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Katastrophenschutz der Stadt und ehrenamtliche Arbeit des ASB sicherstellen

Vorlagentyp: OFCDU
147 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

ehrenamtliche Arbeit des ASB sicherstellen Vorgang: ST 809/12 Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, kurzfristig eine Lösung gemeinsam mit dem ASB Regionalverband Frankfurt zu finden, der die engagierte, überwiegend ehrenamtliche Arbeit in der Rettungswache in der Silostraße 23 für die Zukunft sicherstellt. Der Katastrophenschutz hat einen wichtigen Stellenwert innerhalb der Stadt Frankfurt und daher sollte dieser seine Arbeit ungehindert ausüben können. Dazu zählt auch die Möglichkeit, anrückenden Einsatzkräften eine geeignete Abstellmöglichkeit in unmittelbarer Nähe der Rettungswache anzubieten. Hier ist nach Schließung des Parkplatzes am Silobad aktuell keine adäquate Parkmöglichkeit mehr vorhanden. Darüber hinaus erinnert der Ortsbeirat an die Erledigung der ST 809/2012, da auch hier dringend Handlungsbedarf besteht um den Bevölkerungsschutz im Frankfurter Westen sicher zu stellen. Begründung: Der Standort des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Frankfurt in der Silostraße 23 ist seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Stütze des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes und der Aus- und Weiterbildung von Erst-Helfern im Ortsbezirk. Die Haupt- und ehrenamtliche Arbeit leisten insgesamt 180 Personen, die über viele Jahre ihre Hilfsbereitschaft in den Dienst für die Bevölkerung stellen. Das Motto vom ASB "Wir helfen hier und jetzt" wird leider durch die o.g. unglückliche Situation verhindert. Über Jahrzehnte hinweg war der Parkplatz des Silobades und der Ballsporthalle offen und für jeden Samariter nutzbar. In den vergangenen Jahren hat die Nutzung der Fraport-Arena zugenommen und der Parkplatz wurde durch Schranken abgesperrt. Nun ist durch die Winterschließung des Silobades auch der letzte frei verfügbare Parkplatz versperrt. Die Unterkunft der Silostraße wurde seinerzeit so konzipiert, weil gerade gegenüber freie Parkflächen für die Einsatzkräfte zur Verfügung standen. Nutzbare Parkflächen auf dem ASB-Gelände sind nicht vorhanden. Das derzeitige, notgedrungene Abstellen auf dem Gelände behindert die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge Die Situation heute stellt den ASB vor unlösbare Herausforderungen. Einsatzkräfte im Katastrophenschutz müssen innerhalb kürzester Zeit die Fahrzeuge besetzen und ausrücken können. Sie können weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anrücken, noch auf Parkflächen weit außerhalb ausweichen. Der ASB Frankfurt hat im Bereich Katastrophenschutz (KatS) die SEG-Behandlung aus dem

  1. Sanitätszug der Stadt Frankfurt mit 2 Fahrzeugen (ein Arzttruppkraftwagen und einen Rettungstransportwagen) mit einer Einsatzstärke von 8 Helfern stationiert. Weiterhin rückt von der Silostr der Führungstrupp mit einem Einsatzleitwagen und 3 Helfern aus. Die Teileinheit selbst umfasst zurzeit 24 Helfer. Bei einer ersten Alarmierung kommen erfahrungsgemäß 13-18 Helfer, die dann die Fahrzeuge besetzen oder als Alarmreserve in Bereitschaft bleiben. 5 weitere Helfer aus Höchst unterstützen auch die SEG-Logistik (Transport des Bevorratungssatz San-KatS des Landes Hessen) bzw bei der Einrichtung der
  2. Betreuungsstelle der Stadt Frankfurt. Zusätzlich zu den sanitätsdienstlichen Ausbildungsveranstaltungen sind die KatS-Helfer mit fachspezifischen Ausbildungen, Übungen, Bewegungsfahrten sowie Fahrzeugüberprüfungen, je nach Art und Aufwand mit 1025 Teilnehmern, anwesend. 2014 haben so die Höchster-Einheiten bei 39 Veranstaltungen (Einsatz, Übungen, Ausbildungen und Arbeitsdienste) teilgenommen. Diese Zahlen werden auch 2015 angestrebt, was bedeutet, dass allein der Katastrophenschutz in Höchst fast jede Woche eine Dienstveranstaltung durchführt und dafür eine Parkfläche für ca 15 Fahrzeuge benötigt. Das ist jedoch nur der Bedarf des Katastrophenschutzes. Eine weitere wichtige Säule des ASB ist die Aus- und Weiterbildung von Erst-Helfern. Hier finden pro Woche 2 Erste-Hilfe-Kurse mit bis zu 20 Teilnehmern statt. Erfahrungsgemäß nutzen nur wenige die Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Da Erste-Hilfe-Kurse verschiedener Organisationen miteinander konkurrieren, kann im schlimmsten Fall, wegen mangelnder Parkflächen dieses Standbein wegbrechen. Die hauptamtliche Seite des ASB umfasst die Verwaltung und den Betrieb der 2 Rettungswagen, die für die westlichen Stadtteile die rettungsdienstliche Versorgung sicherstellen. Dem Ortsbeirat ist sehr daran gelegen, hier Abhilfe zu schaffen, damit der ASB ungehindert seine wichtige Arbeit für unseren Schutz leisten kann.

Inhalt

Antrag vom 20.10.2014, OF 1163/6

Betreff: Katastrophenschutz der Stadt und ehrenamtliche Arbeit des ASB sicherstellen Vorgang: ST 809/12 Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, kurzfristig eine Lösung gemeinsam mit dem ASB Regionalverband Frankfurt zu finden, der die engagierte, überwiegend ehrenamtliche Arbeit in der Rettungswache in der Silostraße 23 für die Zukunft sicherstellt. Der Katastrophenschutz hat einen wichtigen Stellenwert innerhalb der Stadt Frankfurt und daher sollte dieser seine Arbeit ungehindert ausüben können. Dazu zählt auch die Möglichkeit, anrückenden Einsatzkräften eine geeignete Abstellmöglichkeit in unmittelbarer Nähe der Rettungswache anzubieten. Hier ist nach Schließung des Parkplatzes am Silobad aktuell keine adäquate Parkmöglichkeit mehr vorhanden. Darüber hinaus erinnert der Ortsbeirat an die Erledigung der ST 809/2012, da auch hier dringend Handlungsbedarf besteht um den Bevölkerungsschutz im Frankfurter Westen sicher zu stellen.

Begründung: Der Standort des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Frankfurt in der Silostraße 23 ist seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Stütze des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes und der Aus- und Weiterbildung von Erst-Helfern im Ortsbezirk. Die Haupt- und ehrenamtliche Arbeit leisten insgesamt 180 Personen, die über viele Jahre ihre Hilfsbereitschaft in den Dienst für die Bevölkerung stellen. Das Motto vom ASB "Wir helfen hier und jetzt" wird leider durch die o.g. unglückliche Situation verhindert. Über Jahrzehnte hinweg war der Parkplatz des Silobades und der Ballsporthalle offen und für jeden Samariter nutzbar. In den vergangenen Jahren hat die Nutzung der Fraport-Arena zugenommen und der Parkplatz wurde durch Schranken abgesperrt. Nun ist durch die Winterschließung des Silobades auch der letzte frei verfügbare Parkplatz versperrt. Die Unterkunft der Silostraße wurde seinerzeit so konzipiert, weil gerade gegenüber freie Parkflächen für die Einsatzkräfte zur Verfügung standen. Nutzbare Parkflächen auf dem ASB-Gelände sind nicht vorhanden. Das derzeitige, notgedrungene Abstellen auf dem Gelände behindert die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge Die Situation heute stellt den ASB vor unlösbare Herausforderungen. Einsatzkräfte im Katastrophenschutz müssen innerhalb kürzester Zeit die Fahrzeuge besetzen und ausrücken können. Sie können weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anrücken, noch auf Parkflächen weit außerhalb ausweichen. Der ASB Frankfurt hat im Bereich Katastrophenschutz (KatS) die SEG-Behandlung aus dem

  1. Sanitätszug der Stadt Frankfurt mit 2 Fahrzeugen (ein Arzttruppkraftwagen und einen Rettungstransportwagen) mit einer Einsatzstärke von 8 Helfern stationiert. Weiterhin rückt von der Silostr der Führungstrupp mit einem Einsatzleitwagen und 3 Helfern aus. Die Teileinheit selbst umfasst zurzeit 24 Helfer. Bei einer ersten Alarmierung kommen erfahrungsgemäß 13-18 Helfer, die dann die Fahrzeuge besetzen oder als Alarmreserve in Bereitschaft bleiben. 5 weitere Helfer aus Höchst unterstützen auch die SEG-Logistik (Transport des Bevorratungssatz San-KatS des Landes Hessen) bzw bei der Einrichtung der
  2. Betreuungsstelle der Stadt Frankfurt. Zusätzlich zu den sanitätsdienstlichen Ausbildungsveranstaltungen sind die KatS-Helfer mit fachspezifischen Ausbildungen, Übungen, Bewegungsfahrten sowie Fahrzeugüberprüfungen, je nach Art und Aufwand mit 1025 Teilnehmern, anwesend. 2014 haben so die Höchster-Einheiten bei 39 Veranstaltungen (Einsatz, Übungen, Ausbildungen und Arbeitsdienste) teilgenommen. Diese Zahlen werden auch 2015 angestrebt, was bedeutet, dass allein der Katastrophenschutz in Höchst fast jede Woche eine Dienstveranstaltung durchführt und dafür eine Parkfläche für ca 15 Fahrzeuge benötigt. Das ist jedoch nur der Bedarf des Katastrophenschutzes. Eine weitere wichtige Säule des ASB ist die Aus- und Weiterbildung von Erst-Helfern. Hier finden pro Woche 2 Erste-Hilfe-Kurse mit bis zu 20 Teilnehmern statt. Erfahrungsgemäß nutzen nur wenige die Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Da Erste-Hilfe-Kurse verschiedener Organisationen miteinander konkurrieren, kann im schlimmsten Fall, wegen mangelnder Parkflächen dieses Standbein wegbrechen. Die hauptamtliche Seite des ASB umfasst die Verwaltung und den Betrieb der 2 Rettungswagen, die für die westlichen Stadtteile die rettungsdienstliche Versorgung sicherstellen. Dem Ortsbeirat ist sehr daran gelegen, hier Abhilfe zu schaffen, damit der ASB ungehindert seine wichtige Arbeit für unseren Schutz leisten kann.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. Mai 2012STST 809Ausfahrt aus der Rettungswache des ASB-Höchst in der SilostraßeStellungnahme
  2. 20. Oktober 2014Sie sind hier
    OFOF 1163/6Katastrophenschutz der Stadt und ehrenamtliche Arbeit des ASB sicherstellen
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  3. 4. November 2014OMOM 3599Katastrophenschutz der Stadt und ehrenamtliche Arbeit des ASB sicherstellenDirektanregung
  4. 11. November 2014OFOF 1198/6Höchst: Ein-/Ausfahrt der ASB-RettungswacheOrtsbeiratsantrag · CDU
  5. 2. Dezember 2014OMOM 3685Höchst: Ein-/Ausfahrt der ASB-RettungswacheDirektanregung
  6. 20. März 2015Antwort des Magistrats · nach 147 WochenSTST 481Katastrophenschutz der Stadt und ehrenamtliche Arbeit des ASB sicherstellenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 35 · 04.11.2014
TO I, TOP 21
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 3599 2014 Die Vorlage OF 1163/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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