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Integrationsarbeit in Preungesheim

Vorlagentyp: OA
50 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Anregung vom 18.09.2007, OA 484 entstanden aus Vorlage: OF 400/10 vom 22.08.2007

Betreff: Integrationsarbeit in Preungesheim Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, über das Amt für multikulturelle Angelegenheiten möglichst eine nachhaltige, gemeinsame Integrationsarbeit in Preungesheim und den weiteren Stadtteilen des Ortsbezirks 10 herbeizuführen. Dabei sollen zum Beispiel der Vereinsring Preungesheim-Eckenheim, der sich bildende Regionalrat in Preungesheim, die Sportvereine in und um Preungesheim, die verschiedenen Religionsgemeinschaften und die Bürger eingebunden werden. Ein gemeinsames Vorgehen muss jetzt inhaltlich, aber auch finanziell gefördert werden. Entsprechende Maßnahmen im Ortsbezirk 10, insbesondere aber in Preungesheim, sollten unter der Federführung des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten erarbeitet und veranlasst werden. Der Ortsbeirat 10 ist möglichst eng mit einzubinden und regelmäßig zu informieren.

Begründung: Die Karl-Kirchner-Siedlung gehört gemäß den regelmäßig erscheinenden Statistiken der Stadt Frankfurt am Main zu den Bezirken mit sehr vielen, auch jugendlichen Arbeitslosen. Es gibt einen hohen Ausländeranteil und viele Deutsche mit Migrationshintergrund. Die Integration insgesamt und die Deutschkenntnisse sind zum Teil unverändert verbesserungswürdig. Intelligente Lösungen müssen her. Die Motivation vor Ort ist zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen müssen von der Straße geholt werden. Die allgemeine Frustration und die empfundene Perspektivlosigkeit sind insbesondere bei Jugendlichen groß und müssen bekämpft werden. Die Infrastruktur weist noch immer erhebliche Lücken auf; die Infrastruktur soll ab 2008 mit der Bezirkssportanlage nebst einer 3-Felder-Halle verbessert werden. Bis zur Fertigstellung wird wohl leider noch sehr viel Zeit vergehen, zu klären bleibt, ob hier eine Beschleunigung bei Planung und Bau möglich ist. Unabhängig davon sollte in und um Preungesheim bewusst mehr Wert auf gemeinsame Projekte gelegt werden. In dieser Situation kann ein Abkapseln einzelner Gruppen oder die Bildung von Parallelgesellschaften nicht verkraftet werden. Das Wir-Gefühl muss deutlich gestärkt werden. Dies funktioniert am besten in den bestehenden und auch den neuen Vereinen. So hat der Turnverein Preungesheim seine unterstützenswerte Bereitschaft signalisiert, zum Beispiel an der Gründung und dem Aufbau von gemeinsamen Fußballmannschaften mitzuwirken. Es sollte geklärt werden, ob die vorhandenen Jugendhäuser sowie die Religionsgemeinschaften aktiv mit- und zuarbeiten können. Ein nicht unerheblicher Teil der Bürger des Ortsbezirks 10 verfügt über geringe Einkommen. Dies bekommen auch die Vereine zu spüren, die hier auch einen Teil der Integrationsarbeit leisten wollen und müssen, jedoch selbst nur geringere Mitgliedsbeiträge und weniger Spenden erhalten, als dies in anderen Bereichen der Fall ist. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 10

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. August 2007OFOF 400/10Integrationsarbeit in PreungesheimOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 18. September 2007Sie sind hier
    OAOA 484Integrationsarbeit in Preungesheim
    Anregung
  3. 8. Februar 2008BB 85Integrationsarbeit in PreungesheimMagistratsbericht
  4. 8. August 2008Antwort des Magistrats · nach 50 WochenBB 503Integrationsarbeit in PreungesheimMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OAAnregung an die Stadtverordnetenversammlung

Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
  3. 3Ausschüsse beraten & empfehlen
  4. 4Plenum entscheidet
  5. 5Magistrat setzt um

Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
KAV
Sitzung 19 · 22.10.2007
TO II, TOP 61
Angenommen
Der Vorlage OA 484 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 15 · 05.11.2007
TO I, TOP 37
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage OA 484 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
REP (Prüfung und Berichterstattung)NPD (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Prüfung und Berichterstattung) NPD (= Ablehnung)

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