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Prioritätenliste für die Barrierefreiheit von Straßenbahnhaltestellen

Vorlagentyp: NRCDU
37 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Fußverkehr verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, zusammen mit der VGF zügig eine Prioritätenliste einschließlich eines Zeitplans für den barrierefreien Ausbau der Straßenbahnhaltestellen in Frankfurt vorzulegen. Die fahrgaststarken Haltestellen und Umsteigeknoten sind dabei besonders zu betrachten.

Begründung

Der ÖPNV muss auch für bewegungseingeschränkte Personen nutzbar sein. Deshalb schreibt das Personenbeförderungsgesetz vor, dass bereits 2022 alle Haltestellen in Deutschland hätten barrierefrei um- und ausgebaut sein müssen. In Frankfurt wurde diese Zielsetzung bei weitem nicht erreicht. Ende 2023 waren 128 von 280 Straßenbahnhaltestellen noch nicht barrierefrei ausgebaut, insbesondere fehlen wichtige und große Straßenbahnhaltestellen. Hier muss nun zügig und zielgerichtet vorgegangen werden, damit auch die fahrgaststarken Straßenbahnhaltestellen und Umsteigeknoten umgebaut werden. Im Nahverkehrsplan 2025+ wird ausführlich auf die Bedeutung der Barrierefreiheit von Haltestellen eingegangen und ein Bewertungsverfahren für eine Prioritätenreihung erläutert. Eine Prioritätenliste fehlt allerdings bis heute. Um zielgerichtet den barrierefreien Umbau von Straßenbahnhaltestellen voranzutreiben, muss der Magistrat eine Prioritätenliste mit Zeitplan vorlegen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. März 2024Sie sind hier
    NRNR 912Prioritätenliste für die Barrierefreiheit von Straßenbahnhaltestellen
    STVV-Antrag · CDU
  2. 6. Dezember 2024Antwort des Magistrats · nach 37 WochenBB 444Prioritätenliste für Barrierefreiheit von StraßenbahnhaltestellenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 26 · 22.04.2024
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 912 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIGLinkeFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) sowie Linke und FRAKTION (= Ablehnung)

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 29 · 09.09.2024
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 912 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG

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