Verwaltungshaushalt Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.1 Strategien und Service Produkt: 17.1.2 Markt- und Mietpreisentwicklung Produktbereich: 18…
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Verwaltungshaushalt Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.1 Strategien und Service Produkt: 17.1.2 Markt- und Mietpreisentwicklung Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.1 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Seniorengerechtes Wohnen in Fra
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Mehr als ein Drittel der FrankfurterInnen ist über 50 Jahre alt. Insgesamt zeigt sich die Tendenz, dass immer mehr ältere Menschen so lange wie möglich zu Hause wohnen wollen und das durchschnittliche Eintrittsalter in Altenheime deshalb kontinuierlich ansteigt. Die Wohnbedürfnisse wandeln sich jedoch mit zunehmenden Alter, so dass speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittene Angebote entwickelt werden müssen – beispielsweise bekundet mehr als die Hälfte der FrankfurterInnen über 50 Jahre laut einer Umfrage Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen. Sowohl die Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Hand als auch private Investoren und Vermieter reagieren auf diese veränderte Nachfrage nur sehr zögerlich, unter anderem auch aus der Sorge heraus, solche Projekte an den Bedürfnissen der Zielgruppe der SeniorInnen vorbei zu entwickeln und mithin zum Scheitern zu verurteilen. Die beantragte Bedarfanalyse soll diesem Problem entgegenwirken und eine verlässliche Datenbasis für Planungen in Bereich des seniorengerechten Wohnens liefern.
Inhalt
Etatantrag vom 24.11.2004, E 193
Betreff:
Verwaltungshaushalt Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.1 Strategien und Service Produkt: 17.1.2 Markt- und Mietpreisentwicklung Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.1 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt (I): Durch eine Bedarfsanalyse voranbringen
Vorgang:
H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 173 vom 10.09.2004, Haushaltsplan und Wirtschaftspläne für die Haushaltsjahre 2005 und 2006, Investitionsprogramm 2005-2008. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 16.12.2004, § 8341, dokumentiert.
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, für Frankfurt eine umfassende und detailgenaue Bedarfsanalyse im Bereich INDEX Seniorengerechtes Wohnen durchzuführen. Dabei sollen unter anderem die folgenden offenen Fragen Berücksichtigung finden:
- Welche Formen seniorengerechten Wohnens – beispielsweise Wohnungsgemeinschaften, betreutes Wohnen oder generationenübergreifende Projekte – stoßen bei ihnen auf besonderes Interesse?
- In welchen Stadtteilen werden welche Formen seniorengerechten Wohnens besonders nachgefragt?
- Welche weiteren Anforderungen stellen die Frankfurter SeniorInnen üblicherweise an die räumliche Situierung ihrer Wohnung und an das Wohnumfeld?
- Was ist hinsichtlich der Wohnungsgröße, des Wohnungszuschnitts und der Wohnungsausstattung sowie der Ausgestaltung der Wohngebäude besonders zu beachten?
- Wie groß ist der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen in den verschiedenen Preissegmenten des Miet- und des Eigentumswohnungsbaus?
Eine solche Bedarfsanalyse soll zum einen der Stadt Frankfurt eine solide Basis dafür bieten, ihren eigenen Steuerungsbedarf in diesem Bereich zu ermitteln, und zum anderen den städtischen Wohnungsbaugesellschaften wie auch privaten Investoren und Vermietern die Möglichkeit bieten, Projekte seniorengerechten Wohnens, die in Zukunft aufgrund der demographischen Entwicklung eine immer größere Rolle spielen werden, zielgruppen- und bedarfsgerecht zu entwickeln.
Die ABG Frankfurt Holding ist, soweit die Bedarfsanalyse deren Handlungsfelder betrifft, inhaltlich einzubinden und zur Hälfte an den Kosten zu beteiligen.
Der städtische Anteil wird aus den Sachmitteln Hauptgruppe 5, Produktgruppe 18.1, Kostenart 57 erwirtschaftet.
Begründung:
Mehr als ein Drittel der FrankfurterInnen ist über 50 Jahre alt. Insgesamt zeigt sich die Tendenz, dass immer mehr ältere Menschen so lange wie möglich zu Hause wohnen wollen und das durchschnittliche Eintrittsalter in Altenheime deshalb kontinuierlich ansteigt. Die Wohnbedürfnisse wandeln sich jedoch mit zunehmenden Alter, so dass speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittene Angebote entwickelt werden müssen – beispielsweise bekundet mehr als die Hälfte der FrankfurterInnen über 50 Jahre laut einer Umfrage Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen. Sowohl die Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Hand als auch private Investoren und Vermieter reagieren auf diese veränderte Nachfrage nur sehr zögerlich, unter anderem auch aus der Sorge heraus, solche Projekte an den Bedürfnissen der Zielgruppe der SeniorInnen vorbei zu entwickeln und mithin zum Scheitern zu verurteilen. Die beantragte Bedarfanalyse soll diesem Problem entgegenwirken und eine verlässliche Datenbasis für Planungen in Bereich des seniorengerechten Wohnens liefern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. November 2004Sie sind hierEE 193Verwaltungshaushalt Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.1 Strategien und Service Produkt: 17.1.2 Markt- und Mietpreisentwicklung Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.1 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Seniorengerechtes Wohnen in FraEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP
- 4. Juli 2005BB 493Produktgruppenhaushalt 2005/2006 Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.1 Strategien und Service Produkt: 17.1.2 Markt- und Mietpreisentwicklung Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.1 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes SeniorengerechtesMagistratsbericht
- 28. April 2006Antwort des Magistrats · nach 74 WochenBB 233Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt (I) Durch eine Bedarfsanalyse voranbringenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
17 Wohnen
Ausgaben 2025: 30 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) PDS, ÖkoLinX-ARL und E.L. (= Annahme) BFF (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und REP Sonstige Voten/Protokollerklärung: PDS (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.