Fachkräftemangel durch Aufklärung an Schulen frühzeitig begegnen
Beschluss zuNR_896_2024Stadtverordnetenversammlung
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2. Mai 2024
2. Mai 2024
Antragsteller
GRÜNE, SPD, FDP, Volt
Beschluss
Der Magistrat wird gebeten, 1. zu prüfen und zu berichten, ob eine Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer sowie anderen regionalen Landesverbänden angestoßen werden kann, um mit Vertreter*innen und Expert*innen vermehrt direkt in berufliche und alle weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, auch Gymnasien, zu gehen und dort vor Ort zum Thema Ausbildung und Weiterbildung außerhalb eines Hochschulrahmens aufzuklären und Angebote zu erläutern. Dabei ist insbesondere die Einschätzung der Schulgemeinden einzuholen, an welcher Stelle bestehende Informationskampagnen erweitert werden sollen und ob die Schulen diese Angebote in ihren Schulalltag integrieren können; 2. anschließend mit der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und anderen lokalen Verbänden eine solche Kooperation anzustreben; 3. zu prüfen und zu berichten, ob Informationen zu Ausbildungsmessen noch verstärkter zugänglich gemacht werden müssen, z. B. durch Aufklärungskampagnen, Schulbriefe, Berufsberatungen direkt vor Ort an Schulen, dauerhafte Aushänge am schwarzen Brett oder Ähnliches; 4. die Verantwortlichen seitens der Stadt sowie der Schulen anzuregen, an allen Schulformen Personal und Räume für Werken und/oder Technik AGs vorzusehen, um schon im Grundschulalter Fähigkeiten, Materialwissen und Spaß am Ergebnis des eigenen "Handwerks" zu ermöglichen und in höheren Klassen Interesse und Anknüpfungspunkte an die verschiedensten, auch handwerklichen Ausbildungsberufe zu fördern.