Saure Künstler haben null Bock auf Blauen Bock! Unregelmäßigkeiten beim Frankfurter Apfelweinfestival und der Dippemess?
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Anfrage vom 25.01.2012, A 106
Betreff: Saure Künstler haben null Bock auf Blauen Bock! Unregelmäßigkeiten beim Frankfurter Apfelweinfestival und der Dippemess? Vom 12. bis 21. August 2011 fand erstmalig das "Frankfurter Apfelweinfestival" auf dem Roßmarkt statt. Veranstalter war die Stadt Frankfurt beziehungsweise die städtische Tochtergesellschaft Frankfurter Tourismus- und Congress GmbH (TCF). Im Rahmen dieser Veranstaltung fanden so genannte "Blaue Bock-Nachmittage" statt, bei denen zahlreiche Künstler aus der Rhein-Main-Region auftraten. Dieses Programm wurde teilweise während der Frankfurter Dippemess im September 2011 im Festzelt "Dippodrom" am Ratsweg wiederholt. Die TCF verpflichtete angeblich die Firmen "Oberbayern KG" und "Dippodrom", mit Sitz in Frankfurt am Main, als Agentur für die Organisation und Ausgestaltung der Veranstaltungen. Bis dato haben die Künstler trotz zahlreicher Aufforderungen und Mahnungen noch keine Gage erhalten. So soll sogar ein Vollstreckungsverfahren seitens der geschädigten Künstler laufen. Wir fragen deshalb den Magistrat:
- Ist es richtig, dass die TCF die "Oberbayern KG" mit der Organisation beziehungsweise Teilen der Organisation des Frankfurter Apfelweinfestivals 2011 betraute. Wenn nein, welches andere Unternehmen?
- Ist es richtig, dass das Festzelt der Frankfurter Dippemess 2011 von der Firma "Dippodrom" und dem Festzeltwirt Jürgen Vieth betrieben wurde. Wenn nein, welches andere Unternehmen beziehungsweise von welchem anderen Festzeltwirt?
- Stehen nach dem Kenntnisstand des Magistrats beide Firmen, Oberbayern KG und Dippodrom, in einer geschäftlichen Verbindung?
- Ist es richtig, dass die Künstler trotz wiederholter Erinnerungen und Mahnungen bis dato noch keine Gage erhalten haben und ist es richtig, dass ein Vollstreckungsverfahren seitens der geschädigten Künstler läuft?
- Wer ist für die Auszahlung der Gagen an die Künstler verantwortlich?
- Wurden seitens der TCF Gelder für Gagen überwiesen. Wenn ja, wann und an wen?
- Hat die Stadt Frankfurt beziehungsweise die TCF schon länger geschäftliche Verbindungen zu den angeführten Firmen. Wenn ja, seit wann und in welcher Form?
- Ist es im Sinne der Stadt Frankfurt beziehungsweise der TCF, dass die Künstler um ihre Gage geprellt werden oder hält sie solches Geschäftsgebaren für seriös?
- Haben sich die geschädigten Künstler in ihrer Not an die Oberbürgermeisterin gewandt. Wenn ja, wie war die Antwort oder Hilfsstellung der Oberbürgermeisterin?
- Sollten die Anschuldigungen gegenüber den beiden Firmen zutreffen, ist dann die Stadt Frankfurt beziehungsweise die TCF weiterhin gewillt, mit beiden Firmen Geschäftsverbindungen aufrecht zu erhalten oder werden dann für zukünftige Veranstaltungen andere Partnerfirmen gesucht? Bericht des Magistrats vom 02.04.2012, B 143 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Wirtschaft und Frauen Versandpaket: 01.02.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Januar 2012Sie sind hierAA 106Saure Künstler haben null Bock auf Blauen Bock! Unregelmäßigkeiten beim Frankfurter Apfelweinfestival und der Dippemess?STVV-Anfrage · SPD
- 2. April 2012Antwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 143Saure Künstler haben null Bock auf blauen Bock! Unregelmäßigkeiten beim Frankfurter Apfelweinfestival und der Dippemess?Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.