Beschluss der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Frankfurt am Main
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant die Beschlussfassung der Satzung über die Straßenreinigung sowie das aktualisierte Straßenverzeichnis zum 01.01.2017. Dies soll der Rechtssicherheit dienen und den Kalkulationszeitraum für die Straßenreinigungsabgabe festlegen, wobei die Gebühren weiterhin kostendeckend gestaltet werden sollen.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenBeschlussvorschlag
Der Vorlage M 161 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Begründung
A. Zielsetzung
A. Zielsetzung Beschlussfassung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Frankfurt am Main und des Straßenverzeichnisses Gebührenkalkulation und Kalkulationszeitraum: Die letzte der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegte Gebührenkalkulation betraf die Jahre 2010 bis 2013. Für die Jahre 2014 und 2015 war in der Nachbetrachtung aufgrund des Hessischen Kommunalabgabengesetzes (KAG) von einem jeweils einjährigen Gebührenkalkulationszeitraum auszugehen. Seinerzeit wurden für diese Jahre seitens der Verwaltung überschlägige Berechnungen vorgenommen, deren Ergebnisse zeigten, dass aufgrund des Sonderpostens für den Gebührenausgleich ein Ausgleich des Gebührenhaushaltes Straßenreinigung möglich war. Damit war die Gebührenkalkulation einschließlich des im Ergebnis berechneten Gebührensatzes in Höhe von 1,96 Euro je qm Reinigungsfläche weiterhin zutreffend. Für die Jahre 2014 und 2015 ergab sich somit kein besonderer Handlungsbedarf seitens der Verwaltung entsprechende Satzungsbeschlüsse herbeizuführen. Aufgrund der Rechtsänderung des KAG´s in Bezug auf die Konkretisierung der Regelungen zu den Kalkulationszeiträumen und dem Ausgleich von Kostenüber- und unterdeckungen, die zum 01.01.2013 in Kraft trat, ist der Satzungsgeber zur Durchführung von Nachbetrachtungen der in der Vergangenheit liegenden Kalkulationszeiträume verpflichtet. Dies bedeutet, dass Nachkalkulationen mittels Betriebsabrechnungen unter Beachtung gebührenrechtlicher Aspekte und Bereinigung periodenfremder Einflüsse durch z.B. Spitzabrechnung der wilden Müllablagerungen der Jahre 2008 bis 2012 im Jahr 2013 und der Kosten der Tierkörperbeseitigung. Die Ergebnisse daraus entfalten Wirkung auf den Sonderposten für den Gebührenausgleich.
B. Alternativen
B. Alternativen Keine. Der Satzungsbeschluss dient der Rechtssicherheit, insbesondere dient er der Festlegung eines Kalkulationszeitraumes für die Straßenreinigungsabgabe und der Festschreibung des Prozentsatzes zur Höhe des Kostenanteils für den Reinigungsaufwand, der auf das allgemeine öffentliche Interesse an der Straßenreinigung entfällt.
C. Lösung
C. Lösung Beschlussfassung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Frankfurt am Main einschließlich des Straßenverzeichnisses als Bestandteil dieser Satzung durch die Stadtverordnetenversammlung.
D. Öffentlichkeitsbeteiligung
D. Finanzielle Auswirkungen Die aufgrund der durchgeführten Betriebsabrechnungen errechneten Unterdeckungen werden in der Gesamthöhe von 1.897.712,64 Euro im Jahr 2016 in die Gebührenbedarfsberechnung eingestellt und insoweit abgedeckt. Damit werden an den allgemeinen Haushalt insgesamt 1.897.712,64 Euro zurückgeführt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. September 2016Sie sind hierMM 161Beschluss der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Frankfurt am MainMagistratsvortrag
- 14. Oktober 2016OFOF 150/10Beschluss der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Frankfurt am MainOrtsbeiratsantrag · SPD
- 17. Oktober 2016OFOF 190/5Straßenreinigung am Wochenende - mehr im Sommer, weniger im WinterOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 1. November 2016VV 219Beschluss der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Frankfurt am MainAnfrage
- 4. November 2016OMOM 854Straßenreinigung am Wochenende - mehr im Sommer, weniger im WinterDirektanregung
- 30. Januar 2017STST 228Beschluss der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Frankfurt am MainStellungnahme
- 3. Februar 2017Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 308Straßenreinigung am Wochenende - mehr im Sommer, weniger im WinterStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf23 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD und LINKE.; FRAKTION (= Enthaltung) FDP (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Ablehnung) FRANKFURTER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen BFF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., 1 FDP, BFF, PARTEI und fraktionslos gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) Herr Korte hat an der Abstimmung nicht teilgenommen.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE. und dFfm gegen CDU und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); FDP und BFF (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen BFF und FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, CDU, LINKE., GRÜNE und FDP gegen BFF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRANKFURTER gegen BFF (= Ablehnung); FRAKTION (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRANKFURTER gegen BFF und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); FRAKTION (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und LINKE. gegen BFF (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und LINKE. gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) bei Enthaltung FDP und BFF