß Gehende im Ortsbezirk 1 hier: Kreuzung Frankenallee/Sodener Straße/Kelkheimer Straße08.07.2022 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Magistrat will Kita-Plätze streichen Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten: den Magistrat aufzufordern sicherzustellen, dass die Kindertagesstätte "Versöhnung" der evangelischen Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung auch über das Jahr 2014 hinaus mit drei Gruppen betrieben werden kann. Pläne, die Kita in der Sondershausenstraße auf zwei Gruppen zu verkleinern, werden nicht weiter verfolgt. Vielmehr wird der Magistrat in Gesprächen mit der betroffenen Kirchengemeinde "Frieden und Versöhnung" nach Möglichkeiten suchen, die räumlichen Bedingungen der Kita so zu gestalten oder zu erweitern, dass der Betrieb mit drei Gruppen langfristig gesichert wird. Begründung: Nach Informationen des Ortsbeirates 1 ist von Seiten der Stadt geplant, die o. g. Kita von zurzeit 3 Gruppen ab 2014 auf 2 Gruppen zu verkleinern. Die Kita der Friedens- und Versöhnungsgemeinde ist im Stadtteil sehr beliebt. Regelmäßig gibt es deutlich mehr Anmeldungen als vorhandene Plätze in dieser Einrichtung. Eine Abnahme dieses Interesses ist nicht zu erkennen. Vielmehr steigt der Bedarf an Kita-Plätzen kontinuierlich. Entstehen doch im Gallus nicht nur im Europaviertel neue Wohnungen - auch die wesentlich dichter an der Kita "Versöhnung" liegenden Bauprojekte auf dem ehemaligen Opelgelände (Mainzer Landstraße / Ecke Sodener Straße), die Bebauung des ehemaligen "Holz Fiedler-Geländes" und dem Bauprojekt "Lahnschen Höfe" und "Adler Quartier" lassen eher davon ausgehen, dass der bestehende Bedarf noch steigen wird. Anstatt der im Stadtteil Gallus sehr aktiven Kirchengemeinde eine Gruppe weg zu nehmen, sollte der Magistrat viel eher den Träger dieser Kita dabei unterstützen, das vorhandene Angebot langfristig aufrecht zu erhalten.
Inhalt
Antrag vom 09.06.2013, OF 314/1
Betreff: Der Stadtteil Gallus wächst und der Magistrat will Kita-Plätze streichen Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten: den Magistrat aufzufordern sicherzustellen, dass die Kindertagesstätte "Versöhnung" der evangelischen Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung auch über das Jahr 2014 hinaus mit drei Gruppen betrieben werden kann. Pläne, die Kita in der Sondershausenstraße auf zwei Gruppen zu verkleinern, werden nicht weiter verfolgt. Vielmehr wird der Magistrat in Gesprächen mit der betroffenen Kirchengemeinde "Frieden und Versöhnung" nach Möglichkeiten suchen, die räumlichen Bedingungen der Kita so zu gestalten oder zu erweitern, dass der Betrieb mit drei Gruppen langfristig gesichert wird.
Begründung: Nach Informationen des Ortsbeirates 1 ist von Seiten der Stadt geplant, die o. g. Kita von zurzeit 3 Gruppen ab 2014 auf 2 Gruppen zu verkleinern. Die Kita der Friedens- und Versöhnungsgemeinde ist im Stadtteil sehr beliebt. Regelmäßig gibt es deutlich mehr Anmeldungen als vorhandene Plätze in dieser Einrichtung. Eine Abnahme dieses Interesses ist nicht zu erkennen. Vielmehr steigt der Bedarf an Kita-Plätzen kontinuierlich. Entstehen doch im Gallus nicht nur im Europaviertel neue Wohnungen - auch die wesentlich dichter an der Kita "Versöhnung" liegenden Bauprojekte auf dem ehemaligen Opelgelände (Mainzer Landstraße / Ecke Sodener Straße), die Bebauung des ehemaligen "Holz Fiedler-Geländes" und dem Bauprojekt "Lahnschen Höfe" und "Adler Quartier" lassen eher davon ausgehen, dass der bestehende Bedarf noch steigen wird. Anstatt der im Stadtteil Gallus sehr aktiven Kirchengemeinde eine Gruppe weg zu nehmen, sollte der Magistrat viel eher den Träger dieser Kita dabei unterstützen, das vorhandene Angebot langfristig aufrecht zu erhalten.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Juni 2013Sie sind hierOFOF 314/1Der Stadtteil Gallus wächst und der Magistrat will Kita-Plätze streichenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 25. Juni 2013OAOA 403Der Stadtteil Gallus wächst und der Magistrat will Kitaplätze streichenAnregung
- 6. Dezember 2013Antwort des Magistrats · nach 26 WochenBB 577Der Stadtteil Gallus wächst und der Magistrat will Kitaplätze streichenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme