Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem „cup2gether“ auf den Ortsbezirk 1 ausweiten
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 04.03.2019, B 77
Betreff: Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem "cup2gether" auf den Ortsbezirk 1 ausweiten Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 13.12.2018, § 3502 - OA 327/18 OBR 1 - Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main begrüßt den Aspekt der Abfallminimierung grundsätzlich und unterstützt, berät und fördert die freiwilligen Aktivitäten aus unterschiedlichsten Bereichen und Branchen. Seitens des Wirtschaftsdezernates wurde 2017 das Pilotprojekt des Gewerbeverein Bornheim-Mitte "Ich bin dabei:Plastikfrei!" unterstützt und 2018 mit dem Gemeinschaftsprojekt "Berger Becher" vom Gewerbeverein Bornheim-Mitte, der IG Untere Berger Straße und der Lust auf besser leben gGmbH weiterentwickelt. Die Initiatoren bestätigen der Kampagne auch nach Ablauf der Projektphase, dass die Aktion die Gemeinschaft der Gewerbetreibenden am Standort gestärkt hat. Das Engagement der Akteure für die Ausweitung des erfolgreichen Projekts "Cup2gether" auf andere Stadtteile wird weiterhin unterstützt. So prüft der Magistrat derzeit, inwieweit in Kooperation mit dem Frankfurter Entsorgungsunternehmen FES eine sukzessive Ausdehnung des Projekts unter Einbeziehung der Ortsbeiräte erfolgen kann. Die Stabsstelle Sauberes Frankfurt unterstützt die Anwendung eines Kaffeebecher-Mehrwegsystems - auch als Inhouse-Lösung für städtische Behörden, stadtnahe Gesellschaften und/oder Stiftungen - und steht nach einem aufwendigen Vergleich unterschiedlicher Pfandsysteme von derzeit gängigen Anbietern dem Ortsbeirat 1 für die weitere Planung und Umsetzung beratend zur Verfügung. Bezüglich einer Umsetzung im Bezirk des Ortsbeirats 1 wird empfohlen, die stark auch von Pendlern frequentierten U- und S-Bahnstationen mit abzudecken (Hauptbahnhof, Hauptwache, Konstabler Wache, Galluswarte). Dennoch gilt es in Betracht zu ziehen, dass der Erfolg des Projektes sehr stark von den einzelnen Standortbedingungen und vorhandenen Strukturen abhängig ist und das Projek im Bereich der Berger Straße vom Lokalpatriotismus und dem über die profilschärfenden Aktionen erzeugten Gemeinschaftsgefühl der Teilnehmenden getragen wurde. Das Thema Nachhaltigkeit und Müllvermeidung spielt auch bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt sowie in vielen anderen städtischen Ämtern und Gesellschaften eine große Rolle. Hier steht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine große Auswahl von Geschirr aus Porzellan und Glas zur Verfügung. Ebenfalls werden Bewirtungen von Gästen und Ausrichtungen von Veranstaltungen grundsätzlich nur mit wiederverwendbaren Porzellan und Trinkgläsern durchgeführt. Möglichkeiten zur Vermeidung speziell von Plastikabfällen im Bereich der Ausgabe von "Kaffeebecher-to-Go" wurden im Februar 2018 bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt erörtert. Akteure aus unterschiedlichsten Bereichen und Branchen wurden zu einem informellen Treffen geladen, vertreten waren zum Beispiel: Dehoga, Bäcker-Innung, FES, IG-Barista (Zusammenschluss mehrerer Kaffee-Stores in Frankfurt), Cup2gether und ReCup. Auch die 2016 gegründete Initiative Gastronomie Frankfurt e.V. (IGF) - ein Zusammenschluss namhafter Gastronomiebetriebe am Standort Frankfurt am Main - geht mit imagefördernden Engagement voran und setzt ihren selbstverpflichteten Beschluss um, schrittweise Plastikartikel in ihren Restaurants und Lokalen abzuschaffen. So ist jede der Aktivitäten zu begrüßen, die den Regelungen des Europaparlaments und der EU-Staaten zum Verbot von Plastiktellern, Trinkhalmen und anderen Wegwerfprodukten aus Kunststoff vorgreifen, die in zwei Jahren in Kraft treten sollen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. September 2018OFOF 765/1Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem „Cup2gether“ auf den Ortsbezirk 1 ausweitenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 30. Oktober 2018OAOA 327Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem „cup2gether“ auf den Ortsbezirk 1 ausweitenAnregung
- 4. März 2019Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 77Wiederverwendbare Kaffeebecher/Pfandsystem „cup2gether“ auf den Ortsbezirk 1 ausweitenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und FRAKTION (= Kenntnis)