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Dönerstände in Frankfurt am Main - Zahlen, Entwicklung, Auffälligkeiten

Vorlagentyp: ANPD
10 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren
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Inhalt

Anfrage vom 13.07.2009, A 988

Betreff: Dönerstände in Frankfurt am Main - Zahlen, Entwicklung, Auffälligkeiten Immer mehr einheimische Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, aber auch Touristen, die an der größten hessischen Stadt das Typische, Originale suchen, vermissen in Frankfurt vielerorts das ortstypisch-kulinarische Gepräge - in etlichen Straßenzügen und Stadtvierteln ist es längst leichter, ein arabisches oder türkisches Restaurant zu besuchen, als eine typische Frankfurter Kneipe, bzw. Speisegaststätte. So etwa im Bahnhofsviertel (Münchener Straße, Kaiserstraße, Elbestraße, Moselstraße, Weserstraße etc.). Daher frage ich den Magistrat:

  1. Wie viele Dönerläden existieren nach Kenntnis des Magistrats/des zuständigen städtischen Amtes derzeit in Frankfurt am Main (Bitte möglichst nach aktuellen Standorten in den einzelnen Stadtteilen auflisten)?
  2. Wie viele Dönerläden wurden in den Kalenderjahren 2007 und 2008 in Frankfurt neu eröffnet?
  3. Wie viele Dönerläden in Frankfurt wurden in den Kalenderjahren 2007 und 2008 von Mitarbeitern des Frankfurter Gesundheitsamtes/Ordnungsamtes besucht? Bei wie vielen gab es Beanstandungen? Welche Beanstandungen wurden festgestellt?
  4. Mussten aufgrund von Beanstandungen in den Kalenderjahren 2007 und 2008 Dönerläden in Frankfurt geschlossen werden?
  5. Wie positioniert sich der Magistrat angesichts der Tatsache, dass in einzelnen Straßenzügen im Bahnhofsviertel (z.B. in der Münchener Straße) keine Frankfurter Spezialitäten mehr angeboten werden, während dort Gastronomiebetriebe mit unverkennbar ausländischem Angebot das Straßenbild prägen?
  6. Hält der Magistrat diese Entwicklung für - im Zuge der Globalisierung - unvermeidlich oder für begrüßenswert, oder sieht er Handlungsbedarf, um der Verdrängung einheimischer gastronomischer Betriebe und Traditionen durch ausländische Gastronomiebetriebe erforderlichenfalls Einhalt zu gebieten?
  7. Wann würde die Stadt hier gegebenenfalls Handlungsbedarf sehen?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Juli 2009Sie sind hier
    AA 988Dönerstände in Frankfurt am Main - Zahlen, Entwicklung, Auffälligkeiten
    STVV-Anfrage · NPD
  2. 18. September 2009Antwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 812Dönerstände in Frankfurt am Main - Zahlen, Entwicklung, AuffälligkeitenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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