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Integrationsarbeit in Preungesheim

Vorlagentyp: B
50 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren5 Sitzungen

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 08.08.2008, B 503

Betreff: Integrationsarbeit in Preungesheim Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 15.11.2007, § 2888 - OA 484 OBR 10, B 85/08 - Eine nachhaltige umfassende stadtteilbezogene Integrationsarbeit ist grundsätzlich sinnvoll und notwendig. Allerdings ist sie nur in kleinen sozialräumlichen Bezügen erfolgreich leistbar, ein Sozialraum, wie der Bereich des Ortsbeirats 10, der mehrere Stadtteile umfasst, ist insgesamt dafür zu groß und zu heterogen. Die Notwendigkeit sich auf kleinere Sozialräume zu konzentrieren, wird durch die Erfahrungen des kommunalen "Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaft" genauso bestätigen wie die grundsätzliche Notwendigkeit einer stadtteilbezogenen Integrationsarbeit. Integrationsarbeit im Stadtteil ist sinnvoll nur gemeinsam mit den Organisationen, Institutionen, den schon bestehenden Zusammenschlüssen und den Bürgern - eben der Zivilgesellschaft vor Ort - zu realisieren. Der Magistrat -Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AMKA)- kann, im Rahmen seiner Möglichkeiten und in Abstimmung und Koordination mit den anderen vor Ort in den Prozess involvierten Ämtern eine solche Initiative im Stadtteil beratend begleiten. In diesem Sinne wurden mit dem Ortsvorsteher folgende Schritte bislang vereinbart : Derzeit wird von Seiten des "europäischen forums für migrationsstudien" an der Universität Bamberg (efms) im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main, Amt für multikulturelle Angelegenheiten, eine Studie zur Evaluation von Integrationsprozessen in Frankfurt am Main als Grundlage für die kommunale Integrationsarbeit erarbeitet. Diese umfasst u.a. drei Stadtteilstudien, die das Zusammenleben im Stadtteil zum Thema haben. Zu den ausgewählten Untersuchungsgebieten gehört auch Preungesheim. In den Monaten April und Mai führte das efms Expertengespräche vor Ort, in die auch der Ortsbeirat eingebunden war und aktiv mitwirkte. Die Studie wird dem Ortsbeirat 10 nach ihrer Fertigstellung als Arbeitsgrundlage zur Verfügung gestellt werden. Der Ortsbeirat hat sich darüber hinaus an einer Vorstellung der Stadtteilstudie in Preungesheim interessiert gezeigt. Da das Manuskript der Studie voraussichtlich im Laufe des Sommers vorliegen wird, würde sich, das wurde von Seiten des AMKA mit dem Ortsvorsteher besprochen, ein Termin im Herbst/ Winter dafür anbieten. Für den gesamten Zuständigkeitsbereich des Ortsbeirats 10 gibt es mehrere Stadtteilarbeitskreise und Regionalräte. Bezüglich der vom Ortsbeirat 10 insbesondere angesprochenen Stadtteile wie Eckenheim und Preungesheim gibt es einen gemeinsamen Regionalrat, der vor ca. einem Jahr den vorher bestehenden Stadtteilarbeitskreis abgelöst hat. Hier werden einrichtungsübergreifend und stadtteilbezogen Themen und Problemlagen kommuniziert, die auch Fragen und Aspekte von Integration im Sinne von Querschnittsaufgaben berücksichtigen. Die Entwicklung von unterschiedlichen Kooperationsformen zwischen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und bestehenden Sportvereinen des Stadtteils sind Bestandteil der Diskussionen in diesen Gremien. Es gibt im Zuständigkeitsbereich des Ortsbeirats 10 insgesamt 9 Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Davon gibt es in Preungesheim 2 und in Eckenheim eine Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung. Die Besucherinnen und Besucher der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen stammen zu rund 70 % aus Familien mit Migrationshintergrund. Innerhalb des gesetzlichen Auftrags §§ 8, 9, 11 und 13 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes in Verbindung mit den Leitlinien für die Interkulturelle Kompetenz und Orientierung sowie den Leitlinien für Mädchen bzw. für Jungenarbeit ist immanent ein verbindlicher Integrationsauftrag für die pädagogischen Fachkräfte formuliert. Für Preungesheim/ Eckenheim kann von langjährigen positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem dortigen Vereinsring berichtet werden und ferner kann auf die gute Kooperation des Kinder- und Jugendhauses Eckenheim anlässlich der jährlich stattfindenden Straßen- und Sommerfeste des Vereinsrings hingewiesen werden. Außerdem wird auf das neue Projekt "Sport um Mitternacht" hingewiesen, das es seit April 2008 an der Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach gibt. Unter Bezug auf die vom Dezernat VIII -Soziales, Senioren, Jugend und Sport- 2007 herausgegebene Studie "Frankfurter Freizeitwelten", die zu der Schlussfolgerung kam, dass die Vereine "als bedeutsame Kooperationspartner im Bemühen um eine positive Gestaltung der Lebenswelten junger Menschen zu begreifen" sind, wird ein Ausbau weiterer Kooperationsformen zwischen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und Sportvereinen angestrebt. Zwecks Umsetzung dieses Anliegens hat es bereits ämterübergreifende Gespräche gegeben. Was die Frage des Ortsbeirats nach finanzieller Förderung von Integrationsprojekten in Preungesheim anbelangt, wird auf die Stellungnahme ST 819 zur EA 12 /07 verwiesen. Dort heißt es: "Der Magistrat wird prüfen, ob in Preungesheim im Rahmen des kommunalen Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaften durch ein modulares Unterstützungsmanagement zur prozessualen integrativen Begleitung einzelne Projekte unterstützt werden könnten."

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. August 2007OFOF 400/10Integrationsarbeit in PreungesheimOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 18. September 2007OAOA 484Integrationsarbeit in PreungesheimAnregung
  3. 8. Februar 2008BB 85Integrationsarbeit in PreungesheimMagistratsbericht
  4. 8. August 2008Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 50 Wochen
    BB 503Integrationsarbeit in Preungesheim
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
KAV
Sitzung 29 · 01.09.2008
TO II, TOP 17
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 503 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 20 · 02.09.2008
TO I, TOP 24
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 503 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 10
Sitzung 26 · 09.09.2008
TO II, TOP 19
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 503 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 25 · 27.10.2008
TO I, TOP 26
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 503 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDPFAGBFF
Ablehnung:
SPDLinke
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP, FAG und BFF gegen SPD und LINKE. (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 25 · 30.10.2008
TO I, TOP 20
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 503 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinkeFDPFAGBFF
Ablehnung:
SPD
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

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