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Psychiatrie Klinikum Höchst: Zustände überprüfen und Missstände beseitigen

Vorlagentyp: B
137 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren6 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 16.08.2019, B 285

Betreff: Psychiatrie Klinikum Höchst: Zustände überprüfen und Missstände beseitigen Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 04.04.2019, § 3865 - NR 793/19 FDP - Zwischenbescheide des Magistrats vom 03.02.2020, 24.08.2020, 11.12.2020 und 21.05.2021 Zwischenbericht:

Zu 1.) Derzeit analysiert das Klinikum Frankfurt Höchst die implizit und explizit erhobenen Vorwürfe. Ein externer Berater unterstützt diesen Prozess seit einigen Wochen. Ein wesentlicher Teil seiner Arbeit ist neben der genauen Analyse des Wallraff-Berichtes die generelle Analyse der Ist-Situation der Psychiatrie am Klinikum Frankfurt Höchst, u. a. mit Blick auf die therapeutischen Konzepte sowie die strukturelle, personelle und räumliche Situation. Seit Mitte April beobachtet das Klinikum regelmäßig das Bewertungsportal klinikbewertungen.de, geht auf negative ebenso wie auf positive Bewertungen ein und informiert intern über die Bewertungen.

Zu 2.) Unabhängig von der Frage, ob sich die Missstände bestätigen, hat der Magistrat direkten Kontakt zur Klinikleitung aufgenommen. Gemeinsam werden regelmäßig Gespräche mit der Fachaufsicht des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration geführt, um notwendige Verbesserungen zu identifizieren und unverzüglich einzuleiten.

Zu 3.) Das Klinikum Frankfurt Höchst hat mitgeteilt, dass es seit Jahren täglich die Auslastung aller Stationen überwacht, auch die der Psychiatrie. Bei selten auftretenden Überbelegungen werden nach Auskunft des Klinikums schnellstmöglich adäquate Maßnahmen für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingeleitet, um die bestmögliche Versorgung auf den Stationen zu gewährleisten.

Zu 4.) Das Klinikum hat den Magistrat darüber informiert, dass es bereits seit Mitte März Maßnahmen angestoßen und umgesetzt hat: - Im Mai wurde die Deeskalationsschulung jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgeschlossen, die bisher noch nicht über eine entsprechende Schulung zum professionellen Deeskalationsmanagement (ProDeMa) verfügten. - Es wurde ein Konzept zur regelmäßigen, berufsgruppenübergreifenden Supervision erarbeitet. Sobald ein geeigneter Supervisor gefunden ist, wird das Konzept umgesetzt. Es wurde die Möglichkeit geschaffen, die Aufnahme von Patienten außerhalb der Station D42 durchzuführen. Dies dient der organisatorischen Entlastung und bringt mehr Ruhe auf die Station. - Der Umzug einer nicht-psychiatrischen Station, die sich aktuell im gleichen Gebäude wie die D42 befindet, in das Haupthaus des Klinikums Frankfurt Höchst wird aktuell intensiv vorbereitet. Die notwendigen Sanierungsarbeiten im Haupthaus laufen momentan, sodass der Umzug voraussichtlich im Sommer stattfinden kann. Dadurch wird es im sogenannten D-Bau zu einer räumlichen Entzerrung kommen, die wiederum eine Veränderung der Raumsituation der Psychiatrischen Klinik ermöglicht. - Die Einrichtung eines Krisenraums für Patienten wird aktuell konzeptionell erarbeitet.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. März 2019NRNR 793Psychiatrie Klinikum Höchst: Zustände überprüfen und Missstände beseitigenSTVV-Antrag · FDP
  2. 16. August 2019Sie sind hier
    BB 285Psychiatrie Klinikum Höchst: Zustände überprüfen und Missstände beseitigen
    Magistratsbericht
  3. 5. November 2021Antwort des Magistrats · nach 137 WochenBB 390Psychiatrie Klinikum Höchst: Zustände überprüfen und Missstände beseitigenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
OBR 6
Sitzung 34 · 10.09.2019
TO I, TOP 38
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 285 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 34 · 31.10.2019
TO I, TOP 15
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 285 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDP
Sonstige:
BFF (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)Frankfurter (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 38 · 28.05.2020
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 285 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 41 · 24.09.2020
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 285 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 44 · 25.02.2021
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 285 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 1 · 09.09.2021
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 285 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF

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