Prioritätenliste für die Barrierefreiheit von Straßenbahnhaltestellen
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Thema Fußverkehr verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, zusammen mit der VGF zügig eine Prioritätenliste einschließlich eines Zeitplans für den barrierefreien Ausbau der Straßenbahnhaltestellen in Frankfurt vorzulegen. Die fahrgaststarken Haltestellen und Umsteigeknoten sind dabei besonders zu betrachten.
Begründung
Der ÖPNV muss auch für bewegungseingeschränkte Personen nutzbar sein. Deshalb schreibt das Personenbeförderungsgesetz vor, dass bereits 2022 alle Haltestellen in Deutschland hätten barrierefrei um- und ausgebaut sein müssen. In Frankfurt wurde diese Zielsetzung bei weitem nicht erreicht. Ende 2023 waren 128 von 280 Straßenbahnhaltestellen noch nicht barrierefrei ausgebaut, insbesondere fehlen wichtige und große Straßenbahnhaltestellen. Hier muss nun zügig und zielgerichtet vorgegangen werden, damit auch die fahrgaststarken Straßenbahnhaltestellen und Umsteigeknoten umgebaut werden. Im Nahverkehrsplan 2025+ wird ausführlich auf die Bedeutung der Barrierefreiheit von Haltestellen eingegangen und ein Bewertungsverfahren für eine Prioritätenreihung erläutert. Eine Prioritätenliste fehlt allerdings bis heute. Um zielgerichtet den barrierefreien Umbau von Straßenbahnhaltestellen voranzutreiben, muss der Magistrat eine Prioritätenliste mit Zeitplan vorlegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. März 2024Sie sind hierNRNR 912Prioritätenliste für die Barrierefreiheit von StraßenbahnhaltestellenSTVV-Antrag · CDU
- 6. Dezember 2024Antwort des Magistrats · nach 37 WochenBB 444Prioritätenliste für Barrierefreiheit von StraßenbahnhaltestellenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) sowie Linke und FRAKTION (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG