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Umgang mit Extremismus und Rassismus in Behörden

Vorlagentyp: NRCDUSPDGRÜNE
104 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Begründung

Extremismus und Rassismus in Behörden Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 17.05.2019 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: - Die Stadtverordnetenversammlung verurteilt die schändlichen Drohbriefe gegen eine Frankfurter Rechtsanwältin und ihre Familie auf das Schärfste. Die Stadtverordnetenversammlung erwartet und geht davon aus, dass die Polizei der Rechtsanwältin und ihrer Familie den bestmöglichen Schutz gewährleistet und sorgfältig und umfassend ermittelt, um den oder die Täterinnen und Täter zu überführen. - Die Stadtverordnetenversammlung ist besorgt über die Verdachtsfälle gegen Polizistinnen und Polizisten und verurteilt jede Form rechtsextremistischer und rassistischer Bestrebungen innerhalb der hessischen Polizei oder anderer Behörden. Wer extremistische Bestrebungen unterstützt und entsprechende Texte, Bilder oder Kommentare verbreitet, darf nicht Beamtin und Beamter der Polizei oder anderer Behörden oder öffentlicher Institutionen sein. Derartigen Haltungen, Äußerungen und Handlungen muss mit allen verfügbaren Mitteln entgegengewirkt werden. - Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, welche Strategien und Maßnahmen geboten sind, um solche Haltungen, Äußerungen und Handlungen zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Bestehende präventive Maßnahmen werden fortgeführt. - Weiterhin soll geprüft werden, wie die Ombudsstelle beim Hessischen Landtag als Anlaufstelle für Probleme zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Behörden sowie auch für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt in diese Strategie integriert werden kann.

Inhalt

Antrag vom 27.02.2019, NR 772

Betreff: Umgang mit Extremismus und Rassismus in Behörden Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 17.05.2019 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: - Die Stadtverordnetenversammlung verurteilt die schändlichen Drohbriefe gegen eine Frankfurter Rechtsanwältin und ihre Familie auf das Schärfste. Die Stadtverordnetenversammlung erwartet und geht davon aus, dass die Polizei der Rechtsanwältin und ihrer Familie den bestmöglichen Schutz gewährleistet und sorgfältig und umfassend ermittelt, um den oder die Täterinnen und Täter zu überführen. - Die Stadtverordnetenversammlung ist besorgt über die Verdachtsfälle gegen Polizistinnen und Polizisten und verurteilt jede Form rechtsextremistischer und rassistischer Bestrebungen innerhalb der hessischen Polizei oder anderer Behörden. Wer extremistische Bestrebungen unterstützt und entsprechende Texte, Bilder oder Kommentare verbreitet, darf nicht Beamtin und Beamter der Polizei oder anderer Behörden oder öffentlicher Institutionen sein. Derartigen Haltungen, Äußerungen und Handlungen muss mit allen verfügbaren Mitteln entgegengewirkt werden. - Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, welche Strategien und Maßnahmen geboten sind, um solche Haltungen, Äußerungen und Handlungen zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Bestehende präventive Maßnahmen werden fortgeführt. - Weiterhin soll geprüft werden, wie die Ombudsstelle beim Hessischen Landtag als Anlaufstelle für Probleme zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Behörden sowie auch für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt in diese Strategie integriert werden kann.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. Februar 2019Sie sind hier
    NRNR 772Umgang mit Extremismus und Rassismus in Behörden
    STVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 20. September 2019BB 345Umgang mit Extremismus und Rassismus in BehördenMagistratsbericht
  3. 28. August 2020BB 392Umgang mit Extremismus und Rassismus in BehördenMagistratsbericht
  4. 26. Februar 2021Antwort des Magistrats · nach 104 WochenBB 87Umgang mit Extremismus und Rassismus in BehördenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 29 · 26.02.2019
TO I, TOP 10
Angenommen
Der Vorlage NR 772 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
LinkeFrankfurterFRAKTION
Sonstige:
AfD (kein Votum)BFF (kein Votum)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE. und FRANKFURTER (= Annahme im Rahmen NR 744) sowie FRAKTION (= Ablehnung); AfD und BFF (= kein Votum) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme im Rahmen des Votums von ÖkoLinX-ARL zur Vorlage NR 744)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 31 · 28.02.2019
TO II, TOP 10
Angenommen
1. Die Vorlage NR 721 wird im Rahmen der Vorlage NR 772 abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 744 wird im Rahmen der Vorlage NR 772 abgelehnt. 3. Der Vorlage NR 772 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1 / Ziffer 1. bis 4)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDFDPBFFÖkoLinX-ARLLinkeFRAKTIONFrankfurter
zu 1 / Ziffer 5)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFÖkoLinX-ARLFRAKTIONFrankfurter
zu 2 / Ziffer 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDFDPBFFFRAKTIONLinkeFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 2 / Ziffer 2. bis 9)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDFDPBFFLinkeFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 3)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
LinkeFrankfurterFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Sonstige:
AfD (kein Votum)BFF (kein Votum)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Ziffern 1. bis 4.: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP, BFF und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung ohne Zusatz) sowie LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) Ziffer 5.: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung ohne Zusatz) sowie FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) zu 2. Ziffer 1.: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP, BFF und FRAKTION (= Ablehnung ohne Zusatz), LINKE. und FRANKFURTER (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ARL (= Annahme mit der Maßgabe, dass sowohl der einleitende Satz als auch die Ziffern 4. bis 7. ersatzlos gestrichen werden) Ziffern 2. bis 9.: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP und BFF (= Ablehnung ohne Zusatz), LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ARL (= Annahme mit der Maßgabe, dass sowohl der einleitende Satz als auch die Ziffern 4. bis 7. ersatzlos gestrichen werden) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE. und FRANKFURTER (= Annahme im Rahmen NR 744) sowie FRAKTION (= Ablehnung) und ÖkoLinX-ARL (= Annahme im Rahmen des Votums von ÖkoLinX-ARL zur Vorlage NR 744); AfD und BFF (= kein Votum)

KAV
Sitzung 33 · 06.05.2019
TO II, TOP 8
Angenommen
Der Vorlage NR 772 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 31 · 24.06.2019
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 772 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

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