Bau eines Wasserspielplatzes im Stadtteilpark des Naherholungsgebietes Nieder-Erlenbach
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
Naherholungsgebietes Nieder-Erlenbach Der Ortsbeirat möge beschließen Der Magistrat wird gebeten, den Kindern in der Parkanlage im Naherholungsgebiet am Erlenbach einen Wasserspielplatz (z.B. in Form einer Brunnenanlage) mit sauberem Wasser zur Verfügung zu stellen. Begründung: Durch den Fund des gefährlichen EHEC-Erregers im Erlenbach ist das in Nieder-Erlenbach nicht unbekannte Hygieneproblem, das durch die Kläranlage in Ober-Erlenbach verursacht wird, erneut zu einem zentralen Thema geworden. Zwar weist das Hessische Ministerium für Umwelt erneut darauf hin, dass in Fließgewässern, insbesondere im Erlenbach, nicht gebadet und geplanscht werden soll. Und das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt regt an, die Kinder sollten sich nach dem Spielen im Erlenbach die Hände waschen. Doch sind damit die Probleme für die Nieder-Erlenbacher, im Umgang mit der sehr unterschiedlichen Wasserqualität des Erlenbachs nicht behoben: das Naherholungsgebiet und der Stadtteilpark liegen kaum zwei Kilometer hinter der Kläranlage, so dass die Selbstreinigungskräfte des Fließgewässers nicht anschlagen können. Auf der Internetseite des Frankfurter Gesundheitsamtes heißt es unter "Informationen zu EHEC": "Infektionen können des Weiteren von Mensch zu Mensch - über eine Schmierinfektion - oder durch Lebensmittel erfolgen, die von erkrankten Menschen kontaminiert wurden. Es gilt daher weiterhin der ausdrückliche Hinweis auf die konsequente Einhaltung persönlicher hygienischer und lebensmittelhygienischer Maßnahmen." Nieder-Erlenbach ist einer der kinderreichsten Stadtteile Frankfurts. Direkt am Stadtteilpark im Naherholungsgebiet am Erlenbach liegt die Grundschule und ein großer Spielplatz für Kinder bis 12 Jahren. Kindergärten und Kindertagesstätten liegen in Laufnähe zum Erlenbach. Die Eltern und Betreuerinnen gehen gern mit den Kindern an den Erlenbach - dort gibt es viel zu erleben, zu lernen und das Spielen am und im Wasser fasziniert die Kinder sehr. Ortsbeirat wie Landwirte thematisiert seit Jahrzehnten ohne Erfolg die starken Schwankungen der Wasserqualität des Erlenbachs (in Abhängigkeit von der Funktionstüchtigkeit der Kläranlage). Mit diesem Antrag soll ein alternativer Weg beschritten werden, um die Alltagsrealität am Erlenbach insbesondere für Kinder schnellstmöglich zu verbessern. Die "Erlebniswelt Erlenbach" durch Verbote komplett zu unterbinden kann nicht im Interesse einer Stadt sein, die anstrebt "Green Capital" zu werden. Es ist auch absehbar, dass Verbote im Bach zu spielen nicht wirklich greifen werden. Daher soll der Bau eines Wasserspielplatzes in direkter Nähe zum Erlenbach mehrere Aspekte gleichzeitig aufgreifen. Ein entsprechend gestalteter Wasserspielplatz: verringert die Gefährdung von Kindern vor Infektionskrankheiten. bietet nach Kontakt mit dem Erlenbach für die Kinder (wie für alle anderen Bürger) eine Waschmöglichkeit mit sauberem Wasser. bietet Eltern und Erziehern eine Alternative zum Erlenbach und reduziert die direkten Kontakte mit dem Erlenbach auf spielerische Weise. bietet eine neue, attraktive Erlebnis- und Lernwelt für Kinder. ist ein greifbarer Ort für Umwelterziehung: Kinder lernen direkt die Folgen menschlichen Handelns auf die Umwelt kennen und die Einschränkungen die damit einhergehen können. Sie können sich einen spielerisch-kritischen, aber nicht übervorsichtigen Umgang mit Fließgewässern aneignen. Um diese Ziele zu erreichen sollte der Wasserspielplatz attraktiv und einladend gestaltet sein, möglichst nahe an den Stellen liegen, die bisher zum Spielen im Bach genutzt werden, eine Möglichkeit zum Waschen nach Kontakt mit dem Erlenbach bieten, mit umwelterzieherischen Elementen versehen sein, die eine spielerische Auseinandersetzung mit den Hygieneproblemen von Fließgewässern ermöglicht.
Inhalt
Antrag vom 25.07.2011, OF 27/13
Betreff: Bau eines Wasserspielplatzes im Stadtteilpark des Naherholungsgebietes Nieder-Erlenbach
Der Ortsbeirat möge beschließen Der Magistrat wird gebeten, den Kindern in der Parkanlage im Naherholungsgebiet am Erlenbach einen Wasserspielplatz (z.B. in Form einer Brunnenanlage) mit sauberem Wasser zur Verfügung zu stellen.
Begründung: Durch den Fund des gefährlichen EHEC-Erregers im Erlenbach ist das in Nieder-Erlenbach nicht unbekannte Hygieneproblem, das durch die Kläranlage in Ober-Erlenbach verursacht wird, erneut zu einem zentralen Thema geworden. Zwar weist das Hessische Ministerium für Umwelt erneut darauf hin, dass in Fließgewässern, insbesondere im Erlenbach, nicht gebadet und geplanscht werden soll. Und das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt regt an, die Kinder sollten sich nach dem Spielen im Erlenbach die Hände waschen. Doch sind damit die Probleme für die Nieder-Erlenbacher, im Umgang mit der sehr unterschiedlichen Wasserqualität des Erlenbachs nicht behoben: das Naherholungsgebiet und der Stadtteilpark liegen kaum zwei Kilometer hinter der Kläranlage, so dass die Selbstreinigungskräfte des Fließgewässers nicht anschlagen können. Auf der Internetseite des Frankfurter Gesundheitsamtes heißt es unter "Informationen zu EHEC": "Infektionen können des Weiteren von Mensch zu Mensch - über eine Schmierinfektion - oder durch Lebensmittel erfolgen, die von erkrankten Menschen kontaminiert wurden. Es gilt daher weiterhin der ausdrückliche Hinweis auf die konsequente Einhaltung persönlicher hygienischer und lebensmittelhygienischer Maßnahmen." Nieder-Erlenbach ist einer der kinderreichsten Stadtteile Frankfurts. Direkt am Stadtteilpark im Naherholungsgebiet am Erlenbach liegt die Grundschule und ein großer Spielplatz für Kinder bis 12 Jahren. Kindergärten und Kindertagesstätten liegen in Laufnähe zum Erlenbach. Die Eltern und Betreuerinnen gehen gern mit den Kindern an den Erlenbach - dort gibt es viel zu erleben, zu lernen und das Spielen am und im Wasser fasziniert die Kinder sehr. Ortsbeirat wie Landwirte thematisiert seit Jahrzehnten ohne Erfolg die starken Schwankungen der Wasserqualität des Erlenbachs (in Abhängigkeit von der Funktionstüchtigkeit der Kläranlage). Mit diesem Antrag soll ein alternativer Weg beschritten werden, um die Alltagsrealität am Erlenbach insbesondere für Kinder schnellstmöglich zu verbessern. Die "Erlebniswelt Erlenbach" durch Verbote komplett zu unterbinden kann nicht im Interesse einer Stadt sein, die anstrebt "Green Capital" zu werden. Es ist auch absehbar, dass Verbote im Bach zu spielen nicht wirklich greifen werden. Daher soll der Bau eines Wasserspielplatzes in direkter Nähe zum Erlenbach mehrere Aspekte gleichzeitig aufgreifen. Ein entsprechend gestalteter Wasserspielplatz: verringert die Gefährdung von Kindern vor Infektionskrankheiten. bietet nach Kontakt mit dem Erlenbach für die Kinder (wie für alle anderen Bürger) eine Waschmöglichkeit mit sauberem Wasser. bietet Eltern und Erziehern eine Alternative zum Erlenbach und reduziert die direkten Kontakte mit dem Erlenbach auf spielerische Weise. bietet eine neue, attraktive Erlebnis- und Lernwelt für Kinder. ist ein greifbarer Ort für Umwelterziehung: Kinder lernen direkt die Folgen menschlichen Handelns auf die Umwelt kennen und die Einschränkungen die damit einhergehen können. Sie können sich einen spielerisch-kritischen, aber nicht übervorsichtigen Umgang mit Fließgewässern aneignen. Um diese Ziele zu erreichen sollte der Wasserspielplatz attraktiv und einladend gestaltet sein, möglichst nahe an den Stellen liegen, die bisher zum Spielen im Bach genutzt werden, eine Möglichkeit zum Waschen nach Kontakt mit dem Erlenbach bieten, mit umwelterzieherischen Elementen versehen sein, die eine spielerische Auseinandersetzung mit den Hygieneproblemen von Fließgewässern ermöglicht.Beratung im Ortsbeirat: 13
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Juli 2011Sie sind hierOFOF 27/13Bau eines Wasserspielplatzes im Stadtteilpark des Naherholungsgebietes Nieder-ErlenbachOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 9. August 2011OMOM 235Bau eines Wasserspielplatzes im Stadtteilpark des Naherholungsgebietes Nieder-ErlenbachDirektanregung
- 28. Oktober 2011Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 1147Bau eines Wasserspielplatzes im Stadtteilpark des Naherholungsgebietes Nieder-ErlenbachStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Annahme bei 1 Enthaltung CDU