Hausaufgabenhilfe: Da unterstützen, wo die Familie nicht helfen kann
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Anfrage vom 25.02.2009, A 839
Betreff: Hausaufgabenhilfe: Da unterstützen, wo die Familie nicht helfen kann Der Schul(miss)erfolg vieler Kinder hängt davon ab, aus welchem sozialen Umfeld sie stammen. Insbesondere SchülerInnen aus sozial schwachen Verhältnissen und aus bildungsfernen Schichten erhalten kaum Unterstützung bei den Hausaufgaben. Fehlende Kenntnisse über Unterrichtsinhalte und sprachliche Barrieren grenzen die Möglichkeiten von Eltern ein, den Kindern bei den Schulaufgaben zu helfen. Für viele Eltern mit Migrationshintergrund ist es noch schwieriger, wenn ihre Kinder sie beim Lösen der Hausaufgaben um Hilfe bitten. Während Grundschulkinder noch im außerschulischen Bereich, wie z. B. in den Kindereinrichtungen und zu Hause gelegentlich Unterstützung bei ihren Hausaufgaben finden, ist dies für die Kinder und Jugendliche in den weiterführenden Schulen schwieriger. Zwar beherrschen viele dieser SchülerInnen die deutsche Umgangsprache tadellos, doch bereiten ihnen differenzierte literarische und sachgebundene Texte häufig Schwierigkeiten. In Fächern wie Deutsch, Gemeinschaftskunde, Englisch und Mathematik sind sie ausschließlich auf teure private Hilfe angewiesen, sofern deren Eltern diese leisten können. Obwohl in der Stadt einige Angebote im Bereich "Lern -und Hausaufgabenhilfe" existieren, besteht ein hoher Bedarf. Dies vorausgeschickt wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen und zu berichten:
- Was tut der Magistrat, um den betroffenen SchülerInnen zu helfen und die Angebote auszubauen.
- Welche finanzielle Hilfe wird hierfür zur Verfügung gestellt?
- Welche Einrichtungen bieten in Frankfurt Lern- und Hausaufgabenhilfe für welche Schülergruppen an, wo und in welcher Form finden Kooperationen zwischen Schulen und Einrichtungen statt und inwiefern werden diese gefördert und vernetzt?
- Gibt es eine Übersicht und eine Evaluierung der vorhandenen Lern- und Hausaufgabenhilfen?
- Gedenkt der Magistrat mit Kinder- und Jugendeinrichtungen verbindliche Regelungen zu treffen und/oder mit einem Gesamtkonzept die Lern- und Hausaufgabenhilfe stadtweit zu etablieren?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Februar 2009Sie sind hierAA 839Hausaufgabenhilfe: Da unterstützen, wo die Familie nicht helfen kannSTVV-Anfrage · SPD
- 29. Mai 2009BB 404Hausaufgabenhilfe: Da unterstützen, wo die Familie nicht helfen kannMagistratsbericht
- 11. Januar 2010Antwort des Magistrats · nach 46 WochenBB 7Hausaufgabenhilfe: Da unterstützen, wo die Familie nicht helfen kannMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate