Integrationsarbeit in Preungesheim
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Karl-Kirchner-Siedlung gehört gemäß den regelmäßig erscheinenden Statistiken der Stadt Frankfurt am Main zu den Bezirken mit sehr vielen, auch jugendlichen Arbeitslosen. Es gibt einen hohen Ausländeranteil und viele Deutsche mit Migrationshintergrund. Die Integration insgesamt und die Deutschkenntnisse sind zum Teil unverändert verbesserungswürdig. Intelligente Lösung müssen her. Die Motivation vor Ort ist zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen müssen jetzt von der Straße geholt werden. Die allgemeine Frustration und die empfundene Perspektivlosigkeit sind insbesondere bei Jugendlichen groß und müssen jetzt bekämpft werden. Die Infrastruktur weist noch immer erhebliche Lücken auf; die Infrastruktur soll ab 2008 mit der Bezirkssportanlage nebst 3-Felder-Halle verbessert werden. Bis zur Fertigstellung wird wohl leider noch sehr viel Zeit vergehen, zu klären bleibt, ob hier eine Beschleunigung bei Planung und Bau möglich ist. Unabhängig davon sollte in und um Preungesheim bewußt mehr Wert auf gemeinsame Projekte gelegt werden. In dieser Situation kann ein Abkapseln einzelner Gruppen oder die Bildung von Parallelgesellschaften nicht verkraftet werden. Das Wir-Gefühl muß deutlich gestärkt werden. Dies funktioniert am besten in den bestehenden und auch den neuen Vereinen. So hat der Turnverein Preungesheim seine unterstützenswerte Bereitschaft signalisiert, zum Beispiel an der Gründung und dem Aufbau von gemeinsamen Fußballmannschaften mitzuwirken. Es sollte geklärt werden, ob die vorhandenen Jugendhäuser sowie die Religionsgemeinschaften aktiv mit- und zuarbeiten können. Ein nicht unerheblicher Teil der Bürger des Ortsbezirks 10 verfügt über geringe Einkommen. Dies bekommen auch die Vereine zu spüren, die hier auch einen Teil der Integrationsarbeit leisten wollen und müssen, jedoch selbst nur geringere Mitgliedsbeiträge und weniger Spenden erhalten, als dies in anderen Bereichen der Fall ist.
Inhalt
Antrag vom 22.08.2007, OF 400/10
Betreff:
Integrationsarbeit in Preungesheim
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, über das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten möglichst eine nachhaltige, gemeinsame Integrationsarbeit in Preungesheim und den weiteren Stadtteilen des Ortsbezirks 10 herbeizuführen. Dabei sollen zum Beispiel der Vereinsring Preungesheim-Eckenheim, der sich bildenden Regionalrat in Preungesheim, die Sportvereine in und um Preungesheim, die verschiedenen Religionsgemeinschaften und die Bürger eingebunden werden.
Ein gemeinsames Vorgehen muß jetzt inhaltlich, aber auch finanziell gefördert werden. Entsprechende Maßnahmen im Ortsbezirk 10, insbesondere aber in Preungesheim, sollten unter der Federführung des Amtes für Multikulturelle Angelegenheiten erarbeitet und veranlasst werden. Der Ortsbeirat 10 ist möglichst eng mit einzubinden und regelmäßig zu informieren.
Begründung:
Die Karl-Kirchner-Siedlung gehört gemäß den regelmäßig erscheinenden Statistiken der Stadt Frankfurt am Main zu den Bezirken mit sehr vielen, auch jugendlichen Arbeitslosen. Es gibt einen hohen Ausländeranteil und viele Deutsche mit Migrationshintergrund. Die Integration insgesamt und die Deutschkenntnisse sind zum Teil unverändert verbesserungswürdig. Intelligente Lösung müssen her. Die Motivation vor Ort ist zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen müssen jetzt von der Straße geholt werden. Die allgemeine Frustration und die empfundene Perspektivlosigkeit sind insbesondere bei Jugendlichen groß und müssen jetzt bekämpft werden.
Die Infrastruktur weist noch immer erhebliche Lücken auf; die Infrastruktur soll ab 2008 mit der Bezirkssportanlage nebst 3-Felder-Halle verbessert werden. Bis zur Fertigstellung wird wohl leider noch sehr viel Zeit vergehen, zu klären bleibt, ob hier eine Beschleunigung bei Planung und Bau möglich ist. Unabhängig davon sollte in und um Preungesheim bewußt mehr Wert auf gemeinsame Projekte gelegt werden.
In dieser Situation kann ein Abkapseln einzelner Gruppen oder die Bildung von Parallelgesellschaften nicht verkraftet werden. Das Wir-Gefühl muß deutlich gestärkt werden. Dies funktioniert am besten in den bestehenden und auch den neuen Vereinen.
So hat der Turnverein Preungesheim seine unterstützenswerte Bereitschaft signalisiert, zum Beispiel an der Gründung und dem Aufbau von gemeinsamen Fußballmannschaften mitzuwirken. Es sollte geklärt werden, ob die vorhandenen Jugendhäuser sowie die Religionsgemeinschaften aktiv mit- und zuarbeiten können.
Ein nicht unerheblicher Teil der Bürger des Ortsbezirks 10 verfügt über geringe Einkommen. Dies bekommen auch die Vereine zu spüren, die hier auch einen Teil der Integrationsarbeit leisten wollen und müssen, jedoch selbst nur geringere Mitgliedsbeiträge und weniger Spenden erhalten, als dies in anderen Bereichen der Fall ist.
Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. August 2007Sie sind hierOFOF 400/10Integrationsarbeit in PreungesheimOrtsbeiratsantrag · CDU
- 18. September 2007OAOA 484Integrationsarbeit in PreungesheimAnregung
- 8. Februar 2008BB 85Integrationsarbeit in PreungesheimMagistratsbericht
- 8. August 2008Antwort des Magistrats · nach 50 WochenBB 503Integrationsarbeit in PreungesheimMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme