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Bunkerdächer bewohnen und begrünen

Vorlagentyp: NRCDUGRÜNE
19 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren4 SitzungenAngenommen
Vorlage
Idee
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Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob und welche Möglichkeiten gesehen werden, die Dächer der von der Stadt erworbenen Bunker für Wohnungen aufzustocken und/oder mit Dachgärten auszustatten. Diese Maßnahmen dürfen die bestehenden Nutzungen wie zum Beispiel durch Vereine und Bands nicht beeinträchtigen. Der Bunker Friedberger Anlage, der Gedenkort der Initiative 9. November bleiben soll, wird von diesen Überlegungen ausgenommen. Begründung: Der Ankauf von Bunkern wird von der Stadtverordnetenversammlung ausdrücklich begrüßt, weil dadurch die bisherigen Nutzungen für Vereine und Bands gesichert werden. Darüber hinaus kann sich die Stadtverordnetenversammlung vorstellen, dass die Dächer aufgestockt werden, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Eine weitere Bereicherung könnte es sein, auf Bunkerdächern Gärten anzulegen. Dachgärten kühlen das Stadtklima ab, bei Regen entlasten sie die Kanalisation, eine Funktion, die im Rahmen der Klimaanpassungsstrategie geboten ist. Die Bunker stehen - wie sich aus ihrer ursprünglichen Nutzung zwangsläufig ergibt- vielfach in dicht bebauten Quartieren, so dass auch ein Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas mehr als wünschenswert wäre. In Hamburg wird derzeit u.a. ein Projekt entwickelt, wonach auf einem ehemaligen Bunker ein Stadtgarten entwickelt werden soll. Vereinsleben, Musik, Wohnen und Grün - das könnte zusammen die friedliche Konversion der Bunkeranlagen komplettieren.

Inhalt

Antrag vom 03.06.2015, NR 1243

Betreff: Bunkerdächer bewohnen und begrünen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob und welche Möglichkeiten gesehen werden, die Dächer der von der Stadt erworbenen Bunker für Wohnungen aufzustocken und/oder mit Dachgärten auszustatten. Diese Maßnahmen dürfen die bestehenden Nutzungen wie zum Beispiel durch Vereine und Bands nicht beeinträchtigen. Der Bunker Friedberger Anlage, der Gedenkort der Initiative 9. November bleiben soll, wird von diesen Überlegungen ausgenommen.

Begründung: Der Ankauf von Bunkern wird von der Stadtverordnetenversammlung ausdrücklich begrüßt, weil dadurch die bisherigen Nutzungen für Vereine und Bands gesichert werden. Darüber hinaus kann sich die Stadtverordnetenversammlung vorstellen, dass die Dächer aufgestockt werden, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Eine weitere Bereicherung könnte es sein, auf Bunkerdächern Gärten anzulegen. Dachgärten kühlen das Stadtklima ab, bei Regen entlasten sie die Kanalisation, eine Funktion, die im Rahmen der Klimaanpassungsstrategie geboten ist. Die Bunker stehen - wie sich aus ihrer ursprünglichen Nutzung zwangsläufig ergibt- vielfach in dicht bebauten Quartieren, so dass auch ein Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas mehr als wünschenswert wäre. In Hamburg wird derzeit u.a. ein Projekt entwickelt, wonach auf einem ehemaligen Bunker ein Stadtgarten entwickelt werden soll. Vereinsleben, Musik, Wohnen und Grün - das könnte zusammen die friedliche Konversion der Bunkeranlagen komplettieren.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 11.05.2015, M 69

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. Mai 2015MM 69Ankauf mehrerer Hochbunkeranlagen in Frankfurt am Main (Bunkerpaket)Magistratsvortrag
  2. 3. Juni 2015Sie sind hier
    NRNR 1243Bunkerdächer bewohnen und begrünen
    STVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  3. 18. September 2015Antwort des Magistrats · nach 19 WochenBB 344Bunkerdächer bewohnen und bepflanzenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 41 · 06.07.2015
TO I, TOP 6
Angenommen
1. Der Vorlage M 69 wird im Rahmen der Vorlage NR 1243 zugestimmt 2. Der Vorlage NR 1243 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 3. Die Vorlage OA 626 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinke
Sonstige:
FDP (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 und OA 626 = Annahme)Römer (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 und OA 626 = Annahme)REP (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 und OA 626 = Annahme)BFF (M 69 = Annahme im Rahmen OA 626, NR 1243 und OA 626 = Annahme)ÖkoLinX-ARL (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 = Annahme, OA 626 = Ablehnung)Stv. Krebs (M 69 = Annahme, NR 1243 = Ablehnung, OA 626 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinke
zu 3)
Zustimmung:
CDUGrüneSPD
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme ohne Zusatz) und LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1162 und OA 626) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. zu 3. CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP, RÖMER und REP (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 und OA 626 = Annahme) BFF (M 69 = Annahme im Rahmen OA 626, NR 1243 und OA 626 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 = Annahme, OA 626 = Ablehnung) Stv. Krebs (M 69 = Annahme, NR 1243 = Ablehnung, OA 626 = Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 42 · 14.07.2015
TO II, TOP 4
Angenommen
1. Der Vorlage M 69 wird im Rahmen der Vorlage NR 1243 zugestimmt 2. Der Vorlage NR 1243 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 3. Die Vorlage OA 626 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDFDPRömerLinkeBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPBFFRömer
zu 3)
Zustimmung:
CDUGrüneSPD
Ablehnung:
LinkeFDPBFFRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP und RÖMER (= Annahme ohne Zusatz), LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1162 und OA 626) sowie BFF (= Annahme im Rahmen OA 626) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, BFF und RÖMER zu 3. CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE., FDP, BFF und RÖMER (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 43 · 16.07.2015
TO II, TOP 1
Angenommen
1. Die Vorlage NR 1144 wird abgelehnt. 2. Der Vorlage M 69 wird im Rahmen der Vorlage NR 1243 zugestimmt 3. Der Vorlage NR 1243 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 4. Die Vorlage OA 626 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPStv. Krebs
Ablehnung:
SPDLinkeBFFRömerÖkoLinX-ARLREP
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDFDPRömerÖkoLinX-ARLREPLinkeBFF
Sonstige:
Stv. Krebs (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 = Ablehnung, OA 626 = Annahme)
zu 3)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPBFFRömerÖkoLinX-ARLREP
zu 4)
Zustimmung:
CDUGrüneSPD
Ablehnung:
LinkeFDPBFFRömerREP
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP (= Annahme) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP (= Annahme ohne Zusatz), LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1162 und OA 626), BFF (= Annahme im Rahmen OA 626) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, BFF, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP zu 4. CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE., FDP, BFF, RÖMER und REP (= Annahme) gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Stv. Krebs (= Annahme) Stv. Krebs (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 = Ablehnung, OA 626 = Annahme)

KAV
Sitzung 31 · 07.09.2015
TO II, TOP 66
Angenommen
Der Vorlage NR 1243 wird zugestimmt. Beschlussausfertigung(en): § 6133,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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