Dönerstände in Frankfurt am Main - Zahlen, Entwicklung, Auffälligkeiten
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Bericht des Magistrats vom 18.09.2009, B 812
Betreff: Dönerstände in Frankfurt am Main - Zahlen, Entwicklung, Auffälligkeiten Vorgang: A 988 NPD Zu Frage 1 Aktuell sind der Stadtpolizei, Dienstgruppe Lebensmittel- und Hygieneüberwachung des Ordnungsamtes, 130 Betriebe bekannt, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen. Eine stadtteilbezogene Statistik existiert nicht. Diese lässt sich auch nicht aus den Gewerberegisterdaten herleiten, da die gewerberechtliche Tätigkeit eines gastronomischen Betriebes nicht derart detailliert angezeigt werden muss. Zu Frage 2 Es sind 8 Betriebe bekannt, die in den Jahren 2007 und 2008 neu eröffnet wurden. Zu Frage 3 Insgesamt wurden 170 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden auch bauliche und lebensmittelhygienische Mängel in einer geringen Anzahl festgestellt. Zu Frage 4 Im Zuge der Kontrollen wurden vorübergehend 8 Betriebe wegen baulichen bzw. lebensmittelhygienischen Beanstandungen geschlossen. Zu Fragen 5, 6 und 7 Die Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit ist von der Stadt Frankfurt am Main nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu reglementieren. Der Grundsatz der Gewerbefreiheit ist gesetzlich garantiert. Gewerberechtlich ist der Betrieb eines Gewerbes jedermann gestattet, soweit keine Ausnahmen oder Beschränkungen vorgesehen sind. Basierend auf der Grundlage der freien Marktwirtschaft geht der Magistrat davon aus, dass eine Regulierung eines erhöhten Aufkommens von Geschäften gleicher Art durch Angebot und Nachfrage von selbst eintritt. Planungsrechtlich ist eine Einflussnahme auf das Angebot von Gastronomiebetrieben nicht bzw. allenfalls in besonders gelagerten Einzelfällen möglich. Im Übrigen wird das Angebot von Gastronomiebetrieben entscheidend vom Geschmack der Kunden bestimmt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. Juli 2009AA 988Dönerstände in Frankfurt am Main - Zahlen, Entwicklung, AuffälligkeitenSTVV-Anfrage · NPD
- 18. September 2009Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 812Dönerstände in Frankfurt am Main - Zahlen, Entwicklung, AuffälligkeitenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG, REP und NPD (= Kenntnis)