Familienfreundliche Bäder in der Sportstadt Frankfurt am Main - Freier Eintritt bis 14 Jahre!
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, dass Kinder bis 14 Jahre freien Eintritt in die Frankfurter Bäder erhalten, um die Schwimmkompetenz zu stärken und Barrieren abzubauen. Dies hat das Ziel, Familien zu unterstützen und die Verbreitung des Schwimmens in der Gesellschaft zu fördern.
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Thema Sport, Freizeit und Bäder verfolgenBeschlussvorschlag
- Der Vorlage M 237 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
- Die Vorlage NR 731 wird abgelehnt.
Begründung
A. Zielsetzung
Ziel der Sportstadt Frankfurt am Main ist es, Bewegung und Sport als Säule der geistigen und motorischen Entwicklung unserer Kinder zu fördern. Insbesondere das Schwimmen stärkt Muskulatur und schult die Koordination, macht Freude und Spaß und stärkt das Selbstbewusstsein und die Sicherheit von Kindern, die schwimmen erlernt haben. Vor allem Familien sollen unterstützt werden, die Frankfurter Bäder wieder zu nutzen, die es sich vorher nicht leisten konnten. Es sollen Barrieren abgebaut werden und allen Kindern die Möglichkeit gegeben werden, die Frankfurter Bäder zu besuchen und Schwimmen zu lernen. Durch eine häufige Nutzung sollen Ängste abgebaut werden.
B. Alternativen
Die bisher praktizierte Regelung der Entrichtung einer moderaten finanziellen Gegenleistung (Eintritt für Ermäßigte) für die Nutzung der bereits jetzt stark frequentierten Erlebnis-, Hallen- und Freibäder in Frankfurt am Main könnte beibehalten werden.
C. Lösung
Mit der Gewährung des außergewöhnlichen Freieintrittes wird eine massive Impulsverstärkung zum Schwimmbadbesuch für Kinder bis 14 Jahren aus Frankfurt am Main und dem näheren und weiteren Umland (Schulausflüge, etc.) eintreten. Für die Änderung der Eintrittspreise für die von der BäderBetriebe Frankfurt GmbH betriebenen Einrichtungen bedarf es zwingend eines entsprechenden Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung gem. § 7 Abs. 4 Nr. 2 des Gesellschaftsvertrages, der besagt: "Der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen insbesondere die Festsetzung der Bädereintrittspreise; vorbehaltlich § 51 Nr. 10 HGO.",
D. Öffentlichkeitsbeteiligung
Für die BäderBetriebe Frankfurt GmbH ergibt sich eine erhebliche Verlustausweitung, die aktuell noch nicht beziffert werden kann, da die Einnahmeausfälle unterjährig statistisch aufbereitet werden müssen. Insbesondere muss untersucht werden, wie sich der freie Eintritt für Kinder bis 14 Jahre auf das Nutzerverhalten von Familien und Erwachsenenschwimmerinnen und -schwimmer auswirkt. Es ist aber auch zu erwarten, dass durch den kostenlosen Eintritt eine langfristige Bindung an die Frankfurter Schwimmbäder aufgebaut werden kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Dezember 2018Sie sind hierMM 237Familienfreundliche Bäder in der Sportstadt Frankfurt am Main - Freier Eintritt bis 14 Jahre!Magistratsvortrag
- 9. Januar 2019NRNR 731Familienfreundliche Bäder in der Sportstadt Frankfurt am Main - finanzielle Auswirkungen erläuternSTVV-Antrag · AfD
- 6. März 2019AA 459Auswirkungen der Vorlage M 237/18 - Freier Bäder-Eintritt bis 14 JahreSTVV-Anfrage · AfD
- 7. Juni 2019BB 209Auswirkungen der M 237/18 - Freier Bäder-Eintritt bis 14 JahreMagistratsbericht
- 26. März 2021BB 138Jahresbericht Familienfreundliche Bäder in der Sportstadt Frankfurt am Main - Freier Eintritt bis 14 Jahre!Magistratsbericht
- 4. April 2022BB 146Jahresbericht Familienfreundliche Bäder in der Sportstadt Frankfurt am Main - freier Eintritt bis 14 Jahre!Magistratsbericht
- 10. Juli 2023BB 289Familienfreundliche Bäder in der Sportstadt Frankfurt am Main - freier Eintritt bis 14 Jahre!Magistratsbericht
- 27. März 2026Antwort des Magistrats · nach 379 WochenBB 112Familienfreundliche Bäder in der Sportstadt Frankfurt am Main - freier Eintritt bis 14 Jahre!Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf14 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen FDP und BFF (= Ablehnung); AfD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FRAKTION gegen AfD und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (M 237 = Annahme, NR 731 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FREIE WÄHLER gegen BFF und FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen BFF (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER gegen FDP und BFF (= Ablehnung); AfD (= kein Votum) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (M 237 = Annahme, NR 731 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER gegen FDP und BFF (= Ablehnung); AfD (= kein Votum) zu 2. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD und BFF (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.