Initiative zur Entspannung des Mietwohnungsmarktes
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Anregung vom 29.10.2012, OA 269 entstanden aus Vorlage: OF 236/2 vom 22.09.2012
Betreff: Initiative zur Entspannung des Mietwohnungsmarktes Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 23.08.2013 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, im Deutschen Städtetag darauf hinzuwirken, dass dieser eine Initiative zur Novellierung des § 558 BGB mit dem Ziel einer Entspannung des Mietwohnungsmarktes startet. Insbesondere sollte der in Absatz 2 festgesetzte Bemessungszeitraum für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete ausgeweitet und die in Absatz 3 festgeschriebene Kappungsgrenze für Mieterhöhungsverlangen nach § 558 Absatz 1 BGB gesenkt werden.
Begründung: In den Wohnquartieren innerhalb des Ortsbezirks 2, insbesondere im Westend und neuerdings auch in Bockenheim, sind die Mieten in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Ursache ist unter anderem darin zu sehen, dass die Frankfurter Bevölkerung stark wächst. Insofern steht zu befürchten, dass diese Entwicklung weiter anhält. Die Stellungnahmen des Magistrats zu diesem Thema haben gezeigt, dass ihr auf kommunaler Ebene kaum Einhalt zu gebieten ist. Ein möglicher Hebel wäre jedoch eine Novellierung des BGB mit dem Ziel, die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete stärker an den Bestandsmieten zu orientieren und den Spielraum für Mieterhöhungen einzuschränken. Da die Mehrzahl der Mittel- und Großstädte in Deutschland inzwischen unter einem sehr angespannten Mietwohnungsmarkt leidet, ist der Versuch, über den Deutschen Städtetag eine solche Initiative ins Leben zu rufen, durchaus erfolgsversprechend. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. September 2012OFOF 236/2Initiative zur Entspannung des MietwohnungsmarktesOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 29. Oktober 2012Sie sind hierOAOA 269Initiative zur Entspannung des MietwohnungsmarktesAnregung
- 1. November 2013Antwort des Magistrats · nach 58 WochenBB 508Initiative zur Entspannung des MietwohnungsmarktesMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf12 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: SPD (= Annahme im Rahmen NR 450) LINKE., Piraten und RÖMER (= Annahme) FDP (= Ablehnung) CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Annahme) Die Vorsitzende stellt fest, dass die Vorlage OA 269 keine Mehrheit gefunden hat und somit abgelehnt ist.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER gegen SPD (= Annahme im Rahmen NR 450 sowie FDP (= Ablehnung); CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme im Rahmen NR 450), FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER