Eine Lanze für die integrierten Gesamtschulen!
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, die integrierten Gesamtschulen in der Bildungsregion Ost besser bekannt zu machen und deren Kapazitäten auszubauen. Ziel ist es, Schüler*innen mit Gymnasialempfehlung eine gleichwertige Schulform zu bieten und die Sichtbarkeit der IGS zu erhöhen.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, wie vor dem Hintergrund des Rufs nach mehr Gymnasien und zusätzlichen Gymnasialplätzen in der Bildungsregion Ost die Existenz und die Möglichkeiten der in dieser Region vorhandenen integrierten Gesamtschulen, der IGS Nordend, der IGS Herder und der Friedrich-Ebert-Schule, zur Erreichung des Abiturs für Schüler*innen mit Gymnasialempfehlung
- besser in den unterschiedlichen Bevölkerungsschichten und Milieus bekannt gemacht werden können und
- stärker beim Übergang in die fünften Klassen in den Beratungen berücksichtigt werden können.
Der Magistrat möge ferner prüfen und berichten, wie vor diesem Hintergrund diese integrierten Gesamtschulen
- in ihren Kapazitäten ausgebaut werden können und
- ausreichend durch gymnasiale Oberstufen zur Erreichung des Abiturs flankiert werden können, z. B. durch die Schaffung von Oberstufen an den IGSen selbst oder durch Ausweitung benachbarter gymnasialer Oberstufen oder in Form von Oberstufengymnasien oder beruflichen Gymnasien.
Begründung
Die entwicklungspsychologischen, pädagogischen und sozialen Pluspunkte integrierter Gesamtschulen sind hinlänglich bekannt und sollten in einer vielfältigen Bildungslandschaft immer wieder als wichtige Alternative für Schüler*innen mit Gymnasialempfehlung und Abiturwunsch betont und insbesondere in bildungsferneren Schichten bekannt gemacht werden. Dazu gehört dann aber auch die Bereithaltung bzw. Schaffung von ausreichend Oberstufenplätzen für alle, deren Bildungsgang nach der Grundschule an einer integrierten Gesamtschule weitergehen und im Abitur münden soll. Es geht darum, wie der IGS neben dem Gymnasium als prinzipiell gleichwertiger Schulform (wieder) mehr gesellschaftliche Sichtbarkeit und politisches Gewicht verliehen werden kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. März 2022Sie sind hierOFOF 250/3Eine Lanze für die integrierten Gesamtschulen!Ortsbeiratsantrag · SPD
- 5. Mai 2022OMOM 2108Eine Lanze für die integrierten Gesamtschulen!Direktanregung
- 9. September 2022Antwort des Magistrats · nach 26 WochenSTST 1999Eine Lanze für die integrierten Gesamtschulen!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung CDU