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Ein Notfalltelefon für Mütter ohne Wochenbettbetreuung

Vorlagentyp: NRFDP
33 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren7 SitzungenAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

Wochenbettbetreuung Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, inwieweit ein Wochenbett-Notfall-Hausbesuch/Notfalltelefon unter dem Dach des Gesundheitsamtes - eventuell im Bereich der Frühen Hilfen - oder beim Jugend- und Sozialamt eingerichtet und von dort koordiniert werden könnte.
  2. Ferner wird der Magistrat gebeten die Einführung eines Parkausweises für Hebammen zu prüfen, mit dem diese im gesamten Stadtgebiet problemlos parken können. Begründung: Nur knapp über 50 Prozent der Frauen in Frankfurt haben laut der Befragungen vom Babylotsen-Team eine Hebamme für die Wochenbettbetreuung. Dieser gravierende Hebammenmangel macht ein schnelles Handeln notwendig - auch vor dem Hintergrund einer steigenden Geburtenzahl in Frankfurt. Am
  3. November 2016 wurde das "Zwei-Säulen-Konzept" den Teilnehmern des Runden Tisches vorgestellt und laut Antwort des Magistrats vom 16.11.2017 auf die Frage Nummer 903 aus fachlicher Sicht für gut befunden. In dem Konzept enthalten war das Wochenbett-Notfall-Hausbesuch/Notfalltelefon. Dies sollte die Betreuung durch freiberufliche Hebammen auf Dauer jedoch nicht ersetzen. Das Notfalltelefon könnte für eine Übergangszeit zum Beispiel unter dem Dach des Gesundheitsamtes ̶ eventuell im Bereich der Frühen Hilfen ̶ oder beim Jugend- und Sozialamt eingerichtet werden, bis wieder genügend Hebammen zur Verfügung stehen, um den Bedarf in Frankfurt und Umgebung zu decken. Gerade mit dem Bereich Frühe Hilfen könnten durch dieses Notfalltelefon positive Synergieeffekte entstehen. Zusätzlich wird der Magistrat gebeten die Einführung eines Parkausweises für Hebammen zu prüfen, mit dem diese im gesamten Stadtgebiet problemlos parken können. Da Hebammen während der Betreuung von Frauen und Familien regelmäßige Hausbesuche machen, würde ein Parkausweis eine große Arbeitserleichterung darstellen. Denn die allgemeine Parksituation in Frankfurt führt oftmals dazu, dass wichtige Betreuungszeit für die Suche nach einem Parkplatz verloren geht.

Inhalt

Antrag vom 23.01.2018, NR 491

Betreff: Ein Notfalltelefon für Mütter ohne Wochenbettbetreuung Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, inwieweit ein Wochenbett-Notfall-Hausbesuch/Notfalltelefon unter dem Dach des Gesundheitsamtes - eventuell im Bereich der Frühen Hilfen - oder beim Jugend- und Sozialamt eingerichtet und von dort koordiniert werden könnte.
  2. Ferner wird der Magistrat gebeten die Einführung eines Parkausweises für Hebammen zu prüfen, mit dem diese im gesamten Stadtgebiet problemlos parken können. Begründung: Nur knapp über 50 Prozent der Frauen in Frankfurt haben laut der Befragungen vom Babylotsen-Team eine Hebamme für die Wochenbettbetreuung. Dieser gravierende Hebammenmangel macht ein schnelles Handeln notwendig - auch vor dem Hintergrund einer steigenden Geburtenzahl in Frankfurt. Am
  3. November 2016 wurde das "Zwei-Säulen-Konzept" den Teilnehmern des Runden Tisches vorgestellt und laut Antwort des Magistrats vom 16.11.2017 auf die Frage Nummer 903 aus fachlicher Sicht für gut befunden. In dem Konzept enthalten war das Wochenbett-Notfall-Hausbesuch/Notfalltelefon. Dies sollte die Betreuung durch freiberufliche Hebammen auf Dauer jedoch nicht ersetzen. Das Notfalltelefon könnte für eine Übergangszeit zum Beispiel unter dem Dach des Gesundheitsamtes ̶ eventuell im Bereich der Frühen Hilfen ̶ oder beim Jugend- und Sozialamt eingerichtet werden, bis wieder genügend Hebammen zur Verfügung stehen, um den Bedarf in Frankfurt und Umgebung zu decken. Gerade mit dem Bereich Frühe Hilfen könnten durch dieses Notfalltelefon positive Synergieeffekte entstehen. Zusätzlich wird der Magistrat gebeten die Einführung eines Parkausweises für Hebammen zu prüfen, mit dem diese im gesamten Stadtgebiet problemlos parken können. Da Hebammen während der Betreuung von Frauen und Familien regelmäßige Hausbesuche machen, würde ein Parkausweis eine große Arbeitserleichterung darstellen. Denn die allgemeine Parksituation in Frankfurt führt oftmals dazu, dass wichtige Betreuungszeit für die Suche nach einem Parkplatz verloren geht.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 27.10.2017, B 344 Nebenvorlage: Antrag vom 12.03.2018, NR 533

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. Oktober 2017BB 344Wie familienfreundlich ist Frankfurt? Hebammenmangel in der Stadt - Beratung und Informationen für SchwangereMagistratsbericht
  2. 23. Januar 2018Sie sind hier
    NRNR 491Ein Notfalltelefon für Mütter ohne Wochenbettbetreuung
    STVV-Antrag · FDP
  3. 15. Juni 2018Antwort des Magistrats · nach 33 WochenBB 171Ein Notfalltelefon für Mütter ohne WochenbettbetreuungMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf7 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 17 · 25.01.2018
TO I, TOP 17
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 344 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 491 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und BFF

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 20 · 01.02.2018
TO II, TOP 55
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 344 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 491 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und BFF

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 18 · 22.02.2018
TO I, TOP 12
Beraten
1. Die Vorlage B 344 dient mit der Maßgabe als Zwischenbericht zur Kenntnis, dass der Magistrat beauftragt wird, weitere Informationen bezüglich des Runden Tisches "Hebammen" zu geben. 2. Die Beratung der Vorlage NR 491 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDP
Sonstige:
BFF (B 344 = Kenntnis)FRAKTION (B 344 = Kenntnis)Frankfurter (B 344 = Kenntnis)ÖkoLinX-ARL (B 344 = Zurückweisung)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE. und FDP (= Kenntnis) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (B 344 = Kenntnis) ÖkoLinX-ARL (B 344 = Zurückweisung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 21 · 01.03.2018
TO II, TOP 38
Beraten
1. Die Vorlage B 344 dient mit der Maßgabe als Zwischenbericht zur Kenntnis, dass der Magistrat beauftragt wird, weitere Informationen bezüglich des Runden Tisches "Hebammen" zu geben. 2. Die Beratung der Vorlage NR 491 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis) sowie ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 44 · 05.03.2018
TO I, TOP 7
Beraten
Die Vorlage NR 491 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 19 · 15.03.2018
TO I, TOP 8
Angenommen
1. Der Vorlage NR 491 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 533 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Sonstige:
FRAKTION (NR 491 und NR 533 = Annahme)ÖkoLinX-ARL (NR 491 und NR 533 = Annahme)Frankfurter (NR 491 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (NR 491 und NR 533 = Annahme) FRANKFURTER (NR 491 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 22 · 22.03.2018
TO II, TOP 6
Angenommen
1. Der Vorlage NR 491 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 533 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL

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