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Angebote zur Hilfe beim Stillen und zu weiteren Nachsorgethemen für Mütter ohne Hebamme stadtweit ausbauen

Vorlagentyp: NRFDP
14 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

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Begründung

zu weiteren Nachsorgethemen für Mütter ohne Hebamme stadtweit ausbauen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, an welchen Kliniken in Frankfurt es bereits Stillambulanzen wie am Krankenhaus Nordwest gibt und, wenn es diese nicht gibt, ob die Kliniken bereit wären, ähnliche Angebote zur Hilfe beim Stillen etc. für Frauen, die in ihrer Klinik entbunden und keine Hebamme gefunden haben, einzurichten und wie die Stadt sie ggf. dabei unterstützen könnte.
  2. Ferner wird der Magistrat gebeten zu prüfen und zu berichten, ob am Gesundheitsamt ̶ zum Be ispiel im Bereich der Frühen Hilfen ̶ oder beim Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt und/oder den einzelnen Schwangerschaftsberatungsstellen bei den diversen Trägern in den einzelnen Stadtteilen Angebote zur Hilfe beim Stillen etc. eingerichtet bzw. in das bestehende Beratungsangebot integriert werden könnten. Begründung: Mütter ohne Hebamme, die Unterstützung beim Stillen benötigen oder Fragen zu weiteren Nachsorgethemen haben, sollten Hilfe unkompliziert in ihrem Stadtteil oder bei einer Einrichtung der Stadt Frankfurt finden. Das Stillen soll laut Studien eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit und Entwicklung des Kindes haben. Jede Mutter sollte die Möglichkeit haben, Hilfe zum Stillen zu bekommen, wenn sie diese benötigt. Der andauernde Hebammenmangel in Frankfurt macht es notwendig, kurzfristig Lösungen zu finden, wie Mütter ohne Hebamme unterstützt werden können. Das Krankenhaus Nordwest ist mit seinem Nachsorgeangebot der Stillambulanz ein Beispiel dafür: Mütter ohne Hebamme, die im Krankenhaus Nordwest entbunden und keine Hebamme für die Nachbetreuung zu Hause gefunden haben, erhalten in der Stillambulanz Beratung beim Stillen und anderen Nachsorgethemen durch klinikeigene Hebammen.

Inhalt

Antrag vom 12.03.2018, NR 533

Betreff: Angebote zur Hilfe beim Stillen und zu weiteren Nachsorgethemen für Mütter ohne Hebamme stadtweit ausbauen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, an welchen Kliniken in Frankfurt es bereits Stillambulanzen wie am Krankenhaus Nordwest gibt und, wenn es diese nicht gibt, ob die Kliniken bereit wären, ähnliche Angebote zur Hilfe beim Stillen etc. für Frauen, die in ihrer Klinik entbunden und keine Hebamme gefunden haben, einzurichten und wie die Stadt sie ggf. dabei unterstützen könnte.
  2. Ferner wird der Magistrat gebeten zu prüfen und zu berichten, ob am Gesundheitsamt ̶ zum Be ispiel im Bereich der Frühen Hilfen ̶ oder beim Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt und/oder den einzelnen Schwangerschaftsberatungsstellen bei den diversen Trägern in den einzelnen Stadtteilen Angebote zur Hilfe beim Stillen etc. eingerichtet bzw. in das bestehende Beratungsangebot integriert werden könnten. Begründung: Mütter ohne Hebamme, die Unterstützung beim Stillen benötigen oder Fragen zu weiteren Nachsorgethemen haben, sollten Hilfe unkompliziert in ihrem Stadtteil oder bei einer Einrichtung der Stadt Frankfurt finden. Das Stillen soll laut Studien eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit und Entwicklung des Kindes haben. Jede Mutter sollte die Möglichkeit haben, Hilfe zum Stillen zu bekommen, wenn sie diese benötigt. Der andauernde Hebammenmangel in Frankfurt macht es notwendig, kurzfristig Lösungen zu finden, wie Mütter ohne Hebamme unterstützt werden können. Das Krankenhaus Nordwest ist mit seinem Nachsorgeangebot der Stillambulanz ein Beispiel dafür: Mütter ohne Hebamme, die im Krankenhaus Nordwest entbunden und keine Hebamme für die Nachbetreuung zu Hause gefunden haben, erhalten in der Stillambulanz Beratung beim Stillen und anderen Nachsorgethemen durch klinikeigene Hebammen.Hauptvorlage: Antrag vom 23.01.2018, NR 491

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. März 2018Sie sind hier
    NRNR 533Angebote zur Hilfe beim Stillen und zu weiteren Nachsorgethemen für Mütter ohne Hebamme stadtweit ausbauen
    STVV-Antrag · FDP
  2. 15. Juni 2018Antwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 171Ein Notfalltelefon für Mütter ohne WochenbettbetreuungMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 19 · 15.03.2018
TO I, TOP 8
Angenommen
1. Der Vorlage NR 491 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 533 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Sonstige:
FRAKTION (NR 491 und NR 533 = Annahme)ÖkoLinX-ARL (NR 491 und NR 533 = Annahme)Frankfurter (NR 491 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (NR 491 und NR 533 = Annahme) FRANKFURTER (NR 491 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 22 · 22.03.2018
TO II, TOP 6
Angenommen
1. Der Vorlage NR 491 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 533 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 45 · 24.04.2018
TO I, TOP 14
Angenommen
Der Vorlage NR 533 wird zugestimmt. Beschlussausfertigung(en): § 2484,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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