Produktbereich: 11 Ordnung und Sicherheit Produktgruppe: 11.04 Ordnung und Sicherheit Fundtierpauschale bedarfsgerecht anpassen
Zusammenfassung
Der Etatantrag sieht die Anpassung der Fundtierpauschale für den Tierschutzverein Frankfurt am Main vor, um eine angemessene Versorgung von Fundtieren sicherzustellen. Dies ist notwendig, da die bisherigen Zuweisungen aufgrund steigender Kosten nicht mehr auskömmlich sind. Ziel ist es, die tierschutzgerechte Versorgung von Fundtieren langfristig zu gewährleisten.
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Thema Sicherheit verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Die erforderliche Summe für eine auskömmliche Fundtierpauschale für den Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e.V., wird vom Magistrat ermittelt und aus dem Produktbereich 11 im Haushaltsplan 2024/25 zur Verfügung gestellt.
Der Magistrat wird beauftragt, der Stadtverordnetenversammlung bis 01.01.2025 ein Konzept zum Beschluss vorzulegen, wie die tierschutzgerechte Versorgung von Fundtieren zukünftig sichergestellt wird und mit welchem Vertragspartner bzw. welchen Vertragspartnern sie umgesetzt werden soll. Die Pauschale wird ausschließlich für Fundtiere im Sinne des Tierschutz- und Ordnungsrechtes entrichtet.
Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2024/2025 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
In der Vergangenheit haben verschiedene Tierschutzvereine für die Stadt Frankfurt am Main wichtige Aufgaben nach dem Fundrecht (Fundtierwesen) wahrgenommen und somit einen elementaren Beitrag für den Tierschutz und das Tierwohl geleistet. Die Verwahrung von Fundsachen ist Aufgabe der Kommunen. Auch Fundtiere zählen dazu, wobei Fundbüros in der Regel allerdings nicht für die Aufnahme von Tieren eingerichtet sind, weswegen Tierheime mit der Fundtieraufnahme beauftragt werden. Für diese Tätigkeiten wird, in der Regel unabhängig von der tatsächlichen Zahl der aufgenommenen Tiere, ein fester Betrag, die sog. Fundtierpauschale, pro Einwohner und Jahr vereinbart. Aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen, insbesondere Tierarztkosten, Energiekosten und der Aufwand für Personal und Futtermittel sind die bisherigen Zuweisungen nicht mehr auskömmlich. Der Deutsche Tierschutzbund e.V. empfiehlt sogar eine Pauschale in Höhe von 1 Euro pro Einwohner:in und Jahr für eine kostendeckende Arbeit.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. Juni 2024Sie sind hierEE 41Produktbereich: 11 Ordnung und Sicherheit Produktgruppe: 11.04 Ordnung und Sicherheit Fundtierpauschale bedarfsgerecht anpassenEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 21. August 2026MM 122Konzept zum Umgang mit Fund- und VerwahrtierenMagistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
11.04 Ordnung und Sicherheit
Ausgaben 2025: 58 Mio € · im Antragsjahr 2024 63 Mio € — preisbereinigt -9 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Ablehnung im Rahmen der Vorlage NR 724) und Linke (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)