Bunkerdächer bewohnen und begrünen
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob und welche Möglichkeiten gesehen werden, die Dächer der von der Stadt erworbenen Bunker für Wohnungen aufzustocken und/oder mit Dachgärten auszustatten. Diese Maßnahmen dürfen die bestehenden Nutzungen wie zum Beispiel durch Vereine und Bands nicht beeinträchtigen. Der Bunker Friedberger Anlage, der Gedenkort der Initiative 9. November bleiben soll, wird von diesen Überlegungen ausgenommen. Begründung: Der Ankauf von Bunkern wird von der Stadtverordnetenversammlung ausdrücklich begrüßt, weil dadurch die bisherigen Nutzungen für Vereine und Bands gesichert werden. Darüber hinaus kann sich die Stadtverordnetenversammlung vorstellen, dass die Dächer aufgestockt werden, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Eine weitere Bereicherung könnte es sein, auf Bunkerdächern Gärten anzulegen. Dachgärten kühlen das Stadtklima ab, bei Regen entlasten sie die Kanalisation, eine Funktion, die im Rahmen der Klimaanpassungsstrategie geboten ist. Die Bunker stehen - wie sich aus ihrer ursprünglichen Nutzung zwangsläufig ergibt- vielfach in dicht bebauten Quartieren, so dass auch ein Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas mehr als wünschenswert wäre. In Hamburg wird derzeit u.a. ein Projekt entwickelt, wonach auf einem ehemaligen Bunker ein Stadtgarten entwickelt werden soll. Vereinsleben, Musik, Wohnen und Grün - das könnte zusammen die friedliche Konversion der Bunkeranlagen komplettieren.
Inhalt
Antrag vom 03.06.2015, NR 1243
Betreff: Bunkerdächer bewohnen und begrünen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob und welche Möglichkeiten gesehen werden, die Dächer der von der Stadt erworbenen Bunker für Wohnungen aufzustocken und/oder mit Dachgärten auszustatten. Diese Maßnahmen dürfen die bestehenden Nutzungen wie zum Beispiel durch Vereine und Bands nicht beeinträchtigen. Der Bunker Friedberger Anlage, der Gedenkort der Initiative 9. November bleiben soll, wird von diesen Überlegungen ausgenommen.
Begründung: Der Ankauf von Bunkern wird von der Stadtverordnetenversammlung ausdrücklich begrüßt, weil dadurch die bisherigen Nutzungen für Vereine und Bands gesichert werden. Darüber hinaus kann sich die Stadtverordnetenversammlung vorstellen, dass die Dächer aufgestockt werden, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Eine weitere Bereicherung könnte es sein, auf Bunkerdächern Gärten anzulegen. Dachgärten kühlen das Stadtklima ab, bei Regen entlasten sie die Kanalisation, eine Funktion, die im Rahmen der Klimaanpassungsstrategie geboten ist. Die Bunker stehen - wie sich aus ihrer ursprünglichen Nutzung zwangsläufig ergibt- vielfach in dicht bebauten Quartieren, so dass auch ein Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas mehr als wünschenswert wäre. In Hamburg wird derzeit u.a. ein Projekt entwickelt, wonach auf einem ehemaligen Bunker ein Stadtgarten entwickelt werden soll. Vereinsleben, Musik, Wohnen und Grün - das könnte zusammen die friedliche Konversion der Bunkeranlagen komplettieren.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 11.05.2015, M 69
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Mai 2015MM 69Ankauf mehrerer Hochbunkeranlagen in Frankfurt am Main (Bunkerpaket)Magistratsvortrag
- 3. Juni 2015Sie sind hierNRNR 1243Bunkerdächer bewohnen und begrünenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 18. September 2015Antwort des Magistrats · nach 19 WochenBB 344Bunkerdächer bewohnen und bepflanzenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme ohne Zusatz) und LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1162 und OA 626) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. zu 3. CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP, RÖMER und REP (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 und OA 626 = Annahme) BFF (M 69 = Annahme im Rahmen OA 626, NR 1243 und OA 626 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 = Annahme, OA 626 = Ablehnung) Stv. Krebs (M 69 = Annahme, NR 1243 = Ablehnung, OA 626 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP und RÖMER (= Annahme ohne Zusatz), LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1162 und OA 626) sowie BFF (= Annahme im Rahmen OA 626) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, BFF und RÖMER zu 3. CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE., FDP, BFF und RÖMER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP (= Annahme) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP (= Annahme ohne Zusatz), LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1162 und OA 626), BFF (= Annahme im Rahmen OA 626) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, BFF, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP zu 4. CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE., FDP, BFF, RÖMER und REP (= Annahme) gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Stv. Krebs (= Annahme) Stv. Krebs (M 69 = Annahme ohne Zusatz, NR 1243 = Ablehnung, OA 626 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.