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Lebensmittelkontrollen

Vorlagentyp: AAfD
76 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, die Gründe für den Anstieg der Schließungen von Lebensmittelbetrieben im Jahr 2022 zu ermitteln und die personelle Ausstattung sowie die finanziellen Mittel der Lebensmittelüberwachung zu hinterfragen. Es wird erwartet, dass durch die Beantwortung der Fragen Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensmittelkontrollen und Hygiene in Frankfurt am Main abgeleitet werden können.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Fragen an den Magistrat

Laut einem Artikel in der Frankfurter Rundschau (FR) vom 11.01.2023 hat das Ordnungsamt bereits in der ersten Woche des Jahres 2023 infolge von Hygienekontrollen neun Restaurants im gesamten Frankfurter Stadtgebiet und ein Geschäft in der Innenstadt schließen lassen. Bei den Kontrollen seien starke Verschmutzungen sowie Mäuse, Ratten und auch Kakerlaken festgestellt worden. Mangelnde Hygiene beim Personal habe man ebenfalls registriert. Einer der Betriebe lagerte nach Angaben der FR durch Frostschäden verdorbene Lebensmittel. Für 200 kg Dönerfleisch, das ungekühlt und unhygienisch in einem Lieferwagen transportiert worden war, wurde die Vernichtung angeordnet.

Im vergangenen Jahr 2022 wurden laut FR bei 5.304 Kontrollen 231 Betriebe geschlossen. Laut Magistratsbericht B 391/2021 gab es in den Jahren 2019 und 2020 bei 5.896 bzw. 5.171 Kontrollen ‚nur' jeweils 107 bzw. 135 Schließungen und 17 bzw. 23 Teilschließungen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Gibt es Erkenntnisse, aus welchen Gründen die Anzahl der Schließungen im Jahr 2022 so stark angestiegen ist?
  2. Welche Art von Lebensmittelbetrieben waren besonders häufig von Schließungen betroffen?
  3. Welche Stadtteile waren besonders häufig von Betriebsschließungen betroffen?
  4. Wie viele Schließungen und Teilschließungen gab es aufgrund von Lebensmittelkontrollen in den Jahren 2021 und 2022?
  5. Wie viele Vollzeitäquivalente waren in den Jahren 2021 und 2022 jeweils pro Quartal in der Lebensmittelkontrolle im Einsatz?
  6. Wie viele Stellen standen im Jahr 2022 der Lebensmittelüberwachung laut Stellenplan zur Verfügung und wie viele davon konnten besetzt werden?
  7. Bestehen personell weiter die im Magistratsbericht B 391/2021 genannten "deutliche(n) Defizite" im Bereich der Lebensmittelüberwachung?
  8. Reichen weiterhin die im B 391/2021 genannten und vom Land Hessen für diese Tätigkeiten zugewiesenen finanziellen Mittel für das vorhandene Personal nicht aus?
  9. Wie wichtig wird aktuell die schon im B 391/2021 beschriebene "notwendige Aufstockung des Personals" angesehen?
  10. Hat sich die im B 391/2021 beobachtete "Verschlechterung der Hygiene in den Betrieben" im Jahre 2022 tendenziell fortgesetzt?
  11. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, die personelle Ausstattung in der Lebensmittelüberwachung durch entsprechende finanzielle Mittel im nächsten Haushalt zu stärken?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. November 2021BB 391Lebensmittelkontrollen in FrankfurtMagistratsbericht
  2. 27. Januar 2023Sie sind hier
    AA 190Lebensmittelkontrollen
    STVV-Anfrage · AfD
  3. 24. April 2023Antwort des Magistrats · nach 76 WochenBB 168LebensmittelkontrollenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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