Höchst: Wohnraum für das Hausprojekt "Gündi-West"
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Prüfung, ob den Bewohner:innen des Hausprojektes "Gündi-West" Zimmer in einer umgebauten Liegenschaft angeboten werden können, oder ein Ersatzobjekt bereitgestellt werden soll. Dies ist nötig, da die aktuellen Gebäude für den Schulbau aufgegeben werden müssen und das Projekt sonst gefährdet ist.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Liederbacher Straße — 8 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.09.2026.
- Unterliederbach: Endhaltestelle der Buslinie 5014.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Höchst/Unterliederbach: Ersatzhaltestelle Linie M50 einrichten21.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Höchst: Radfahrstreifen vor der Unterführung Liederbacher Straße sicher gestalten11.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Liederbacher Straße per E-MailAntrag
der Ortsbeirat möge beschließen,
der Magistrat wird gebeten,
- zu prüfen, ob den Bewohner:innen des Hausprojektes in der neu genutzten Liegenschaft (ehemals) Parkside Hotel in der Liederbacher Straße 34-3 die nötigen Zimmer angeboten werden können
- oder nach einem Ersatzobjekt für das Hausprojekt "Gündi-West" (Palleskestraße 31-33) zu suchen, bzw. eine geeignete Liegenschaft zur Verfügung zu stellen.
Begründung
Das Hausprojekt Gündi-West hat mit wenigen Ressourcen und viel ehrenamtlichem Einsatz ein einzigartiges Angebot in Frankfurt geschaffen und in den letzten drei Jahren bewiesen, dieses erfolgreich führen zu können. Neben der Wohnraumversorgung von 40 vormals obdachlosen Menschen bietet das Hausprojekt viele integrative Angebote für die dort Aktiven sowie den gesamten Stadtteil. Dazu zählen beispielsweise Sprachcafés, eine Sozialberatung und kulturelle Veranstaltungen, die regelmäßig und kostenlos für alle Interessierten angeboten werden. Darüber hinaus können zivilgesellschaftliche Initiativen das Café in der Palleskestraße 31 kostenlos nutzen. Durch die Arbeit der dortigen Initiativen konnte bereits Dutzenden Menschen ein selbstbestimmter Weg aus der Obdachlosigkeit und in eigene Wohnungen geebnet werden. Das Hausprojekt ist mit anderen sozialen Trägern im Stadtteil und darüber hinaus vernetzt und steht mit diesen in regelmäßigem Austausch, um Menschen bestmöglich in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Die aktuellen Gebäude müssen im nächsten Jahr aufgrund des dort vorgesehenen Schulbaus aufgegeben werden. Ohne ein geeignetes Ersatzobjekt besteht die Gefahr, dass all die wichtigen, mit dem Projekt verknüpften Fortschritte wieder verlorengehen und etwa 40 Personen erneut obdachlos werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Dezember 2025Sie sind hierOFOF 1427/6Höchst: Wohnraum für das Hausprojekt „Gündi-West“Ortsbeiratsantrag · SPD
- 13. Januar 2026OMOM 7905Höchst: Wohnraum für das Hausprojekt „Gündi-West“Direktanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung CDU