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François-Mitterrand-Platz entsiegeln

Vorlagentyp: NRÖkoLinX-ELF
144 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 Sitzungen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
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und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die klimafreundliche Entsiegelung des François-Mitterrand-Platzes sowie die Vorlage eines Berichts über öffentliche Toiletten in Frankfurt. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und die Nutzung des Platzes durch die Bürger*innen zu fördern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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François-Mitterrand-Platz — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 02.08.2026.

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Neues zu François-Mitterrand-Platz per E-Mail

Antrag

  1. Der Magistrat legt Vorschläge zur klimafreundlichen Entsiegelung des Francois-Mitterand-Platzes vor.
  2. Der Magistrat legt endlich den Ergebnisbericht "Öffentliche Toiletten für das Stadtgebiet der Stadt Frankfurt am Main" vor, der lt. B 523/20 seit über einem Jahr abgeschlossen ist, aber noch nicht der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt wurde.

Begründung

Nur wenige Plätze in Frankfurt sind gelungen und laden Bürger*innen zum Verweilen ein. Ein besonders abschreckendes Beispiel ist der 2008 umgestaltete Francois-Mitterand-Platz in der Innenstadt. Der zuständige Ortsbeirat hat Anfang 2019 eine Entsiegelung dieser "Betonödnis" gefordert. In der ablehnenden Stellungnahme des Magistrats (ST 1088/19) heißt es: "Der Francois-Mitterand-Platz war vor seiner letzten Umgestaltung (ursprünglich Blittersdorfplatz) ein kleiner Taschenpark mit Rasenflächen sowie kleinteiligen Baum- und Strauchstrukturen. Der Park entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer punktuellen Anlaufstelle der Drogenszene. Die kleinteilige Gestaltung und die vorhandenen Vegetationsstrukturen wurden auch als Drogenverstecke genutzt. Hinzu kamen großflächig vermüllte Areale und Bereiche, in denen die Notdurft verrichtet wurde. (...) Im Vergleich zur Ausgangssituation erhielt der Platz mit seiner Fertigstellung im Jahr 2008 einen eher formalen und steinernen Charakter mit einem hohen Versiegelungsgrad. Die Baumscheiben wurden mit Gitterrosten abgedeckt, die nur mit Spezialwerkzeug für die Pflege der Bäume geöffnet werden können. (...) Eine zeitnahe großflächige Entsiegelung und Begrünung des Francois-Mitterand-Platzes kann der Magistrat nicht in Aussicht stellen." Als der Platz zur steinernen Wüste versiegelt und die Bäume mit Gitterrosten abgedeckt wurden, waren die Grünen bereits viele Jahre in der Frankfurter Stadtregierung und für die Umweltpolitik verantwortlich. Und nicht nur das: Im Jahr vor der Versiegelung des Platzes, 2007, hatten die Grünen eine Entsiegelungsoffensive gefordert; den Antrag NR 279/2007 hat die Stadtverordnetenversammlung damals mit großer Mehrheit angenommen. Er enthielt folgende Forderung: "Bei Sanierung und Umbau von öffentlichen Plätzen und Straßen sollte stets die Möglichkeit von Entsiegelungsmaßnahmen und Wiederbegrünung geprüft werden." Wie aus der obigen Argumentation des Magistrats hervorgeht, war das Ziel der Umgestaltung des Platzes, die Aufenthaltsqualität so zu verändern, dass sich dort keine Drogenabhängigen mehr aufhalten möchten. Das ist gelungen - um den Preis, dass sich dort niemand mehr aufhalten möchte. Auch müsste nach dieser Magistratslogik jede Grünfläche in Frankfurt versiegelt und mit Kameras ausgerüstet werden, die Alternative hierzu wäre grüne Räume für alle Bevölkerungsgruppen zu schaffen und selbstverständlich öffentliche Toiletten zu errichten. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat legt Vorschläge zur klimafreundlichen Entsiegelung des Francois-Mitterand-Platzes vor.
  2. Der Magistrat legt endlich den Ergebnisbericht "Öffentliche Toiletten für das Stadtgebiet der Stadt Frankfurt am Main" vor, der lt. B 523/20 seit über einem Jahr abgeschlossen ist, aber noch nicht der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt wurde.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Juni 2019STST 1088Betonwüste Francois-Mitterrand-Platz entsiegeln und Aufenthaltsqualität verbessern - städtische An-passung an den KlimawandelStellungnahme
  2. 21. Oktober 2021Sie sind hier
    NRNR 144François-Mitterrand-Platz entsiegeln
    STVV-Antrag · ÖkoLinX-ELF
  3. 4. März 2022Antwort des Magistrats · nach 144 WochenBB 100François-Mitterand-Platz entsiegelnMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 6 · 23.11.2021
TO I, TOP 48
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 144 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeÖkoLinX-ARLDie Partei
Ablehnung:
CDUBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Die PARTEI gegen CDU und BFF (= Zurückweisung)

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 3 · 25.11.2021
TO I, TOP 12
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 144 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Sonstige:
AfD (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Ablehnung) sowie LINKE., ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Annahme)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 3 · 30.11.2021
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 144 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Ablehnung) sowie LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme)

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