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Umgestaltung der Platzanlage Hauptwache

Vorlagentyp: M
4 Stationen im Verfahren6 SitzungenAngenommen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt eine bestandsnahe Umgestaltung der Platzanlage Hauptwache vor, um die vorhandenen Qualitäten besser nutzbar zu machen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Dies geschieht im Hinblick auf die hohen prognostizierten Kosten eines grundlegenden Umbaus, der nicht weiterverfolgt werden soll.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Roßmarkt — 11 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.06.2026.

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Beschlussvorschlag

1) Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat in Ausführung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung § 8963 von 2010 die Möglichkeiten eines grundlegenden Umbaus der unterirdischen Station Hauptwache durch den Bau eines Deckels über der Zwischenebene in Bezug auf die Statik und die baulichen Risiken geprüft hat. Die durchgeführten Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Vorhaben mit deutlich höheren Aufwendungen, als in der Vergangenheit angenommen, verbunden wäre und erhebliche Kostenrisiken bestehen. Es dient weiterhin zur Kenntnis, dass eine konzeptionelle Studie des Stadtplanungsamtes ergeben hat, dass auch eine bestandsnahe Umgestaltung - ohne den Bau eines Deckels - eine qualitätsvolle, gestalterisch hochwertige Platzanlage mit differenzierten Nutzungsangeboten und ansprechender Aufenthaltsqualität in diesem zentralen Bereich der Innenstadt entstehen lassen kann (siehe Anlage). Es dient darüber hinaus zur Kenntnis, dass eine Sanierung der technischen Infrastruktur der B-Ebene erforderlich ist und in diesem Zusammenhang auch Potentiale für gestalterische und funktionale Verbesserungen einschließlich einer teilweisen Neuordnung von Nutzungen geprüft werden sollen.

2) Dies vorangestellt wird einer Aufhebung des Grundsatzbeschlusses § 8963 von 2010 zugestimmt. Der Bau eines Deckels über der tieferliegenden Ebene wird nicht weiterverfolgt.

3) Den Ausführungen in der nachfolgenden Begründung zu den Rahmenbedingungen für eine bestandsnahe Umgestaltung wird zugestimmt. Es wird ferner zugestimmt, dass die daraus folgenden Ziele und Maßgaben bei der Planung und Ausführung der Maßnahmen der anstehenden Sanierung des unterirdischen Gebäudes geprüft und soweit möglich umgesetzt werden. Es handelt sich dabei um folgende Ziele:

a) Die große Öffnung bzw. Zwischenebene wird beibehalten und zu einem attraktiven, zentralen Bereich als attraktives Kernstück der Platzumgestaltung konzipiert. Das Bauwerk am nordöstlichen Rand der Öffnung (der sog. Apothekenhügel) wird zurückgebaut. Die dort derzeit vorhandenen Nutzungen werden in die B-Ebene verlagert.

b) Der Aufzug zwischen C- und B-Ebene wird bis zur A-Ebene verlängert. Die Treppe zwischen A- und Zwischenebene wird neugestaltet.

c) Die Treppenanlage zwischen Katharinenkirche und Zeil 123 wird verkleinert. Dies erfordert die Anpassung des Bereiches der Toilettenanlage in der B-Ebene.

d) Der traffiQ-Pavillon wird zurückgebaut. In der B-Ebene werden Ersatzräume vorgesehen.

e) In der B-Ebene werden die Voraussetzungen für den Bau eines Brunnens auf der Platzfläche geschaffen.

f) Ebenso werden Bereiche für große Pflanztröge und besondere Verschattungs-elemente vorgesehen und das unterirdische Gebäude insofern ertüchtigt.

g) Für die Räume angrenzend an die Zwischenebene wird eine öffentliche Nutzung vorgesehen.

h) Der Standort der Stadtpolizei wird aufgewertet und für die Bürger sichtbarer gemacht. Die VGF wird beauftragt, bei ihren Planungen zur Sanierung und Ertüchtigung des unterirdischen Gebäudes frühzeitig die Schnittstellen, die sich aus den Zielen und Maßgaben der Punkte a) bis g) ergeben, mit dem Stadtplanungsamt abzustimmen und diese Maßgaben zu beachten.

4) Es dient zur Kenntnis, dass die Konzeptstudie nur soweit Eckpunkte zur zukünftigen Umgestaltung der Platzanlage festlegt, damit die Abstimmung der Schnittstellen zur Sanierung der technischen Infrastruktur durch die VGF im Vorfeld der Planung möglich ist. Diese Eckpunkte ermöglichen verschiedenste entwurfliche Gestaltungsansätze, die im Anschluss über ein konkurrierendes Entwurfsverfahren und auch mit einer Bürgerbeteiligung zu ermitteln sind.

5) Es dient zur Kenntnis, dass vor und während der Sanierung des unterirdischen Gebäudes nur temporäre Maßnahmen zu einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität möglich sind. Der Magistrat hält es für geboten, solche Maßnahmen zu planen und umzusetzen.

6) Der Magistrat wird beauftragt, ein Konzept für temporäre Maßnahmen zu erstellen und zu den Kosten für Herstellung und Unterhalt zu berichten. Die dafür notwendigen Planungsmittel sind aus dem unter 7) genannten Budget zu bestreiten.

7) Die zur Durchführung der Konzepterstellung erforderlichen Mittel in Höhe von 180 T € werden bewilligt und freigegeben und stehen in der PG 13.01, Projektdefinition 5.03007 "Platzanlage Hauptwache (Planungsmittel)" zur Verfügung.

Begründung

A. Zielsetzung

Die Hauptwache ist einer der wichtigsten zentralen Orte in der Frankfurter Innenstadt, das gilt sowohl für die unterirdische Verkehrsstation von S- und U-Bahn wie für den oberirdischen Platz. Beide Bereiche müssen dringend saniert und an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden. Zwischen dem unterirdischen Gebäude und der Platzanlage darüber gibt es zahlreiche Verbindungen und Durchdringungen, sodass bei Veränderungen immer beide Bereiche betrachtet werden müssen. Aus heutiger Sicht erscheint die vor rund 10 Jahren angestrebte sehr umfassende Veränderung durch den Bau eines "Deckels" über der tieferliegenden Zwischenebene nicht mit vertretbarem Aufwand realisierbar. Der Magistrat schlägt daher eine bestandsnahe Lösung vor. Ziel ist es dabei, die vorhandenen Qualitäten der Platzanlage wieder besser nutzbar zu machen und die Platzanlage zu einem attraktiven Aufenthaltsbereich umzugestalten.

B. Alternativen

Eine Alternative zu einer bestandsnahen Umgestaltung liegt in einem grundlegenden Umbau mit Schließung des "Loches" und dem Bau neuer Treppenanlagen. Die weiter unten erläuterte Machbarkeitsuntersuchung hat ergeben, dass diese Schließung erhebliche Auswirkungen auf das gesamte unterirdische Gebäude haben würde und die Kosten dafür sehr hoch sein würden. Der Magistrat schlägt daher vor, diese große Lösung nicht weiter zu verfolgen.

C. Lösung

Für die Platzanlage Hauptwache - gemeint ist hier der etwa dreieckige Platz zwischen der Katharinenkirche, dem Roßmarkt und der Biebergasse - hatte die Änderung der Verkehrsführung in der Innenstadt 2008 erhebliche Auswirkungen. Die bisherige Fahrbahn wurde an die Höhe der Fußgängerbereiche angeglichen, ansonsten wurde die Platzanlage nicht umgestaltet. So entstand eine relativ große freie Fläche um die tiefer liegende Zugangsebene zu der unterirdischen Verkehrsstation. 2010 fasste die Stadtverordnetenversammlung einen Grundsatzbeschluss zur Umgestaltung der Platzanlage Hauptwache (§ 8963). Wesentliche Inhalte des Beschlusses waren die Ausbildung eines großen Platzes durch Überdeckelung der raumgreifenden Treppenanlage nördlich des Cafés Hauptwache, Einebnung von Anhebungen und Schließung von Treppen zur B-Ebene sowie die Neugestaltung der B-Ebene der U-/S-Bahnstation Hauptwache, Erschließung neuer Raumpotenziale und Konzentration der Treppenzugänge. Die Büros Chestnutt Niess, Berlin, und Karl Bauer (heute Bauer Landschaftsarchitekten), Karlsruhe sollten als zweiter Preisträger des Zeil-Wettbewerbes aus dem Jahr 2000 mit der Umgestaltung des Platzes an der Hauptwache beauftragt werden. Für die Finanzierung waren 17 Mio. € ggf. ergänzt durch Fördermittel vorgesehen. Mit dem Beschluss zum Haushalt 2012 wurden die bis dahin vorgesehenen Mittel gestrichen und das Projekt auf den Zeitraum nach 2015 verschoben. Mit dem Ziel, die statische Machbarkeit einer Deckelung und deren Kosten zu klären, wurde 2018 in enger Zusammenarbeit mit der VGF eine Studie beauftragt.

D. Öffentlichkeitsbeteiligung

Die voraussichtlichen Kosten für eine bestandsnahe Umgestaltung der Platzfläche einschließlich der damit verbundenen Anpassungen am Stationsbauwerk können derzeit noch nicht benannt werden. Für eine belastbare Abschätzung der Kosten müssen zunächst weitere planerische Schritte erfolgen. Der Magistrat wird die hierfür benötigten Mittel zu gegebener Zeit im Haushalt anmelden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. Oktober 2021Sie sind hier
    MM 157Umgestaltung der Platzanlage Hauptwache
    Magistratsvortrag
  2. 20. Oktober 2021OFOF 203/1Umgestaltung der Platzanlage HauptwacheOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 3. November 2021NRNR 153Umgestaltung der Platzanlage HauptwacheSTVV-Antrag · CDU
  4. 23. November 2021OAOA 106Umgestaltung der Platzanlage HauptwacheAnregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
OBR 1
Sitzung 5 · 26.10.2021
TO I, TOP 51
Beraten
1. Die Vorlage M 157 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Vorlage OF 203/1 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 2 · 01.11.2021
TO I, TOP 15
Angenommen
Der Vorlage M 157 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
AfD
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)ÖkoLinX-ELF (Votum im Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und FRAKTION gegen AfD (= Ablehnung); CDU und BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss), ÖkoLinX-ELF (= Votum im Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 2 · 02.11.2021
TO I, TOP 23
Angenommen
Der Vorlage M 157 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
AfD
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen AfD (= Ablehnung); CDU und BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 5 · 08.11.2021
TO I, TOP 25
Angenommen
1. Der Vorlage M 157 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss die Beratung der Vorlage NR 153 auf den Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfD
Sonstige:
Gartenpartei (M 157 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION gegen CDU (= Annahme im Rahmen NR 153) und AfD (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (M 157 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 7 · 11.11.2021
TO I, TOP 9
Angenommen
1. Der Vorlage M 157 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Es dient zur Kenntnis, dass die Stadtverordnetenversammlung die Beratung der Vorlage NR 153 auf den Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau delegiert hat. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Witsch, Baier, Dr. Kochsiek, Yilmaz, Papke, Zieran, Fuchs, Nagel, Schwichtenberg und Akmadza sowie von Stadtrat Josef dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfDGartenpartei
zu 2 / a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTIONGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION gegen CDU (= Annahme im Rahmen NR 153) sowie AfD und Gartenpartei (= Ablehnung) zu 2. zu a) GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei

OBR 1
Sitzung 6 · 23.11.2021
TO I, TOP 8
Angenommen
Anregung OA 106 2021 1. Der Vorlage M 157 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage OF 203/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Enthaltung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Annahme bei Enthaltung ÖkoLinX-ARL

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