Seit Jahren bleiben die Fragen zur Zukunft des dringend sanierungsbedürftigen Kronberger Hauses unbeantwortet; ein Konze
Zusammenfassung
Der Magistrat wird aufgefordert, ein Nutzungskonzept für das Kronberger Haus vorzulegen, da dies seit Jahren aussteht. Es wird erwartet, dass die Initiative des Vereinsrings Höchst in die Gespräche einfließt und eine nachhaltige Lösung für das Gebäude gefunden wird.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Seit Jahren bleiben die Fragen zur Zukunft des dringend sanierungsbedürftigen Kronberger Hauses unbeantwortet; ein Konzept zur Nachnutzung liegt trotz wiederholter Forderungen immer noch nicht vor. Nach wiederholten Zurückstellungen versprach die Dezernentin für Immobilien in der Sitzung des Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau am 24.01.23, dass der Bericht binnen drei Monaten vorliegen werde. Leider hielt die Dezernentin nicht Wort - drei Monate später fand sich weder der Bericht auf der Tagesordnung, noch war die Dezernentin in der Ausschusssitzung anwesend.
Ich frage den Magistrat:
Warum wurde der Bericht nicht in der zugesagten Frist vorgelegt, und wann wird das Nachnutzungskonzept für das Kronberger Haus endlich vorgestellt?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat bedauert, zum jetzigen Zeitpunkt noch kein abgeschlossenes Nutzungskonzept vorlegen zu können. Der Vereinsring Höchst hat aktuell Interesse an einer Nutzung der Liegenschaft geäußert und Ideen für eine vielfältige Nutzung skizziert. Der Magistrat begrüßt diese Initiative und das Amt für Bau und Immobilien, ABI, wird die begonnenen Gespräche mit dem Vereinsring fortsetzen.
Ziel ist grundsätzlich eine denkmalgerechte, dauerhafte und wirtschaftlich tragfähige Lösung für das Gebäude zu finden. Der Umgang mit dieser Liegenschaft hängt unter anderem von dem Zeitpunkt des Auszuges des Porzellanmuseums ab, und wird zudem maßgeblich von dem aktuellen baulichen Zustand und notwendigen Sanierungsmaßnahmen beeinflusst, die in Abhängigkeit zu der künftigen Nutzung stehen. Hierfür bedarf es der Ermittlung, Anmeldung und Zurverfügungstellung der dann notwendigen finanziellen Mittel. Der Magistrat wird mit einer entsprechenden Vorlage auf die Stadtverordneten zukommen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Mai 2023Sie sind hierFF 1627Seit Jahren bleiben die Fragen zur Zukunft des dringend sanierungsbedürftigen Kronberger Hauses unbeantwortet; ein KonzeFragestunde-Frage
- 25. August 2023OFOF 826/6Höchst: Zukünftige Nutzung des Kronberger HausesOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 12. September 2023OMOM 4361Höchst: Zukünftige Nutzung des Kronberger HausesDirektanregung
- 19. April 2024Antwort des Magistrats · nach 50 WochenSTST 795Höchst: Zukünftige Nutzung des Kronberger HausesStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet