Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem „cup2gether“ auf den Ortsbezirk 1 ausweiten
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenInhalt
Anregung vom 30.10.2018, OA 327 entstanden aus Vorlage: OF 765/1 vom 23.09.2018
Betreff: Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem "cup2gether" auf den Ortsbezirk 1 ausweiten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob das in Bornheim und Nordend erfolgreiche Projekt "cup2gether" auf einzelne oder möglichst alle Stadtteile des Ortsbezirks 1 ausgeweitet werden kann. Dabei soll auch geprüft werden, ob das System neben Cafés, Restaurants und Bäckereien auch in städtischen Ämtern, stadtnahen Gesellschaften oder Stiftungen Anwendung finden kann.
Begründung: Das genannte Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, unnötigen Müll zu vermeiden, sei es durch Mehrwegbecher oder ein Pfandsystem. Die Initiative stößt laut Presseberichten auf positive Resonanz und könnte sich gerade für die Innenstadt und innenstadtnahe Stadtteile des Ortsbezirkes 1 aufgrund der hohen Dichte von Cafés eignen. Dabei muss geprüft werden, wie erfolgreich mit inhabergeführten Cafés und Anbietern im Franchisesystem zusammengearbeitet werden kann. Geeignete Partner könnten außerdem z. B. städtische Ämter, stadtnahe Gesellschaften oder auch Stiftungen mit Sitz im Ortsbezirk 1 sein. Das Thema Müll ist permanentes Thema im Ortsbezirk. Statt nur Verbotsschilder aufzuhängen und (noch) mehr kostenintensive Papierkörbe in den Weg zu stellen, sollte stattdessen vermehrt an Möglichkeiten zur Müllvermeidung gearbeitet werden. Pfandsysteme und Mehrwegbecher sind eine effektive Möglichkeit, Alltagsmüll zu reduzieren. "cup2gether" wurde im Nordend und in Bornheim bereits erfolgreich getestet und wünscht sich, die Aktivitäten stadtweit auszubreiten. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. September 2018OFOF 765/1Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem „Cup2gether“ auf den Ortsbezirk 1 ausweitenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 30. Oktober 2018Sie sind hierOAOA 327Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem „cup2gether“ auf den Ortsbezirk 1 ausweitenAnregung
- 4. März 2019Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 77Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem „cup2gether“ auf den Ortsbezirk 1 ausweitenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und BFF gegen FDP (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und FRAKTION (= Annahme) FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF und FRAKTION gegen FDP und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen FDP und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung)