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Seniorinnen schützen - Existenzgefährdende Mieterhöhungen zurücknehmen

Vorlagentyp: NRLINKE
4 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Rücknahme der einhundertprozentigen Mieterhöhungen in der Seniorinnenwohnanlage der Franz-Anton-Gering-Stiftung, um die betroffenen Seniorinnen vor finanziellen Nöten zu schützen. Die Begründung hebt hervor, dass die Mieterhöhungen dem Stiftungsziel widersprechen und die vulnerable Gruppe der älteren Frauen stark belasten.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Böttgerstraße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 24.09.2026.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat nimmt die einhundertprozentigen Mieterhöhungen in der Seniorinnenwohnanlage der Franz-Anton-Gering-Stiftung in der Böttgerstraße 24-28a zurück.

Begründung

Den Ortsbeirat 3 erreichte die Nachricht eines Mieter*innenvertreters über eine einhundertprozentige Mieterhöhung innerhalb von 13 Monaten für die Mieterinnen der Böttgerstraße 24-28a. Dabei handelt es sich um eine Seniorinnenanlage der Franz-Anton-Gering-Stiftung, einer unselbstständigen Stiftung der Stadt Frankfurt. In der Satzung steht: "Zweck der Stiftung ist die Unterstützung alleinstehender älterer Frauen, die wegen ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes der besonderen Hilfe bedürfen oder die bedürftig sind im Sinne des §53 Abgabenordnung" (§ 1 der Satzung der Franz-Anton-Gering-Stiftung). Das Stiftungsziel ist vulnerable, ältere Frauen, die Probleme haben auf dem angespannten Frankfurter Wohnungsmarkt eine leistbare Wohnung zu finden, mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Dieses Stiftungsziel wird durch die Mieterhöhungen in Höhe von 100 Prozent massiv verletzt. Bei den Bewohnerinnen handelt sich um Seniorinnen, oft schwerbehindert mit Pflegestufen bis zur Stufe 5 und mit niedrigem Einkommen. Viele von ihnen befinden sich in psychisch belastenden Situationen und sind daher auf Unterstützung angewiesen. Die Franz-Anton-Gering-Stiftung als unselbstständige Stiftung befindet sich im Eigentum der Stadt Frankfurt und wird vom Sozialdezernat verwaltet. Das Dezernat sollte sich eigentlich um vulnerable Menschen kümmern und ihnen Schutz bieten. Es widerspricht dem sozialen Auftrag des Sozialamts und vor allem dem Stiftungsziel, dass diese Seniorinnen durch unverhältnismäßige Mieterhöhungen derart belastet und in finanzielle Nöte gebracht werden. Die Miete muss in dieser Seniorinnenanlage gemäß Stiftungszweck dauerhaft niedrig bleiben. Eine Verdopplung der Miete ist unverhältnismäßig und muss um jeden Preis verhindert werden. Damit gesichert werden kann, dass alle Mieterinnen sich die Miete leisten und dort wohnen bleiben können, müssen die einhundertprozentigen Mieterhöhungen mit sofortiger Wirkung zurückgenommen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 28. Juni 2024 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 19.09.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 29 · 05.09.2024
TO I, TOP 10
Abgelehnt
Die Vorlage NR 972 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVolt
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELFAfD
Sonstige:
FRAKTION (Prüfung und Berichterstattung)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)

OBR 3
Sitzung 32 · 12.09.2024
TO I, TOP 24
Angenommen
Der Vorlage NR 972 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Volt
Enthaltung:
CDUVolt
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen Volt (= Ablehnung); CDU und Volt (= Enthaltung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 32 · 17.09.2024
TO I, TOP 15
Abgelehnt
Die Vorlage NR 972 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDVoltBFF-BIGFDP
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELFAfDGartenpartei
Sonstige:
FRAKTION (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Volt und BFF-BIG gegen Linke und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= Ablehnung) FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Gartenpartei (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 34 · 19.09.2024
TO II, TOP 8
Abgelehnt
Die Vorlage NR 972 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVoltBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELFGartenparteiAfDFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) sowie AfD und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung